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Hier ist nun ein ganz subjektives Sammelsurium entstanden, daß an Film
und Fernsehen in der DDR erinnert!
Mag sich jeder hier bei der willkürlichen Zusammenstellung seine Lieblinge
heraussuchen. Erinnert Ihr Euch?
Logisch freue ich mich über Kommentare, Ergänzungen etc.
Für detailliertere, ausführlichere Informationen einfach die hier
aufgeführten externen Links nutzen.
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http://www.defa-fan.de
http://www.topfilm-berlin.de


http://www.icestorm.de
(Hat sich wohl ein wenig auf die Klassiker der DDR spezialisiert!)
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Damalige Publikationen waren u. a. neben der "Film und Fernsehen"
= alles um das Thema Film

Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH, Kastanienallee
32, D - 10435 Berlin - Prenzlauer Berg, Zitat:
"Dieses Buch ist beim Verlag leider restlos vergriffen. Bitte versuchen
Sie, dieses Buch antiquarisch zu erwerben." Was für ein jämmerliches Armutszeugnis des
Verlages. (Allerdings muß ich auch erwähnen: Das Lexikon der DDR-Stars
habe ich und es ist nicht wirklich prickelnd! Sehr uncharmant und schlecht gemacht!
Eine unvollständige Auflistung von DDR-Akteuren mit ausschließlich
schlechten schwarz-weiß-Paßbildern - also es ist mehr "leerer
Krug" als volle Marianne - der nachträgliche Kommerz schlägt
zu - es macht mich sehr unglücklich, daß niemand anders sich
endlich mal über die selbsternannten Stars aus der DDR beschwert (nur weil
wer abgehauen ist, ist er kein guter Mensch automatisch!) und die echten Stars
(gegangen und / oder geblieben) werden gar nicht mehr beachtet!
Hier sollen also die vielen verdammt guten Akteure aus der DDR ein kleines Lesezeichen
bekommen - außer die leeren Gefäße!
Erinnert ihr euch an die vielen Sendungen, Filme und Künstler? Die Fernsehlieblinge bei ![]()






























































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Kleines bischen Fernsehgeschichte aus der DDR ![]()
Anzahl der Fernsehgeräte: 1953 - 300, 1955 - 13.000, 1957 -
70.000, 1959 - 500.000, 1960 - 1.000.000, 1963 - 2.000.000, 1965 -
3.000.000, 1968 - 4.000.000 = Ende 1958 verfügten rund 5% der privaten
Haushalte über ein Fernsehgerät = Ende 1960 verfügten rund 17%
der privaten Haushalte über ein Fernsehgerät = 1961 - 24%, 1963 -
36%, 1965 - 42%, 1970 - 69%
1952
16. 11. - Die ersten Fernsehgeräte (Typ Leningrad) kommen aus Radebeul
auf den Markt.
21. 12. - vom Fernsehzentrum Berlin-Adlershof wird das offizielle Versuchs-Programm
gestartet und die Aktuelle Kamera ausgestrahlt.
25. 12. - Erste Unterhaltungssendung: Das Fernsehkarussell
1953
28. 03. - Erste Fernsehreportage: Von Hamburg bis Stralsund. Vom Aufbau der
Volkseigenen Werften in der DDR
02. 09. - Erster eigenproduzierter Fernsehfilm: Der Glücklichste auf Erden
26. 12. - Erster Fernseh-Schwank: Taillenweite 68
1954
13. 03. - Erstes Fernsehspiel mit Gegenwartsthematik: Die schwarze Liste
1955
23. 05. - Erste Ausstrahlung von Flax & Krümel (von Ingeborg und Heinz
Fülfe) mit Struppi
02. 11. - Da lacht der Bär
Die erste Unterhaltungsshow in der DDR. Ab 1953 zunächst nur im Radio,
lief sie
dann
von 1955 bis 1965 im Fernsehen. Heinz Quermann präsentierte hier zwischen
Sketchen auch nationale und internationale
Künstler.
Letzter Stargast der Sendung war
Roy Black mit seinem Hit "Ganz in Weiß”.
23. 11. - Erste Ausstrahlung von "Meister Nadelöhr" -
damals
noch mit Eckhard Friedrichson
Kinderfilme
13. 12. - Erste Ausstrahlung von "Willi Schwabes Rumpelkammer"
lief bis 1990.
Willi Schwabe präsentierte hier aus
einer
alten staubigen Dachkammer Ausschnitte von alten Filmen. Unvergessen der Vorspann
der Sendung: Willi Schwabe
besteigt
den Dachboden, in der linken Hand eine Petroleumlampe. Mit klimpernden Schlüsselgeräusch
öffnet er die Rumpelkammer...
und
dabei läuft die Melodie der "Tanz der Zuckerfee" aus "Der
Nußknacker" von Peter Tschaikowsky.
1957
15. 01. - Erste Live-Reportage: Bahnhof Friedrichstaße 20.30 Uhr
1956
03. 01. - Der Deutsche Fernsehfunk
nimmt offiziell sein Programm auf anläßlich des 80. Geburtstages
von Wilhelm Pieck
mit
dem Film
„Der verschenkte Leutnant”
1958
08. 10. - Erster Abendgruß (aber noch ohne Sandmännchen)
Kinderfilme
1959
20. 08. - Erster DDR-Fernsehkrimi: Blaulicht: Aus der Arbeit unserer Kriminalpolizei
- Titel: „Tunnel an der Grenze“
05. 09. - Erste Ausstrahlung von "Zu Besuch bei Prof. Dr. Dr. Dathe"
(Vorläufer von Elefant, Tiger & Co) - gemeinsam mit Annemarie
Brodhagen
spazierte Herr Dathe durch den Tierpark Berlin und erzählte über die
Fauna der Welt.
14. 09. - Erste Ausstrahlung von "Professor Flimmrich" -
Kinderfilme
20. 09. - Erste Ausstrahlung
von "Herzklopfen kostenlos" mit Heinz Quermann aus Rostock
und war Sprungbrett
für
viele junge Talente, die später in der DDR zu Stars aufstiegen, wie:
Nina Hagen, Regina Thoss, Dagmar Frederic,
Petra
Kusch-Lück,
Frank Schöbel
...
08. 11. - Erstes Abenteuer von Clown Ferdinand
(Gemeinschaftsproduktion mit CSSR) -
Kinderfilme
22. 11. - Erstmals erscheint das Sandmännchen als Rahmenfigur im Abendgruß
Kinderfilme
25. 12. - Erste Ausstrahlung
von "Zwischen Frühstück und Gänsebraten" mit Margot
Ebert und Heinz Quermann
-
jährliche weihnachtliche Kult-Sendung bis 1990
Die Show lief immer am 1. Weihnachtsfeiertag
von
11.00 bis 12.40 Uhr. Die beiden Moderatoren sagten an, wann die Kartoffeln zu
Hause auf den Herd mußten ;-)
1960
30. 01. - Gründung der "Intervision" - Gemeinschaft der Fernsehanstalten
von DDR, CSSR, Polen und Ungarn
21. 03. - Erste Ausstrahlung vom "Schwarzen Kanal" mit Karl-Eduard
von Schitzler
17. 05. - Erste Ausstrahlung von: "Tip vom Fischkoch" mit Rudolf Kroboth
01. 10. - Die aktuelle Kamera wird auf 19.30 Uhr vorverlegt, um Überschneidungen
mit der Tagesschau zu vermeiden.
00. 10. - Erste Ausstrahlung von "Wünsch Dir was"
mit Irmgard Düren abgelöst Anfang der siebziger Jahre
durch
Wunschbriefkasten - zwischendurch gab es einige Kopien in
den Sendeanstalten der ARD - heute macht es eine
Petra
Kusch-Lück-Neudert, ehemalige Ansagerin im DDR-Fernsehen und wiederholt
Fernsehliebling.
1961
29. 06. - Erste Ausstrahlung von Umschau - Aus Wissenschaft und Technik
„Die Kinder von Golzow” - Das bis heute größte dokumentarische Langzeitprojekt
beginnt. von den Dokumentaristen Winfried Junge, Regisseur und Hans-Eberhard
Leupold, Kameramann. Filme: „Wenn ich erst zur Schule geh” (1961), „Nach einem
Jahr - Beobachtungen in einer ersten Klasse” (1962), „Elf Jahre alt” (1966),
„Wenn man vierzehn ist” (1969), „Die Prüfung” (1971), „Ich sprach mit einem
Mädchen” (1975), „Anmut sparet nicht noch Mühe - Die Geschichte der
Kinder von Golzow. Eine Chronik” (1978/79), „Lebensläufe - Die Geschichte
der Kinder von Golzow in einzelnen Porträts” (1980/81), „Diese Golzower
- Umstandsbestimmung eines Ortes” (1984).
1962
10. 11. - Die Berliner Zeitung fragt erstmals nach den
Fernsehlieblingen
1963
08. 03. - Annerose Neumann spricht als erste Frau die Nachrichten der Aktuellen
Kamera
31. 03. - Erste Ausstrahlung von Prisma, innenpolitisches Magazin
1964
07. 03. - Erste Ausstrahlung von Sprachlehrgang Russisch für Sie
00. 10. - Erste Ausstrahlung von „Mit dem Herzen dabei“
1965
25. 02. - Erste Ausstrahlung von Objektiv, außenpolitisches Magazin
14. 03. - Erste Austrahlung der vierteiligen Fallada-Verfilmung "Wolf unter
Wölfen"
21. 10. - Erste Ausstrahlung von „Der Staatsanwalt hat das Wort“ - siehe unten
ausführlich
04. 05. - Erste Austrahlung der fünfteiligen TV-Produktion "Dr. Schlüter"
mit Otto Mellies und Larissa Lushina
1966
28. 05. - Erste Ausstrahlung von "Das Verkehrsmagazin"
04. 09. - Erste Ausstrahlung von Sprachlehrgang English for you moderiert von
Diana Loeser
1967
16. 12. - Erste Ausstrahlung "Kleiner
Mann - was nun?"
- DFF-2Teiler nach dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada - 1. Teil 90 min
- 2. Teil 125 min - beide Teile s/w - Johannes Pinneberg und Emma Mörschel,
genannt Lämmchen, sind ein junges Paar im Deutschland zur Zeit der Weltwirtschaftskrise.
Als sie erfahren, daß Lämmchen ein Kind erwartet, heiraten sie und
sehen ihrer gemeinsamen Zukunft - trotz des wenigen Geldes, das sie zum Leben
haben - hoffnungsvoll entgegen. Bald darauf wird Pinneberg arbeitslos. Das Angebot
seiner Mutter Mia Pinneberg, zu ihr nach Berlin zu ziehen, wo es Arbeit gibt,
nehmen die beiden jungen Leute freudig an. Durch die Beziehungen von Mias Lebensgefährten
Holger Jachmann erhält Johannes tatsächlich eine Stelle als Verkäufer
im Warenhaus Mandel. Pinneberg geht in seiner Arbeit auf und freundet sich mit
dem von ihm verehrten Verkäufer Heilbutt an. Doch reicht auch hier das
niedrige Gehalt kaum aus. Zudem wird Pinneberg von einem missgünstigen
Kollegen öffentlich mit dem fragwürdigen Lebenswandel seiner Mutter,
die derjenige für seine Frau hält, konfrontiert. Entsetzt und verärgert
verlässt Pinneberg daraufhin mit Lämmchen heimlich das mütterliche
Haus, um in eine eigene Wohnung zu ziehen. Nach endlosem Suchen finden sie schließlich
eine Unterkunft in den ehemaligen Lagerräumen des Tischlers Puttbreese.
Wenige Zeit später bringt Lämmchen einen Sohn zur Welt. Die jungen
Eltern sind stolz auf ihren kleinen Murkel und kümmern sich liebevoll um
ihn. Doch das Familienglück währt nicht lang. Aufgrund seiner nun
meist nur kurzen Nachtruhe ist Pinneberg oft unpünktlich, übermüdet
und unkonzentriert bei der Arbeit. Es fällt ihm schwer, die in einer neuen
Betriebsregelung vorgeschriebene monatliche Verkaufsquote zu erfüllen.
Unterstützung bekommt er wiederholt von Heilbutt, bis dieser - als Anhänger
der Freikörperkultur - fristlos entlassen wird. Auch Pinneberg wird, nachdem
er einen Kunden aus Verzweiflung regelrecht zum Kauf drängte, gekündigt
und ist von nun an einer von Millionen Arbeitslosen in Deutschland. Wie für
viele in diesen Jahren, beginnt jetzt auch für Pinneberg und seine Familie
Schritt für Schritt, unaufhaltsam, der soziale Abstieg. Das einzige, was
dem "kleinen Mann" in dieser scheinbar ausweglosen Lage noch bleibt,
ist die Hoffnung auf bessere Zeiten... mit Arno Wyzniewski, Jutta Hoffmann,
Wolf Kaiser, Inge Keller, Heinz-Dieter Knaup, Walter Jupé, Herbert Köfer,
Lotte Loebinger, Gerhard Bienert, Kaspar Eichel, Dieter Franke, Horst Drinda,
Heinz Suhr, Sabine Thalbach, Gertrud Brendler, Johannes Wieke, Hans Hardt-Hardtloff,
Herbert Körbs, A. P. Hoffmann, Carola Braunbock, Rolf Ludwig, Rolf Hoppe,
Brigitte Conrad, Carmen-Maja Antoni, Trude Bechmann, Peter Sturm, Harald Jahn,
Genia Lapuhs, Charlotte Stähnisch, Maika Joseph, Axel Triebel, Thomas Eggebrecht,
Willi Neuenhahn, Margitta Hellmann, Antje Ruge, Christa Piechowiak, Werner Senftleben,
Ingeborg Krabbe, Fredy Barten, Walter Niklaus, Alexander Leuschen, Günther
Polensen, Harald Moszdorf, Gerhard Pumperla, Traute Sense, Hannelore Erle, Hanna
Donner, Peter Kiwitt
1968
00. 04. - Erste Ausstrahlung
von „Schlager einer großen Stadt“ - mit Reportage-Elementen
17. 03. - Erste Ausstrahlung von "Ich – Axel Caesar Springer" Fünfteiler
mit Horst Drinda
22. 09. - Erste Ausstrahlung von "Wege übers Land" - Fünfteiler
von Helmut Sakowski mit Ursula Karrusseit
00. 00. - Erste Ausstrahlung von "Da liegt Musike drin" - Samstag-Abend-Show
mit Oper, Operette, Musical
bis
1985 von Kammersänger Rainer Süß moderiert.
1969
16. 01. - Erste Ausstrahlung von Fernsehakademie: Beginn des Fernsehkurses Elektronische
Datenverarbeitung
22.
03. - III. Jugendfilmwoche
der DDR in Halle - Erstmalige Beteiligung des Deutschen Fernsehfunks
03.
10. - Aufnahme des regelmäßigen
Programmbetriebs des II. Programms des DDR -Fernsehens
Der
neue Kanal sendete zunächst nur in den Abendstunden (ab 18.40 Uhr), war
aber von Anfang an als ein zweites
Vollprogramm
gedacht. Einführung des Farbfernsehens.
09. 11. - Erste Ausstrahlung von „Porträt per Telefon“ erste Sendung mit
Zuschauerbeteiligung - Talkshow mit prominenten Gästen,
moderiert
vom populärsten Sportmoderator der DDR: Heinz-Florian Oertel. Diese Sendung
lief regelmäßig bis 1989.
1971
27. 06. - Die Sendereihe Polizeiruf 110 startet mit "Der Fall Lisa Murnau".
- siehe unten
ausführlich
Das DDR-Fernsehen
produziert 153 Folgen. Die
Reihe wird von der ARD übernommen.
1972
09. 01. - Erste Ausstrahlung
von „Tele-Lotto“, von nun an sonntäglich um 19 Uhr - die Zahl 19 hat den
Beitrag Kurzkrimi - grins
17. 01. - Erste Ausstrahlung von Sendenachmittag „Für Freunde der russischen
Sprache“
(Nachrichten,
Reportagen, Spielfilm, teilweise untertitelt) im 2. Programm
29. 01. - Erste Ausstrahlung von "Ein Kessel Buntes" - Übertragung
aus dem alten Friedrichstadtpalast in Berlin 
-
wurde später aus dem neuen Friedrichstadtpalast und aus dem Palast der
Republik präsentiert - lief sechsmal im Jahr, jeweils
an
einem Samstagsabend - Zunächst moderierten 29 Folgen lang die "Drei
Dialektiker" Horst Köbbert (der "Fischkopf"), Manfred
Uhlig
(der Sachse) und Lutz Stückrath (der Berliner) die Sendung. Ab 1977 wechselten
die Moderatoren. Wer da mal durfte, der
hatte
es geschafft - die meisten Moderationen hatte wohl
Helga Hahnemann (5x). Aber auch Dagmar Frederic, Petra
Kusch-Lück,
Dorit
Gäbler, Heinz Rennhack, Wolfgang Lippert, Gunther Emmerlich moderierten
mehr als einmal den Straßenfeger aus Show,
Musik,
Satire und Artistik und Satire, in dem auch die “echten” internationalen Stars
auftraten. Die häufigsten Gaststars waren
Katja
Ebstein und Costa Cordalis mit je sechs Auftritten. Noch in der 100. Sendung
am 23. September 1989, kurz vor dem
Mauerfall,
wurden politische Schnitte für die Wiederholung gemacht. Die Bemerkung
der Moderatoren
Hahnemann und
Emmerlich,
sie
seien nicht die einzigen Fehlbesetzungen im Land, fehlte bei der erneuten Ausstrahlung,
ebenso
Frank Schöbels
Lied
"Wir
brauchen keine Lügen mehr". Nach der Wende wurde die Sendung mit der
Lotterie Glücksspirale kombiniert und als
Samstagabendshow
in die ARD übernommen, nun ständig von Karsten Speck moderiert. Sie
brachte es noch auf zehn Ausgaben.
Mit
118 produzierten Folgen wurde der "Kessel" 1993 eingestellt.
11. 02. - Der Deutsche Fernsehfunk wird in Fernsehen der DDR umbenannt.
04. 03. - Erste Ausstrahlung von "Mit Lutz und Liebe" mit Lutz Jahoda
und Papagei Amadeus
SchlagerFernsehSendung mit
kurzweiligen
Videoclips der Künstler in allen möglichen Kostümchen - von liebenswert
bis urkomisch.
23. 03. - Erste Ausstrahlung
von „Fragen Sie Professor Kaul!“ Rechtsfragen des Alltags - ab 1988 „Alles,
was Recht ist“ (mit Prof. F. Wolf)
18. 06. - Erste Ausstrahlung von „Außenseiter - Spitzenreiter“, Moderation:
Hans-Joachim Wolfram bis heute 
“Kundendienst
für Neugierige” (langjähriger Assitent war Hans-Joachim Wolfram -
erinnert ihr euch an den Chor, der Weihnachtslieder
im
Hochsommer splitterfasernackt am FKK-Strand sang - ohne Zensurausblendungen
:-) - außergewöhnliche Fragen der Zuschauer
werden
bis heute beantwortet - Assistentin ist nun Christine Erath - ehemalige Eisprinzessin
der DDR
12. 11. - Erste Ausstrahlung von "Die große Reise der Agathe Schweigert"
nach Anna Seghers mit Helga Göring
1973
13. 01. - Der 7. "Ein Kessel
Buntes" wird zum Skandal. Distel-Kabarettisten kritisierten Neubauten.
Mitarbeiter werden entlassen.
27. 01. - Erste Ausstrahlung von Jugendfernsehen „rund“
1976
00. 00. - Erste Ausstrahlung
von Treff mit O. F.
= Die Talkshow mit O. F. Weidling lief bis 1984. O. F. war die Abkürzung
für Otto Franz.
Als er
am 27. April 1984 vor der Partei- und Staatsführung in Berlin den neuen
Friedrichstadtpalast eröffnete,
mißfielen dem
SED-Wirtschaftslenker Günter Mittag Weidlings Pointen. In der Wiederholung
der Fernsehaufzeichnung wurden
die kritischen Äußerungen
(bzw. sogar fast alle Szenen, in denen Weidling auftrat) herausgeschnitten.
O. F. Weidling wurde aus
dem Fernsehen der DDR
verbannt und faktisch mit einem Berufsverbot belegt.
00. 00. - Erste Ausstrahlung von „Bin ich Moses!“
25. 12. - Erste Ausstrahlung von "Das unsichtbare Visier" mit Armin
Müller-Stahl als DDR-James-Bond wird erstmals im
Weihnachtsprogramm
ausgestrahlt.
Das unsichtbare Visier
- 3 Teile Kino (258 min), 10 bzw. 16 Teile
TV - bischen James
Bond in
der DDR
- mit Armin Müller-Stahl, Jessy Rameik, Albert Hetterle, Günter Grabbert,
Giso Weißbach, Annekathrin Bürger, Wilfried
Ortmann,
Alfred Struwe - Die Filmmusik (u. a. von Walter Kubiczek) wurde 1979 als LP
bei Amiga veröffentlicht und wurde ein
Bestseller,
also Bückware! - 1. Teil: Der römische Weg - Unter dem Pseudonym des ehemaligen SS-Offiziers
Achim Detjen
erschleicht
sich Werner Bredebusch (Armin Müller-Stahl), Offizier des Ministeriums
für Staatssicherheit, das Vertrauen von
ehemaligen
Nazioffizieren, die in Argentinien leben. (wo auch sonst - nicht umsonst steht
die Anlage Prora nochmals
originalgetreu
in Lateinamerika, nicht umsonst emigrierten NaziGrößen nach Lateinamerika,
nicht umsonst emigrierten Honeckers
nach Lateinamerika,
nicht umsonst gibt es dort Viertel/Stadtteile/Landstriche, wo man besseres Deutsch
spricht als heutzutage
in Deutschland!)
Sie weihen ihn in ihre Pläne ein. Als Jagdflieger getarnt, erfährt
er, dass die Bundesrepublik mit staatlicher Hilfe
wiederbewaffnet
werden soll. 2. Teil: Das Nest im Urwald - Der französische Journalist Charles
Andre spielt Predebusch alias
Detjen geheimes
Material über Verabredungen des Exilanten mit Beamten in der Bonner Regierung
zu. 3.
Teil: Das Wasserschloß
- Detjens
Einsatz führt nach Bonn. Er übermittelt die Materialien einer Geheimtagung
zu Strategien der Bundeswehr an das
Ministerium
für Staatssicherheit.
4. Teil: Ein merkwürdiger
Anschlag. 1973 - 1979, 16
Folgen = Der Titel „Das unsichtbare
Visier“
verweist auf die Tätigkeit von „DDR-Kundschaftern“ zwischen 1950 und 1975,
die sich auf die Länder Argentinien, BRD,
Portugal,
Norwegen, Südafrika, Frankreich und Italien erstreckt und u. a. der Verhinderung
von Waffenschmuggel und der
Verbreitung
von Kampfstoffen dient.
Der römische Weg / Das Nest im Urwald
Das Wasserschloß / Ein merkwürdiger
Anschlag
Das Geheimnis der Masken / Rätsel des Fjords
Das Depot am Skagerrak / Mörder machen
keine Pause
Sieben Augen hat der Pfau
Der Afrikaanse Broederbond
1979
01. 01. - Erste Ausstrahlung
von "Spuk unterm Riesenrad" mit Katja Paryla
Kinderfilme
1983
05. 01. - Erste Ausstrahlung von Kindermagazin „Ellentie“, moderiert von Ellen
Tiedtke für die jüngsten Zuschauer
1985
31. 12. - Im Silvesterprogramm
treten erstmalig Tänzerinnen "Oben ohne" auf
1987
Die Showkolade
= Samstagabend-Live-Unterhaltungssendung mit DDR-Fernsehliebling Gunther Emmerlich.
Sein Sketchpartner war Wolfgang Stumph (BeutelStumpi). 13-mal flimmerte die
Show bis November 1990 über den Bildschirm.
1989
01. 09. - Erste Ausstrahlung
von „Elf99 - Der Jugendnachmittag“ - damals erst- und einmalig in Europa - „Elf99“
= Postleitzahl von
Berlin-Adlershof
- nachmittags zweimal, später sogar dreimal wöchentlich für jeweils
ca. 2-3 Stunden im 2. Programm ausgestrahlt
-
mit Studiogesprächen, Musik-, Unterhaltungs- und aktuellen Beiträgen
erreichte „Elf99“ eine breite Schicht von jüngeren Zuschauern
und
stellte eine Ergänzung des Rundfunk-Vollprogramms „DT64“ dar. 40 Redaktionsmitglieder
und ein Studio-Neubau von 500
Quadratmetern
sowie eigenen Regieräumen schaffte optimale Voraussetzungen für „Elf99“.
Diese Erweiterung der Sendefläche des
2.
Programms machte sich auch im Erscheinungsbild des „2.“ bemerkbar; dort moderierten
nun viele junge Redakteure das Programm
und
gaben ihm ein frisches und unterhaltsames Flair. Der Erfolg des Jugendprogramms
ließ die Fernsehverantwortlichen sogar über
ein
3. Fernsehprogramm nachdenken, das sich ausschließlich an Kinder und Jugendliche
wenden sollte...
30. 10. - Die Sendung "Der schwarze Kanal" mit Karl-Eduard von Schnitzler wird
nach fast 30 Jahren aus dem Programm genommen.
30. 11. - Der Anfang vom Ende: Auflösung des Staatlichen Komitees für
Fernsehen beim Ministerrat der DDR
1990
14. 03. - Umbenennung: Das Fernsehen der DDR wird in Deutscher Fernsehfunk (DFF)
zurückumbenannt
01. 10. - Kostenexplosion: Die Fernsehgebühren werden von 10 auf 19 Mark
angehoben...!
Das Letzte aus Adlershof:
Vom 16.10.1990 - 31.12.1991 sendet nur noch ein Kanal, die „DFF-Länderkette“,
danach gehen die Lichter aus.
Über 15.000 Mitarbeiter waren von 1990-1991
entlassen worden...
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Erinnert ihr euch noch? ![]()
Erinnert ihr euch an die Fernsehansagerinnen?
Margot Ebert, Fanny Damaschke, Erika Radtke, Annemarie Brodhagen, Ricarda Kaellander,
Petra Kusch-Lück usw.
Der Wunschbriefkasten = Diese Sendung lief seit Anfang der 70'er Jahre am
Sonntagnachmittag 16.00 Uhr. Hier konnten sich die Fernsehzuschauer kurze Ausschnitte
aus dem DDR-Fernsehen wünschen. Moderiert wurde der Wunschbriefkasten von
Uta Schorn und Gerd E. Schäfer - später im Wechsel mit Heidi Weigelt
und Lutz Jahoda.
Chris & Frank und natürlich Hauff/Henkler

Schlagerstudio mit Chris Wallasch und dem Tiergag am Ende
Bong = Einmal im Monat lief in den 80'er Jahren die nationale
Musik-Hitparade Bong. Moderiert wurde die Sendung von Jürgen
Karney. Ein Künstler konnte maximal drei mal wieder gewählt werden
und erhielt dafür den “Silbernen Bong” (Überdimensionaler Stempel)
Sprungbrett = Hartmut
Schulze-Gerlach präsentierte Newcomer
Klock 8, achtern Strom = Musiksendung aus dem Norden mit Horst Köppert und Peter
Borgelt als ewig angetüdelter Seemann. Hier stand die DDR-Fernsehhafenbar,
es wurde viel Platt-Deutsch gesprochen und es gab jede Menge Seemannslieder
zu hören und Schiffe zu sehen. Rica Deus war die Sexbombe mit oft sehr
freizügigen Kleidausschnitten ;-)
Schätzen Sie mal = Fernseh-Rateshow mit 3 Kandidaten am
Sonntagabend.
Fundgrube = Gisela May erhielt in den 80'er die Möglichkeit,
internationale Gäste im Studio zu präsentieren.
Kinomusik = viele Ausschnitte
mit Musik und Tanz aus Film und Fernsehen moderiert von Dagmar Frederic
Das blaue Fenster = Fernsehgeschichte und Geschichten, moderiert
von Herbert Köfer
Herbert Köfer hat nach eigenen Angaben sowohl die erste wie auch die letzte
Sendung des DFF moderiert.
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Da die DDR ein sehr kinderfreundliches Land war, gab es natürlich auch
sehr viele, sehr gute Produktionen für den Nachwuchs:
Vom Märchenland über Professor Flimmrich bis hin zu den Sommerferien-Filmtagen
- es war immer was dabei!
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Indianerfilme
mit Gojko Mitic


1966 - Die Söhne der
großen Bärin - Spielfilm nach dem gleichnamigen Roman von Liselotte
Welskopf-Henrich mit Gojko Mitic, Jiri Vrstála, Hans Hardt-Hardtloff,
Rolf Römer
Der erste Indianerfilm mit Häuptling Gojko - von
nun an folgen fast jährlich ein Indianerfilm und absichtlich keine Winnetou-Plagiate!

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Sogar Science Fiction-Versuche hat es gegeben - grins

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Oder erinnert ihr euch noch an die Mehrteiler
und Serien?
Gewissen in Aufruhr (1961, 5 Teile) & Krupp und Krause (1968/69, 5 Teile)
siehe bei
Angelica Domröse und
Angelika Waller
Abschied vom Frieden - siehe bei
Angelica Domröse und
Angelika Waller
Wege übers Land - (1968, 5 Teile) und siehe bei
Angelica Domröse
siehe bei
Marianne Wünscher
siehe bei
Marianne Wünscher
siehe
bei
Rolf
Herricht und
Marianne Wünscher
Neumanns Geschichten siehe bei
Agnes Kraus
Hochhausgeschichten siehe bei
Agnes Kraus
siehe bei
Rolf Herricht
und
Agnes
Kraus
Maxe Baumann siehe bei
Rolf Herricht
und
Helga
Hahnemann
Ferienheim Bergkristall siehe bei
DDR-Fernseh-Filme
Drei reizende Schwestern siehe bei
DDR-Fernseh-Filme
Mit
Herz und Robe - (1991,
7 Folgen) - Uta Schorn als beherzte Richterin - Die Serie schildert zum einen den Berufsalltag einer
Richterin, indem sie diese in jeder Folge mit einem neuen Rechtsfall konfrontiert.
Einen zweiten erzählerischen Schwerpunkt bildet das Geschehen, das die
Person der Richterin selbst betrifft. Für die geschiedene Frau, die eine
kleine Tochter hat, stellt sich bald die Frage, ob sie eine neue feste Partnerbeziehung
eingehen soll.
Oh, diese Mieter ( Dänemark )
Das Krankenhaus am Rande der Stadt (CSSR) (Die Mutter aller Arztserien!)
Die Frau hinterm Ladentisch (CSSR) = Geschichten eines Kollektives
einer Kaufhalle.
Die lieben Mitmenschen (1972, 7 Folgen) = Im Mittelpunkt der Serie,
die vom Zusammenleben verschiedener Generationen in einer Hausgemeinschaft erzählt,
steht Carola Bärenburg, eine ältere Frau bürgerlicher Herkunft,
die sich ganz allmählich anschickt, ihre Vorurteile gegenüber der
DDR-Gesellschaft abzubauen.
Die Lindstedts (1976, 7 Folgen) = Am Beispiel der Familie
„Lindstedt“, einer drei Generationen umfassenden Genossenschaftsbauern-Familie,
schildert die Serie sowohl die bereits vollzogenen Veränderungen im dörflichen
Umfeld als auch die neuen Anforderungen, die die landwirtschaftlichen Produktionsverhältnisse
in den 70er Jahren mit sich bringen.
(1976, 9 Folgen) = Die Serie schildert
die beruflichen Herausforderungen, denen sich der Kapitän und die Mannschaft
eines Überseefrachters (MS Fichte) stellen müssen. Ergänzt werden
die überwiegend auf See spielenden Episoden durch solche, die sich mit
den Beziehungen der Crewmitglieder zu ihren Angehörigen und Partnerinnen
beschäftigen. Diese Serie diente nach eigener Aussage dem Produzenten Wolfgang
Rademann als Anregung für die ZDF-Reihe "Das Traumschiff".
Ein Zimmer mit Ausblick (1978, 7 Folgen) = Der Titel „Ein Zimmer
mit Ausblick“ gewinnt in den Serienepisoden in doppelter Hinsicht Bedeutung.
Zum einen steht er für den Wunsch eines jungen Arbeiters, in seinem neuen
Wohnort Dresden ein solches Domizil als Untermieter zu finden. Zum anderen für
die Veränderungen in seinem Leben, die ein solches „Zimmer mit Ausblick“,
das er tatsächlich findet, unerwartet für ihn bereithält. Ausgelöst
werden sie durch das sechsjährige Enkelkind seiner Vermieterin, das den
Mitbewohner als Vater betrachtet.
Unser Mann ist König (1980, 6 Folgen) = Am Beispiel des Werkmeisters
König (Horst Drinda), der als Kombinatsvertreter in die Stadtverordnetenversammlung
gewählt wird, veranschaulicht die Serie die Tätigkeitsfelder eines
solchen Abgeordneten. Die im Zeitraum zwischen 1979 und 1980 spielenden Folgen
zeigen mit dem Protagonisten einen engagierten Mann, der sich ungeachtet mancher
Schwierigkeiten bei der Lösung anstehender Probleme bewährt.


(1985-1988 / 21(43) Folgen) = Der Untertitel „Die Praktiken des Dr. Wittkugel“
weist diesen zwar als Protagonisten der Serie aus, das Seriengeschehen, das
zu einem großen Teil in einer staatlichen Zahnarztpraxis in Berlin angesiedelt
ist, gibt aber unmissverständlich zu erkennen, dass der eigenwillige und
selbstgefällige Zahnarzt Dr. Wittkugel (Alfred Struwe) ohne seine „rechte
Hand“, die Zahnarzthelferin Victoria Happmeyer, genannt Häppchen (Helga
Piur), sowohl beruflich wie privat kaum zurechtkommen würde. Geschichten
aus einer DDR-Zahnarztpraxis um Dr. Alexander Wittkugel und seine Sprechstundenhilfe
Victoria Happmeyer, genannt Häppchen. Mit in der Praxis arbeitet Zahntechnikermeister
Opitz. Keine Sprechstunde verläuft normal, stets geht irgendetwas schief.
Da fühlt sich Dr. Wittkugel ob plötzlich einsetzender Wehen einer
Patientin als Gynäkologe und fast schon als Vater, da streitet er sich
mit seiner Tochter Sabine über Frauen im Zahnarztjob, zieht zu Hause aus
und wieder ein und plagt sich mit zwei Fischern herum. Häppchen ist die
gute Seele der Praxis und schlichtet so gut es geht. Auch Wittkugels Wechsel
an die Poliklinik macht sie mit. Wenn es aber darum geht, ihre eigene Beziehung
zu Dr. Wittkugel ins Lot zu bringen, hat sie nicht so viel Glück. Immerhin
reicht es nach langem Hin und Her zu einer Ehe auf Probe. Aufgrund des großen
Erfolgs der ersten sieben Folgen wurde die Serie in zwei Staffeln mit jeweils
sieben Folgen fortgesetzt. Jede Folge war zwischen 55 und 60 Miuten lang. Zwischen
dem 4.11.1989 und dem 18.8.1990 wurde die ursprünglich 21teilige Serie
umgeschnitten und in einer 43teiligen Fassung ausgestrahlt. Die einzige Serie
des DDR- Fernsehens, zu der mehrere Staffeln produziert wurden.
Treffpunkt Flughafen (1986, 8 Folgen) = Das anstrengende und aufregende Berufsleben
einer Flugzeugbesatzung liefert den Stoff für die Geschichten, die nicht
nur in der DDR sondern auch in Kuba, Angola, Nicaragua und der UdSSR spielen.
Die Serie wurde zwischen 1984 und 1986 als Gemeinschaftsproduktion des Inst.
Filmkunst- und Filmindustrie Kuba und des Fernsehens der DDR gedreht.

Bereitschaft Dr. Federau (1988, 7 Folgen) Die alleinerziehende Ärztin
Dr. Uta Federau (Uta Schorn) versucht, trotz schwerer Schicksalsschläge
ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen. Nach der Übernahme der Leitung
der Schnellen Medizinischen Hilfe ist sie rund um die Uhr unterwegs und hat
nur noch wenig Zeit für ihren 15jährigen Sohn. Uta wachsen der Streß
in der Station und ihre privaten Probleme langsam über den Kopf. Den Stoff
für die Serienfolgen liefern neben den medizinischen Notfällen die
zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb des Teams und die im Privatbereich
angesiedelten Begebenheiten, Probleme und Entscheidungsprozesse.
(1965 - 1991, 139 Folgen) = Am 21. Oktober1965 wird im DDR-Fernsehen eine Reihe
geboren, deren Handlungen außerhalb der angestammten Kriminalgeschichten
liegen, und zwar das sogenannte "Kriminologische Fernsehspiel". So
schildert die 139teilige Serie vor allem das Vorfeld der kriminellen Handlung.
Daher gibt es auch keine Ermittler und die Aufklärung des Verbrechens steht
nicht im Zentrum der Reihe, sondern es werden in sozialgetreuen Studien menschliche
Schicksale gezeigt. Kommentiert wird jede Episode von Dr. Peter Przybylski,
der Pressesprecher der Generalstaatsanwaltschaft (er führt die Zuseher
in die Handlung ein, wirft Fragen auf, die er am Ende beantwortet). Die Autoren
mußten aber darauf achten, daß die behandelten Fälle im Einklang
mit der Kriminalitätsstatistik der DDR standen, und so häuften sich
Fälle kleinerer Dominanz wie Diebstahl, Heiratsschwindel, Verkehrsvergehen,
Betrug oder Trunkenheit. Die absolute Ausnahme bildeten Verbrechen wie Totschlag
oder Mord. Nach der Wende findet mit Auflösung des Deutschen Fernsehfunks
auch die langlebige Reihe Der
Staatsanwalt hat das Wort ihr
Ende.
Seriöser Erfinder sucht
Teilhaber (21.10.1965), Das Haus am See (16.12.1965), Der Rosenkavalier (17.03.1966),
Tote Seelen (07.06.1966), Am Mozartplatz (10.11.1966), Bummel-Benno (14.12.1966),
Meine Schwester 22.06.1967), Busliesel (15.08.1967), Automarder (21.03.1968),
Strafsache Anker (23.05.1968), Störende Geräusche (Das Wochenendhaus)
(08.04.1969), Auf der Rennbahn (28.05.1969), Die Geschichte der Rosemarie E.
(15.07.1969), Ich brauch' kein Kindermädchen (03.09.1969), Die Falschmeldung
(25.11.1969), Strafversetzt (31.03.1970), Außenseiter (22.07.1970), Der
Fall Valentin Erbsand (05.05.1971), Anatomie eines Unfalls (24.08.1971), Handelsrisiko
(19.10.1971), Zwei Promille (22.12.1971), Alleingang (04.05.1972), Der Anruf
kam zu spät (20.06.1972), Der illegale Projektant (22.08.1972), Vaterschaft
anerkannt (24.10.1972), Unverhofftes Wiedersehen (03.01.1973), Wunder dauern
etwas länger (15.02.1973), Die Kraftprobe (11.04.1973), Nachteinkäufe
(22.05.1973), Verurteilt auf Bewährung (29.08.1973), Und wenn ich nein
sage (09.10.1973), Eine Nummer zu groß (07.02.1974), Das Gartenfest (05.07.1974),
Moderner Diebstahl (16.10.1974), Schwester Martina (26.11.1974), Hilfe für
Maik (22.01.1975), Erzwungene Liebe (25.02.1975), Geschiedene Leute (15.04.1975),
Heimliche Hände (10.06.1975), 5 Karat (16.07.1975), Ohne Ansehen der Person
(23.09.1975), Die Explosion (18.11.1975), Felix kauft ein Pferd (22.01.1976),
Aus Angst (27.04.1976), Ich hab nichts anzuziehen (08.06.1976), Wenn die Karre
nicht läuft (29.06.1976), Der Brief aus Lubice (21.09.1976), Auf der Durchreise
(26.10.1976), Eine Waschmaschine (18.01.1977), Wenig gebraucht, fast neu (29.03.1977),
Ein Strauß roter Nelke (09.06.1977), Die Zechtour (02.08.1977), Eine Drachme
aus Syrakus (23.08.1977), Fahrspuren (14.10.1977), Ich kündige (17.01.1978),
Der Kurschatten (11.04.1978), Meine Frau (13.06.1978), Unruhe im Waldidyll (14.07.1978),
Haus am Meer (10.10.1978), Geschenkt ist geschenkt (13.03.1979), Akte Zabel
(17.04.1979), Doppelte Buchführung (16.06.1979), Ein reizender Abend (10.07.1979),
Der Fall Petra Hansen (14.08.1979), Zur Feier des Tages (16.07.1979), Konsequenzen
(20.11.1979), In Kost und Logis (08.01.1980), Nach der Scheidung (26.02.1980),
Ein sympathischer junger Mann (29.04.1980), Jäckis Liebe (22.07.1980),
Der Preis (19.08.1980), Tote Stunden (21.10.1980), Schwarze Kunst (16.12.1980),
Nie bist du da (12.05.1981), Das zweite Gesicht (11.08.1981), Nachtpartie (27.10.1981),
Abseits (15.12.1981), Die Jut-Beate (02.02.1982), Hoffnung für Anna (06.04.1982),
Die Wette (04.05.1982), Der Laufsteg (14.09.1982), Gefährliche Freundschaft
(23.11.1982), Ich bin Joop van der Dalen (21.12.1982), Nur ein Schluck (22.02.1983),
Ein gefährlicher Fund (15.05.1983), Verlorene Zeit (17.07.1983), Das Bleiglasfenster
(07.08.1983), Alles auf einmal (11.10.1983), Zur Kasse bitte (28.12.1983), Wenn
zwei sich streiten (22.01.1984), Ein Kartenhaus (04.03.1984), Versuchung (08.04.1984),
Wer bist du? (29.04.1984), Finderlohn (05.08.1984), Ein leeres Haus (28.10.1984),
Ich geh' zur Oma (06.01.1985), Sachlich richtig (12.02.1985), Hubertusjagd (16.06.1985),
Vaters Frau (21.07.1985), Verblendet (15.09.1985), Das Biest (13.10.1985), Ein
feiner Dreh (05.01.1986), Ein todsicherer Tip (21.02.1986), Klavier gesucht
(15.06.1986), Paule (20.07.1986), Die Kette (24.08.1986), Feine Fäde (07.09.1986),
Schuldkonto (26.10.1986), Mühlbach und Sohn (30.11.1986), Unbefleckte Empfängnis
(16.01.1987), Teuer bezahlt (01.03.1987), Um jeden Preis (12.04.1987), Ich werde
dich nie verraten (24.05.1987), Getrennte Wege (14.06.1987), Leben auf Vorschuß
(19.07.1987), Für Elise (06.09.1987), Unter einem Dach (27.09.1987), Himmelblau
oder Hans im Glück (29.11.1987), Zerschlagene Liebe (07.02.1988), Billig
zu verkaufen (24.04.1988), Rosie fehlt (05.06.1988), Wo mich keiner kennt (18.06.1988),
Da mach' ich nicht mit (17.07.1988), Alles umsonst (16.10.1988), Ohne Wenn und
Aber (27.11.1988), Noch nicht zu Hause (19.03.1989), Wegen Todesfall geschlossen
(16.04.1989), Geisterfahrer (16.07.1989), Das Wunschkind (13.08.1989), Blaue
Taube soll fliegen (17.09.1989), Millionenerbe (15.12.1989), Hallo Partner (18.02.1990),
Robert und seine Schwestern (25.03.1990), Küsse und Schläge (10.06.1990),
Im Regen tanzen (18.11.1990), Blonder Tiger - Schwarzer Tango (23.12.1990),
Vater, Mutter, Kind (27.01.1991), Verliebt - verloren (16.06.1991), Bis zum
bitteren Ende (28.07.1991)

und natürlich als "DDR-Überlebender"
=
Polizeiruf
110 = Hier gaben sich die
Stars der DDR die Klinke in die Hand! Peter Borgelt alias Oberleutnant Fuchs
löste seinen 1. Fall im Juni 1971. Kreiert wurde die Reihe als Antwort
auf den 7 Monate zuvor gestarteten "Tatort". Jedes der 153 Drehbücher
wurde staatlicherseits streng kontrolliert und oft zensiert. Dennoch durften
durchaus auch die Schattenseiten des sozialistischen Alltags gezeigt werden
(sogar Mord, Jugendkriminalität und Kindesmissbrauch). Die neuen gesamtdeutschen
Ermittler lösten bis 2001 75 Fälle. Polizeiruf 110 (1971 - bis Dezember
1991: 153 Folgen) Die erste Folge der beliebten Krimi-Reihe Polizeiruf 110 "Der Fall Lisa Murnau" wurde am 27. Juni 1971 ausgestrahlt.
Das DDR-Fernsehen produzierte über 150 Folgen dieser Sendereihe, in denen
meist Peter Borgelt als Hauptmann Fuchs die Rolle des Kommissars spielte. "Thanners
neuer Job" war die letzte Folge, die der Deutsche Fernsehfunk produzierte
und am 22.12.1991 sendete. Sie bringt die Ost- und West-Polizei zusammen. Schimanskis
Ex-Kollege Thanner (Eberhard Feik) wird von Duisburg an die Spree versetzt und
löst einen Fall mit den Oberkommissaren Grawe und Fuchs. Die Krimireihe
Polizeiruf 110 war die erfolgreichste Serie des DDR-Fernsehens
und die einzige, die die DDR überlebt hat. Obwohl es in der Ex-DDR offiziell
keine kriminelle Szene gab, im Polizeiruf
110 gab es sie: Irgend
jemand verstieß immer gegen die von der Partei vorgegebenen Normen und
mußte zwangsläufig kriminell werden und scheitern. So gab es Alkoholiker,
Asoziale, Verzweifelte und sich Bereichernde. Diese Krimis zeigten oftmals mehr
Realität, als sie in der DDR-Nachrichtensendung "Aktuelle Kamera"
vorkommen durfte. Themen sind nicht die großen spektakulären Verbrechen
oder organisierte Kriminalität, sondern das, was die Menschen in Kleinstädten
und auf dem flachen Land sich in der Familie, unter Freunden und bei der Arbeit
täglich antun. Die Frage des Täter-Opfer-Verhältnisses oder die
Psychologie des Täters stehen im Vordergrund, es gibt keine schillernden
Kommissare und spektakulären Verfolgungsjagden. Oberleutnant Hübner,
Hauptmann Fuchs und ihre Assistenten sind jahrelang die einzigen Ermittler.
Später kommen die Kollegen Grawe, Zimmermann und Beck hinzu. Die Erstausstrahlungen
der Polizeiruf 110-Folgen liefen in der DDR ausschließlich
im ersten Programm Sonntag Abend 20.00 Uhr. Die Folgen "Gelb ist nicht
nur die Farbe der Sonne" (Erstsendung: 24.6.1979), "Die lieben Luder"
(15.2.1983) und "Außenseiter" (27.1.1985) liefen außerhalb
der Polizeiruf-Reihe, obwohl die Kommissare der Reihe
in den Filmen ermittelten. Nach dem Ende des DFF übernahm die ARD im Juni
1993 die Reihe und gliederte sie in ihre Krimiserien ein. Die letzte DFF-Folge
"Thanners neuer Job" (Episode 153 - 22.12.1991), bringt die Ost- und
West-Polizei zusammen. Schimanskis Ex-Kollege Thanner (Eberhard Feik) wird von
Duisburg an die Spree versetzt und löst einen Fall mit den Oberkommissaren
Grawe und Fuchs. In Österreich heißt Polizeiruf 110
wegen der dortigen Notrufnummer übrigens "Polizeiruf 133".
Die Fälle/Filme:
Der Fall Lisa Murnau (27.06.1971), Die Schrottwaage (03.10.1971), Die Maske
(30.01.1972), Verbrannte Spur (27.02.1972), Das Haus an der Bahn (26.03.1972),
Der Tote im Fliess (04.06.1972), Blutgruppe AB (16.07.1972), Ein bisschen Alibi
(20.08.1972), Minuten zu spät (17.09.1972), Blütenstaub (22.10.1972),
Das Ende einer Mondscheinfahrt (29.12.1972), In derselben Nacht (27.01.1973),
Siegquote 180 (25.02.1973), Gesichter im Zwielicht (01.04.1973), Alarm am See
(15.04.1973), Freitag gegen Mitternacht (06.05.1973), Vorbestraft (01.07.1973),
Der Ring mit dem blauen Saphir (26.08.1973), Nachttresor (20.09.1973), Eine
Madonna zu viel (18.11.1973), Per Anhalter (27.01.1974), Konzert für einen
Außenseiter (24.02.1974), Lohnraub (07.04.1974), Die verschwundenen Lords
(12.05.1974), Fehlrechnung (14.07.1974), Kein Paradies für Elstern (07.09.1974),
Das Inserat (29.09.1974), Der Tod des Professors (23.11.1974), Nachttaxi (15.12.1974),
Der Mann (23.03.1975), Heiße Münzen (19.05.1975), Fall ohne Zeugen
(29.06.1975), Der Spezialist (27.07.1975), Die Rechnung geht nicht auf (14.10.1975),
Zwischen den Gleisen (02.11.1975), Das letzte Wochenende (30.11.1975), Reklamierte
Rosen (22.02.1976), Schwarze Ladung (25.04.1976), Der Fensterstecher (30.05.1976),
Eine fast perfekte Sache (11.07.1976), Ein ungewöhnlicher Auftrag (06.09.1976),
Vorurteil? (03.10.1976), Bitte zahlen (12.12.1976), Vermißt wird Peter
Schnok (06.02.1977), Kollision (03.04.1977), Trickbetrügerin gesucht (21.05.1977),
Des Alleinseins müde (19.06.1977), Alibi für eine Nacht (24.07.1977),
Die Abrechnung (10.10.1977), Ein unbequemer Zeuge (14.12.1977), Holzwege (29.01.1978),
Bonnys Blues (26.03.1978), In Maske und Kostüm (14.05.1978), Doppeltes
Spiel (02.07.1978), Schuldig (01.10.1978), Die letzte Chance (22.10.1978), Walzerbahn
(04.03.1979), Tödliche Illusionen (08.04.1979), Heidemarie Göbel (17.06.1979),
Gelb ist nicht nur die Farbe
der Sonne (24.6.1979),
Am Abgrund (02.09.1979), Barry schwieg (14.10.1979), Die letzte Fahrt (02.12.1979),
Vergeltung? (19.03.1980), Der Einzelgänger (18.05.1980), In einer Sekunde
(29.06.1980), Die Entdeckung (05.10.1980), Zeuge gesucht (09.11.1980), Der Hinterhalt
(07.12.1980), Der Teufel hat den Schnaps gemacht (18.01.1981), Nerze (22.02.1981),
Alptraum (10.05.1981), Auftrag per Post (08.06.1981), Harmloser Anfang (02.08.1981),
Der Schweigsame (06.09.1981), Trüffeljagd (25.10.1981), Glassplitter (29.11.1981),
Schranken (24.01.1982), Petra (14.03.1982), Der Rettungsschimmer (23.05.1982),
Der Unfall (05.09.1982), Im Tal (07.11.1982), Auskünfte in Blindenschrift
(02.01.1983), Die lieben
Luder (15.2.1983), Die
Spur des 13. Apostel (06.03.1983), Es ist nicht immer Sonnenschein (17.04.1983),
Der Selbstbetrug (04.09.1983), Eine nette Person (25.09.1983), Schnelles Geld
(13.11.1983), Im Sog (05.02.1984), Das vergessene Labor (27.05.1984), Schwere
Jahre (1. Teil) (29.06.1984), Schwere Jahre (2. Teil) (01.07.1984), Draußen
am See (22.07.1984), Freunde (19.08.1984), Inklusive Risiko (16.12.1984), Außenseiter (27.1.1985), Der Traum des Vergessens (24.03.1985),
Lass mich nicht im Stich (19.05.1985), Treibnetz (30.06.1985), Verführung
(11.08.1985), Ein Schritt zu weit (01.09.1985), Verlockung (29.09.1985), Der
zersprungene Spiegel (08.12.1985), Mit List und Tücke (02.02.1986), Ein
großes Talent (04.04.1986), Parkplatz der Liebe (18.05.1986), Bedenkzeit
(06.07.1986), Gier (03.08.1986), Kein Tag ist wie der andere (16.11.1986), Das
habe ich nicht gewollt (21.12.1986), Im Kreis (08.02.1987), Die alte Frau im
Lehnstuhl (29.03.1987), Unheil aus der Flasche (03.05.1987), Explosion (28.06.1987),
Der Tote zahlt (09.08.1987), Zwei Schwestern (25.10.1987), Die letzte Kundin
(15.11.1987), Abschiedslied für Linda (20.12.1987), Ihr faßt mich
nie (24.01.1988), Der Mann im Baum (13.03.1988), Still wie die Nacht (22.05.1988),
Amoklauf (22.06.1988), Eifersucht (28.08.1988), Eine unruhige Nacht (02.10.1988),
Der Kreuzworträtselfall (06.11.1988), Flüssige Waffe (18.12.1988),
Mitternachtsfall (08.01.1989), Variante Tramper (19.02.1989), Der Fund (02.04.1989),
Gestohlenes Glück (21.05.1989), Unsichtbare Fährten (11.06.1989),
Trio zu viert (25.06.1989), Drei Flaschen Tokaier (27.08.1989), Der Wahrheit
verpflichtet (01.10.1989), Katharina (27.10.1989), Der Tod des Pelikan (01.01.1990),
Zahltag (28.01.1990), Tödliche Träume (04.03.1990), Falscher Jasmin
(22.04.1990), Warum ich? (22.07.1990), Abgründe (19.08.1990), Ball der
einsamen Herzen (02.09.1990), Tod durch elektrischen Strom (07.10.1990), Unter
Brüdern (28.10.1990), Das Duell (04.11.1990), Allianz für Knete (09.12.1990),
Zerstörte Hoffnung (07.01.1991), Der Fall Preibisch (17.02.1991), Big Band
Time (31.03.1991), Der Riss (28.04.1991), Das Treibhaus (17.07.1991), Todesfall
im Park (28.08.1991), Mit dem Anruf kommt der Tod (01.09.1991), Ein verhängnisvoller
Verdacht (17.11.1991), Thanners neuer Job (22.12.1991)
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