A n g e l i c a   D o m r ö s e

04. April 1941 (Sternzeichen Widder) in Berlin-Weißensee - DDR bis 1980
Vor allem eine Bühnenschauspielerin (u. a. Berliner Ensemble und staatliche Schauspielbühnen in West-Berlin und in der Schweiz), die 1980 mit ihrem Lebensgefährten Hilmar Thate die DDR verließ. Sie wirkt immer zart, zerbrechlich und präsentiert mit Gestik und Mimik die feine Härte und Kälte des Marmors in jeder ihrer Figuren. Die damalige Stenotypistin bewirbt sich 1958 für die Rolle der Sigi in Slatan Dudows "Verwirrung der Liebe" und wird unter 1.500 Bewerberinnen ausgewählt. Parallel zu den Dreharbeiten beginnt sie ihr Schauspielstudium an der HFF Potsdam-Babelsberg. Schon während des Studiums filmt Angelica Domröse und wird mit der Titelrolle in "Papas neue Freundin" (1960) bei einem großen Publikum bekannt. Von 1961 - 1966 spielt sie am Berliner Ensemble, ab 1966 an der Berliner Volksbühne. Im Film übernimmt sie neben Leichtgewichtigem bald Charakterrollen, so als Jüdin Ruth in Joachim Haslers Leonhard-Frank-Verfilmung "Chronik eines Mordes" (1964/65) neben ihrem damaligen Ehemann Jirí Vrstála (besser bekannt als Clown Ferdinand) oder als Fontanes "Effi Briest" (1969). Ein erster Erfolg in einer Prager Produktion findet nach dem Ende des Prager Frühlings keine Fortsetzung. Die Rolle ihres Lebens erhält Angelica Domröse in dem später zum Kultfilm avancierten Gegenwartsfilm "Die Legende von Paul und Paula" (1972/73) von Heiner Carow. Mit der Rolle der "Fleur Lafontaine" (1977/78) nach Dinah Nelkens Roman gestaltet Angelica Domröse eindrucksvoll ein Frauenschicksal durch mehrere Jahrzehnte. Angelica Domröse kann sich aber auch außerhalb der DDR in anspruchsvollen Fernsehrollen und vor allem am Theater durchsetzen. In den neunziger Jahren wird sie Kommissarin in der Krimi-Reihe "Polizeiruf 110". Im Laufe der Jahrzehnte steht sie mehrfach im Mittelpunkt ihr gewidmeter Film- und Fernsehporträts.
3 x wurde sie
Fernsehliebling der DDR, 1966: Schauspielerin des Jahres, 1969: Kunstpreis der DDR für Wege übers Land im Kollektiv, 1976: Nationalpreis der DDR II. Klasse, 1982: Goldene Nymphe (Beste Darstellerin) für Die zweite Haut, 1986: Schauspielerin des Jahres, 1988: Josef-Kainz-Medaille, 1992: In einer Kritikerumfrage der Zeitschrift "Film und Fernsehen" nach der besten DDR-Schauspielerin gelangt sie 1992 auf Platz 2, 2003: Goldene Henne für das Lebenswerk
Buchtipp: "Ich fang' mich selber ein". Lübbe 2003. ISBN 3785721161



Verwirrungen der Liebe
Beim Fasching funkt es zwischen der Angestellten Siegi (Angelica Domröse) und dem Medizinstudenten Dieter (Willi Schrade). Dessen Freundin, die Kunststudentin Sonja (Anne-Kathrin Bürger), sieht das gar nicht gerne, andererseits fühlt sie sich zu Sigies Lover Edy (Stefan Lisewski), einem kernigen Maurer hingezogen. Das Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf. Eher unabsichtlich kommt es zum Partnertausch. Auf dem Faschingsball gerät Dieter an Siegi. Ihre frisch-fröhliche, mädchenhafte Art gefällt Dieter. Sonja beobachtet dieses Spiel gelassen, sieht in diesem Intermezzo einen Prüfstein für ihre Beziehung. Während Siegi und Dieter zum Urlaub ans Meer fahren, verliebt sich Sonja in Edy. Die Würfel scheinen gefallen für diese neue Konstellation. Als beide Paare vor dem Standesamt stehen, kommen sie aber zur Besinnung.
1958/59 - ORB - Liebeskomödie - 86 min mit Annekathrin Bürger, Willi Schrade, Stefan Lisewski, Hannes Fischer, Martin Flörchinger, Ulrich Folkmar, Horst Friedrich, Erik S. Klein, Hans Lucke, Friedrich Richter, Werner Wieland, Günther Ballier, Gerhard Bienert,
MarianneWünscher, Werner Dissel, Ursula Fröhlich, Maika Joseph, Hildegard Küthe, Wolfgang Lippert, Peter A. Stiege, Werner Senftleben, Willi Neuenhahn, Alexander Papendiek, Albert Zahn, Gisela Graupner, Barbara Dittus, Ingolf Gorges, Kurt Kachlicki, Volkmar Kleinert, Thomas Langhoff, Monika Lennartz, Horst Papke, Rolf Römer, Hans Teuscher, Arno Wyzniewski, Ursula Körbs
* Filmdebüt von Angelica Domröse und Beginn einer langen erfolgreichen Karriere
* und ganz viele DDR-Stars am Beginn ihrer Karriere in kleinen Statistenrollen - man muß mal auf die Seminarszenen achten ;-)
* In den Faschingsszenen wurden Originalkompositionen und Arrangements von Gerd Natschinski, Günter Hörig, Theo Schumann u. a. verwendet.

Ein Lord am Alexanderplatz
Ex-Heiratsschwindler Ewald Honig (Erwin Geschonneck) hat sein Leben lang die Herzen der Damen gebrochen - und ihre Konten geplündert. Nun kommt er aus Westdeutschland zu seiner Tochter Ina (Angelica Domröse) nach Ostberlin, um hier einen geruhsamen Lebensabend zu verbringen. Er ist bereits über die Fünfzig. Ina, ganz die Tochter ihres Vaters, versucht, sich mit Hilfe graumelierter Herren finanziell zu sanieren. Während er seine Tochter davon abzubringen sucht, indem er die Ehe ihrer „Opfer“ kittet, machen es einige Damen fortgeschrittenen Alters Ewald schwer, der eigenen Versuchung zu widerstehen. Indes ist die ungarische Kriminalistin Johanna Farkas auf der Suche nach Ewald und der Kriminalpsychologe Dr. Achim Engelhardt auf der Suche nach Ina. In eigener Sache sozusagen. Da sich beide nicht kennen, hält Achim Johanna für die Gesuchte. So kommt es zu einem Liebes-Verwechslungsspiel mit Happy-End.
1966/67 - ORB - s/w - Komödie - 111min - mit MarianneWünscher, Erwin Geschonneck, Armin Müller-Stahl, Herbert Köfer, Carola Braunbock, Willi Schwabe, Monika Gabriel, Friedo Solter, Erika Dunkelmann, Willi Narloch, Hannes Fischer, Joachim Bober, Ivan Malré, Edwin Marian, Jürgen Reuter
* Musik von Gerd Natschinski

Unterm Birnbaum
Der Gastwirt Abel Hradschek, der im Oderbruch eine Wirtschaft betreibt, steht vor dem Ruin. Nicht schuldlos an der Misere ist seine Frau Ursula, eine ehemalige Schauspielerin, eine "Zugereiste", für das Dorf selbst nach elf Jahren immer noch eine "Fremde". Da kündigt eine Firma aus Krakau den Besuch ihres Geldeintreibers an. Herr Szulski kommt, und die Schulden werden bezahlt - angeblich mit einer aus einer Erbschaft stammenden Summe. Am nächsten Morgen reist Szulski ab, benimmt sich aber - wie Magd und Knecht beobachten - recht eigenartig. Wenig später wird seine Kutsche in der Oder entdeckt; doch der Tote ist nicht aufzufinden. Hradschecks Nachbarin lenkt den Verdacht auf den Gastwirt. Der Justizrat, der die Untersuchungen leitet, läßt daraufhin unter dem Birnbaum graben, und tatsächlich wird ein Toter gefunden, aber der liegt dort schon seit über zwanzig Jahren. Der Gastwirt wiegt sich nun in Sicherheit. Aber seine Frau wird von Ängsten und Schuldgefühlen geplagt. Schließlich will sie sich dem Pfarrer offenbaren, doch der lehnt es ab, Mitwisser eines grausamen Verbrechens zu werden. Ursula zerbricht an ihren Gewissensqualen. Der Tote ist im Keller vergraben, aber Hradschek will ihn dahin schaffen, wo ihn alle vermuten: in die Oder. Doch auf der Kellertreppe stürzt sich der Gastwirt zu Tode. Man findet ihn neben seinem Opfer.

1973 - nach der Kriminalnovelle von Theodor Fontane - 86 min mit Erik S. Klein,
AgnesKraus, Norbert Christian, Manfred Karge, Günter Junghans, Leon Niemczyk, Gert Gütschow, Hanjo Hasse, Heinz Scholz, Jürgen Frohriep, AngelikaWaller
* Nach
"Der stumme Gast" von Harald Braun 1945 die zweite Verfilmung von Fontanes Novelle.

Die Legende von Paul und Paula
Ostberlin, Anfang der 70'er Jahre: Die impulsive Paula (Angelica Domröse) pfeift auf Konventionen. Nach einer gescheiterten Ehe erzieht die Kassiererin in einer Kaufhalle ihre zwei Kinder allein. Paul (Winfried Glatzeder) sorgt sich zu sehr um das, was die Leute denken; ist unglücklich verheiratet; will seine Karriere als Außenhandelsreferent aber nicht durch eine Scheidung gefährden. Beide haben eben Pech in der Liebe. Als Paula schon mit dem Gedanken an eine langweilige Vernunftehe spielt, schlägt bei ihr der Blitz ein. In einer Musik-Kneipe trifft sie Paul. Gesehen hat sie ihn schon oft, doch plötzlich tut sie es mit anderen Augen. Auch er ist fasziniert. Hat ihre große Liebe eine Chance?
1973 - ORB - KultLiebesfilm - 105 min mit Winfried Glatzeder, Heidemarie Wenzel, Fred Delmare, Rolf Ludwig, Hans Hardt-Hardtloff,
Dietmar Richter-Reinick, Frank Schenk, Peter Gotthardt, Jürgen Frohriep, Käthe Reichel, Eva-Maria Hagen

   Hintergründe: Sowohl das Lied der Pudhys "Geh' zu ihr" als auch die blauroten Herzen waren jahrelang ein Inbegriff der Liebe für Generationen! 1973 stürmten die Leute die Kinos in der DDR wegen eines Liebespaares: Paul und Paula. Das - sehr schöne - Aschenputtel aus der Halbruine (Angelica Domröse) und der hoffnungsvolle Aufsteiger aus dem Neubau (Winfried Glatzeder), die kuschelige Ehe und die absolute Liebe, die Schranken und die Normen und die feinen Kompromisse, in deren Bürgerlichkeit alles Neue, Andere erstickt, der Kampf der Ordnung um den ordentlichen Paul, der Sieg der Paula-Liebe total: Wenn Paul den Kampfgruppenanzug ablegt und ins blumengeschmückte Liebesbett steigt, ist Jubel im Kino angesagt. Und Zorn im Auge der Wachsamen: War da nicht vor ein paar Jahren erst ein Film, in dem ein Uniformierter in den Löschteich fiel ... ("Spur der Steine")? Die durchgängig komödiantische und latent tragische, traurig-trotzige Geschichte entsprach dem Lebensgefühl und dem, was viele mit dem Begriff Sozialismus positiv verbanden. Viel soziale Potenz und moralische Energie zeigte sich in den Reaktionen, war in der Poesie, den Liedern, Filmen, Theaterstücken und Büchern der Zeit, in Jugend- und Singleclubs. Sie wurden nicht herausgefordert und genutzt, somit mißtrauisch überwacht und administrativ kanalisiert. Dabei war die Situation so einfach zu handhaben: Die drei beliebtesten DEFA-Filme 1973 hießen 1. "Apachen", 2. "Die Legende von Paul und Paula", 3. "Nicht schummeln, Liebling" (siehe FrankSchöbel). Jeder mittlere Medien - Manipulator kann mit dieser gesellschaftstypischen Konstellation umgehen. Aber spätestens nach dem beunruhigend spontanen und massenhaften Besuch von Heiner Carows "Die Legende von Paul und Paula" gewinnen die Hardliner an Macht, wird gebremst, zurückgepfiffen. Das 9. ZK-Plenum mit seinen Kulturattacken ist knapp vier Wochen später: Statt aus den Filmen "Der Dritte" (Regie: Egon Günther) und "Die Legende von Paul und Paula", statt aus den Filmen der neuen Regisseure und Kameraleute, aus der wertvollen neuen Qualität der souveränen Erzählerhaltung zur eigenen Welt maximal Gewinn und Ermunterung zu holen, sind Raureif und Feinfrost angesagt. Projekte werden abgebrochen, auch knapp vor Drehbeginn. So Klaus Poches "Die zweite Haut", die Bestandsaufnahme einer Ehe, deren Partner sich prüfen, befragen, entdecken. Roland Gräf wollte sie als zweite Regiearbeit nach "Mein lieber Robinson" realisieren. Im Vergleich zu den Ritualen von 1965/66 ist es pikant, daß man jetzt vom Abbruch der Dreharbeiten in der Kantine beim Mittagessen erfährt.
* Das Jugendprädikat "P14" wurde übrigens auf "P16" verändert.
* Gewidmet ist der Film der Filmregisseurin Ingrid Reschke, die bei einem Autounfall kurz zuvor tödlich verunglückte. Was deren Tochter Elke wohl heute macht?

Daniel Druskat - Teil 1 bis 5

Tiefste Provinz: Im DDR-Kaff Altenstein wird Daniel Druskat (Hilmar Thate), Vorsitzender der LPG, festgenommen. Warum? Druskats Tochter Anja (Sabine Elshols) sucht bei Max Stephan (Manfred Krug) nach einer Antwort. Ihr Vater und Stephan sind langjährige Freunde und erbitterte Rivalen zugleich. Denn kurz vor Druskats Verhaftung hatte es zwischen ihnen eine äußerst heftige Auseinandersetzung gegeben. Dann weiß Anja noch immer nicht, warum ihr Vater verhaftet worden ist. Sein alter Freund, der LPG-Funktionär Max, konnte ihr nicht helfen. Oder wollte er nicht? Liegen die Gründe in der Vergangenheit? Anja erfährt, daß ihre Mutter in den letzten Kriegsmonaten nur knapp der SS entgangen ist. Derweil werden auf einem Acker zwei Leichen ausgegraben.
1975 - MDR - Drama mit Manfred Krug, Hilmar Thate, Ursula Karruseit, Käthe Reichel, Norbert Christian,
AngelikaWaller, Sabine Elshols
1. Teil = Daniel Druskat, Vorsitzender der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft in Altenstein, wird verhaftet. Was hat sich der angesehene und überzeugte Genosse zuschulden kommen lassen? Anja, Druskats halbwüchsige Tochter, sucht Antwort auf diese Frage bei Max Stephan, Vorsitzender im Nachbardorf Horbeck. Zwischen Stephan und ihrem Vater, langjährige Freunde und erbitterte Rivalen zugleich, war es erst vor einigen Monaten wieder einmal zu einer offenen Konfrontation gekommen. Großspurig hatte Stephan das Ansinnen Druskats zurückgewiesen, aus beiden Genossenschaften eine leistungsstarke Kooperative zu bilden. Der joviale und clevere Organisator Stephan, der auch gern mal die Behörden zum Vorteil für sein Dorf übers Ohr haut, hält nichts davon, sich mit den weit weniger erfolgreichen Altensteinern zusammenzutun. Druskat hatte ihm und seinen unlauteren Methoden den Kampf angesagt. Zeugin der Auseinandersetzung war auch Hilde, die Jugendliebe Druskats und spätere Frau Stephans. Angeheizt durch Alkohol und Eifersucht auf Hildes noch immer wache Zuneigung zu dem Witwer Druskat, hatte Stephan schließlich lauthals gedroht, Druskat zu vernichten. Hat Stephan Druskats Verhaftung initiiert?
2. Teil = Bei Max Stephan konnte Anja nicht viel erfahren über die Gründe der Verhaftung ihres Vaters Daniel Druskat. Sie wendet sich nun an Anna Preibisch, Gastwirtin in Horbeck. Anna erzählt dem Mädchen, was sich im Ort zugetragen hat in den letzten Monaten des Krieges: wie ihr Vater als Halbwüchsiger elternlos mit einem Flüchtlingstreck ins Dorf kam, wie ihre Mutter Irene als polnische Zwangsarbeiterin nur durch Annas beherztes Eingreifen der Ermordung durch die SS entging, und wie schließlich auch Druskat, verängstigt, hasserfüllt und halbtotgeschlagen, Zuflucht in Annas Wirtschaft fand. Trotzdem hat Anja den Eindruck, dass Anna ihr etwas verschweigt. Sollte die Verhaftung ihres Vaters im Zusammenhang stehen mit der Ausgrabung zweier Leichen auf dem Acker? Max Stephan versucht unterdessen, den altgedienten Parteifunktionär Gustav Gomolla auszuhorchen. Gomolla, versunken in seinen Erinnerungen, erkennt plötzlich, dass Stephan etwas gegen Druskat in der Hand gehabt haben muss. Warum sonst hätte er widerspruchslos hingenommen, dass ihm Stephan seine Liebste, die Großbauerntochter Hilde Krüger, wegschnappt? Weshalb sonst zögerte Druskat so lange, Stephan wegen des Genossenschaftsbeitritts unter Druck zu setzen?
3. Teil = Druskat legt bei der Staatsanwaltschaft sein Geständnis ab. Dabei steht sie wieder vor ihm, die schmerzliche Erinnerung an das Schicksalsjahr 1960. Für Druskats schwerkranke Frau Irene gibt es kaum noch Hoffnung. Rosemarie kommt als Hilfe ins Haus, und trotz quälender Gewissensbisse verlieben sich beide leidenschaftlich ineinander. Vom Kreissekretär Gomolla massiv unter Druck gesetzt, kann Druskat dessen Forderungen nicht länger ausweichen. Er muss seinen Freund, den Großbauern Max Stephan, mit allen Mitteln in die Genossenschaft zwingen. Doch Stephans Schwiegervater, der alte Krüger, konfrontiert Druskat mit einem Dokument, aus dem zweifelsfrei hervorgeht, dass Druskat in den letzten Kriegswochen einen flüchtigen polnischen Zwangsarbeiter dem SS-Standgericht ausgeliefert hat. So wahrt Max Stephan sein Gesicht und wird mit dem Beitritt auch Vorsitzender der Genossenschaft in Horbeck. Druskat muss das Dorf verlassen; er gibt vor, sich mehr um seine todkranke Frau Irene kümmern zu wollen. Obwohl Max schließlich das Papier vernichtet, kann Druskat nicht länger mit der Last seiner Schuld leben. Aber die Gastwirtin Anna hindert ihn an einer Selbstanzeige, damit Irene in Frieden sterben kann. Jahrelang hat Druskat Rosemarie (AngelikaWaller) nicht mehr gesehen. Jetzt, wo sie sich wiederbegegnen, ist er gleich hin und weg. Ihr geht es genauso. Dennoch steht die Frage zwischen ihnen: "Warum stellst du dich nicht?" Statt dessen verstrickt sich Druskat immer tiefer in Rivalitäten zu seinem Freund Max Stephan (Manfred Krug). Kommt die Zeit der Abrechnung?
4. Teil = Druskats Tochter Anja kennt noch immer nicht die Gründe für die Verhaftung ihres Vaters. Deshalb sucht sie dessen Geliebte Rosemarie in Bebelow auf. Doch Rosemarie möchte, dass Druskat seiner Tochter selbst erzählt, was vorgefallen ist. Sie fährt mit Anja zurück nach Altenstein, um Druskats Arbeit während seiner Abwesenheit fortzusetzen: die Trockenlegung des Luchs. Ebenso wie Stephan und Gomolla muss Rosemarie dort einsehen, dass die Altensteiner keiner fremden Hilfe mehr bedürfen. Es hat sich viel getan, seit Druskat die heruntergekommene Genossenschaft übernahm. Auf der Flucht vor der Vergangenheit und mit dem festen Willen zu einem Neuanfang war Druskat damals mit seiner schwerkranken Frau Irene ins Dorf gekommen, wo man ihm misstrauisch und herablassend begegnete. Während sich die Erwachsenen alter Geschichten erinnern, wenden sich Anja und Jürgen an Opa Krüger, Stephans Schwiegervater. So erfährt Anja schließlich doch, was sich in jener verhängnisvollen Nacht kurz vor Kriegsende zugetragen hat und wie der alte Krüger zu dem ihren Vater belastenden Schriftstück kam.
5. Teil = Einige Jahre nach dem Tod seiner Frau trifft Druskat Rosemarie auf einem Kongress wieder. Man ist sich fremd und innig vertraut zugleich. So sehr Druskat Rosemarie liebt, so sehr fürchtet er, dass sie diese eine Frage ausspricht, die beide quält: Warum stellst du dich nicht? Schuldgefühle und die Rivalität mit seinem Freund Max Stephan und dessen Horbecker Vorzeigegenossenschaft bestimmen Druskats Handeln. Aber trotz aller Mühen bleiben die Altensteiner nur Mittelmaß, die Notwendigkeit neuer Organisationsformen in der landwirtschaftlichen Produktion zeigt sich immer dringlicher. Eine Entwicklung, die Max Stephan mit seinem Einfluss zu verhindern versucht. Bei einem Arbeitstreffen der Genossenschaftsvorsitzenden des Bezirks in Horbeck sieht Druskat endlich eine Gelegenheit, mit Stephan abzurechnen. Statt eine vorgefasste Initiative zur weiteren Leistungssteigerung zu verkünden, legt er seine Ideen von einer umfassenden Zusammenarbeit der einzelnen Genossenschaften dar. Stephans Stern beginnt zu sinken. Wenn er es nicht war, der seinen Freund Druskat angezeigt hat, wer dann?

Effi Briest
Die 17-jährige Effi Briest (Angelica Domröse) vermählt sich mit dem steifen Baron von Instetten (Horst Schulze). Als die ungleiche Ehe nach einem Fehltritt der jungen Frau scheitert, gerät sie in gesellschaftliche Isolation.
1968-1970 - N3 - Gesellschaftsdrama (nach Theodor Fontane) - 115 min mit Horst Schulze, Dietrich Körner, Inge Keller,
MarianneWünscher, Gerhard Bienert, Walter Lendrich

Die Weihnachtsgans Auguste
Gänse hat Opernsänger Ludwig Löwenhaupt (Dietrich Körner) zum Fressen gern. An der Weihnachtsgans Auguste beißt er sich allerdings die Zähne aus: Im Flug hat das schnatternde Festessen die Herzen der Familie erobert. Aber so schnell läßt sich Ludwig das Schlachtbeil nicht aus der Hand nehmen.
1978 - MDR - WeihnachtsKomödie - 80 min mit Barbara Dittus, Dietrich Körner, Käthe Reichel, Daniel Mewes, Stefanie Stappenbeck, Peter Bause
* frei nach der gleichnamigen Erzählung von Friedrich Wolf

Flüchtige Bekanntschaften
Susanne (Angelica Domröse) ist geschieden und alleinerziehend. In der Woche arbeitet sie als MTA, freitags lauert die Einsamkeit. Die versucht sie, auf nächtlichen Streifzügen nach Männern zu lindern. Eine ihrer flüchtigen Bekanntschaften ist Walter (Günter Lamprecht): Am Morgen "danach" will er sie zunächst schnell wieder loswerden.
Deutschland - 1982 - ARD-Mitschnitt ohne Vorspann - Melodram - 100 min mit Günter Lamprecht, Christa Berndl, Dagmar Biener, Hannes Messemer, Helmut Berger, Hilmar Thate, Margret Homeyer
Mitschnitte = 1993 - Riverboat-Talk-Show

Die Abenteuer des Werner Holt
Während des Zweiten Weltkrieges melden sich die beiden Schulfreunde Werner Holt und Gilbert Wolzow freiwillig zum Militär. Im Frühjahr 1945 verteidigen sie an der Ostfront ihre Stellung gegen die vorrückende Rote Armee. Gilbert hat das Kommando übernommen und befehligt nun die kleine Truppe. Während Werner versucht, eine Funkverbindung mit dem Regiment herzustellen, ziehen in seiner Erinnerung die Stationen seines jungen Lebens vorüber: Er blickt zurück auf den Beginn seiner Freundschaft mit Gilbert und ihren gemeinsamen Eintritt in die Armee, den ersten Einsatz als Flakhelfer, seine Bekanntschaft mit Gundel und sein erotisches Abenteuer mit der Frau eines SS-Offiziers, welches ihn mit Abscheu erfüllt. Seine anfängliche Begeisterung verblasst, nachdem ihm seine Erlebnisse in ihrer Grausamkeit den Schrecken des Krieges deutlich vor Augen führen. Allmählich beginnt er seinen Vater zu begreifen, für dessen humanistische Lebenseinstellung er früher kein Verständnis aufbringen konnte. Werners Haltung wandelt sich und bei einem Einsatz gegen Partisanen verhilft er dem Mädchen Milena zur Flucht. Nun er kann auch das Handeln seines Freundes Gomulka nachvollziehen, der zum Überläufer wurde. Nachdem die vorwärts dringenden russischen Panzer noch einmal zurückgedrängt werden können, kommt es zu einer Konfrontation mit Gilbert. Als dieser einen aus Angst fliehenden Sechzehnjährigen erschießt, stellt sich Werner offen gegen ihn und entwaffnet Gilbert. Dann bringt er ein Maschinengewehr in Stellung und mäht ein ganzes Durchhaltekommando der SS nieder. Am Ende kehrt Werner Holt der Front den Rücken und begibt sich auf den Weg zu Gundel, um gemeinsam mit ihr ein neues Leben zu beginnen.
1964 - nach dem gleichnamigen Roman von Dieter Noll - 165 min - s/w - Auszeichnungen: 1965 Filmfestival Edinburgh-Ehrendiplom, Nationalpreis 2. Klasse, Erich Weinert Medaille, Filmpreis des Jugendmagazins "Neues Leben", 5. Internationale Filmfestspiele Moskau (beste Verfilmung eines antifaschistischen Films; Preis des sowj. Friedenskomitees) & 1966 Filmfestival Carthago-Ehrenmedaille Prädikat "Besonders wertvoll" -
- mit Klaus-Peter Thiele, Manfred Karge, Arno Wyzniewski, Günter Junghans, Peter Reusse, Dietlinde Greiff, Maria Alexander, Monika Woytowicz, Wolfgang Langhoff, Wolf Kaiser, Erika Pelikowsky, Martin Flörchinger, Helga Göring, Ingeborg Ottmann, Norbert Christian, Kurt Steingraf, Hans-Joachim Hanisch, A. P. Hoffmann, Herbert Körbs, Kaspar Eichel, Horst Jonischkan, Kurt Kachlicki, Karl Zugowski, Rolf Römer, Rudolf Ulrich, Horst Kube, Günter Naumann, Jochen Thomas, Helmut Schreiber, Peter Borgelt, Volkmar Kleinert, Karla Chadimová, Oldrich Lukes, Dieter Franke, Ingeborg Krabbe, Horst Hennig, Jürgen Rummel, Johannes Maus, Trude Bechmann, Siegfried Seibt, Klaus Gehrke, Anita Drechsler, Horst Gill, Dieter Bellmann



folgende Filme
1952 -
Bauern erfüllen den Plan - Dokumentarfilm
1957 -
Sheriff Teddy, Kinderfilm
1957 - Emilia Galotti - nach dem gleichnamigen Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing - 91 min - s/w - Der Prinz von Guastalla begehrt die aus bürgerlichem Hause stammende Emilia Galotti seit er ihr auf einer Gesellschaft begegnete. Tief erschüttert ihn die Nachricht über deren bevorstehende Vermählung mit dem Grafen Appiani. Sein Kammerherr Marinelli bietet dem Prinzen seine Hilfe an, um die geplante Verbindung zu verhindern und ihm dadurch Zeit zu verschaffen, Emilias Gunst für sich zu gewinnen. Als ein erster Versuch fehlschlägt, greift Marinelli schließlich zu drastischen Mitteln: Bei einem inszenierten Überfall auf die Hochzeitskutsche wird Appiani getötet. Sterbend durchschaut er die Intrige und gibt dies in seinen letzten Worten der Mutter Galotti zu verstehen. Emilia bringt man indes in scheinbare Sicherheit auf das nahe gelegene Lustschloss des Prinzen. In Sorge um ihre Tochter eilt Claudia Galotti zu ihr, und auch ihr Ehegatte Odoardo erscheint alsbald im Schlosse, nachdem er Kunde vom Überfall erhielt. Durch die Gräfin Orsina - der verschmähten Geliebten des Prinzen - erfährt er die wahren Hintergründe des Geschehens. Aufgebracht will er Rache für die Ermordung Appianis üben und den Prinzen erdolchen, lässt aber davon ab, um seine Tochter nicht zu gefährden. Der Prinz bemüht sich derweil weiter um Emilias Zuneigung, so dass diese sich nun nicht mehr sicher ist, ob sie seiner Verführung auf Dauer widerstehen kann. Aus Verzweiflung über diese Schwäche will sie sich das Leben nehmen. Ihr Vater verhindert die Tat, legt aber auf ihre dringende Bitte hin dann selbst Hand an seine Tochter, um ihre Tugend zu wahren. - mit Karin Huebner, Hans-Peter Thielen, Gisela Uhlen, Ernst Otto Fuhrmann, Gerhard Bienert, Maly Delschaft, Horst Schulze, Gerry Wolff, Karl Heinz Peters, Alexander Papendiek, Eduard von Winterstein, Helmut Straßburger, A. P. Hoffmann, Gertrud-Elisabeth Zillmer, AgnesKraus, MarianneWünscher, Ellen Plessow, Axel Triebel, Heinz Rosenthal, Guido Goroll, Karen Fredersdorf, Lissy Tempelhof, Marianne Worbs, Günther Ballier, Hannes Felgner, Charles Hans Vogt, Hildegard Diestelmann, Christoph Beyertt, Egon Vogel, Georg Helge, Erwin Behling, Herbert Ambach, Gustav Seyberlich, Axel Thiesen, Klaus Räthel, Teddy Wulff, Gerda Müller, Peter Krassno-Glasoff, Nico Turoff
1958 - Sie nannten ihn Amigo
1959 - Das Leben beginnt
1960 -
Papas neue Freundin - s/w - 95 min - mit Peter Herden, Helga Raumer, Claus Jurichs, Birgit Neubert, Eberhard Schaletzky, Klaus Adamski, Erich Franz, Ilse Kuklinski, Hildegard Röder, Gustav Stähnisch, Fredy Barten, Gerhard Einert, Theresia Wider, Hansjoachim Büttner, Friedrich Teitge, Hannes W. Braun, Hans Hellenberger, Bella Waldritter, Monika Grimm, Peter Dommisch, Rosemarie Roth, Helmut Krätzig, Gertrud Brendler - Franz Bach (Peter Herden), verheiratet mit Margarete (Helga Raumer und dreifacher Vater, kommt kaum mehr aus dem Büro raus. Das liegt nicht daran, dass der Herr Ingenieur so viel Arbeit hat. Schuld ist eher Praktikantin Irene (Angelica Domröse). Filius Täve will Paps auf den Pfad der Tugend zurückführen. Die vergnüglich-dramatische Eherettungsaktion im Hause Bach mit den amourösen Abenteuern von Vater und Sohn kam so gut an, dass zwei Fortsetzungen folgten.
1961 -
Vielgeliebtes Sternchen - - s/w - 95 min - Fortsetzung von "Papas neue Freundin" - mit Peter Herden, Claus Jurichs, Helga Raumer, Eberhard Schaltzki - Schwierigkeiten bei einem jungen Ehepaar, Krach, Flucht, Kontaktaufnahme und Versöhnung.
1960 - Die Liebe und der Co-Pilot - s/w - 97 min - Beim Dienstantritt in einer IL-14-Crew erlebt der neue Co-Pilot Horst Schubert eine peinliche Überraschung. Ilse, der er kurz vorher noch hochstapelnd als „Flugzeug-Kommandant“ den Hof gemacht hat, tritt ihm als Stewardeß gegenüber. Aber damit nicht genug. Der im Dienst höfliche und gewissenhafte Horst erweist sich im Privatleben als Don Juan. Als die Chartermaschine in Varna landet, interessiert sich gar die bulgarische Polizei für ihn, weil seine frühere Liebschaft Madelon spurlos verschwunden ist. Und von der Wirtin zu Hause, die der vielen verflossenen und nicht verflossenen Freundinnen ihres Untermieters kaum „Herr“ werden kann, ganz zu schweigen. Den bequemen, paschahaften Kommandanten Richard kümmern die privaten Eskapaden seines Co-Piloten nicht, deshalb nehmen die anderen Crew-Mitglieder, allen voran seine Ilse, seine „Erziehung“ in die Hand. Daß aus Horst und Ilse ein Paar wird, ist schließlich nur eine Frage der Zeit. - mit Gerlind Ahnert, Bruno Carstens, Horst Drinda, Jürgen Frohriep, Günther Haack, Harry Hindemith, Brigitte Krause, Helga Labudda, Helga Piur, Josef von Santen, Sylva Schüler, Günther Simon, Rudolf Ulrich, Wilfried Weschke
1961 -
Die aus der 12 B - frei nach dem Bühnenstück von Hedda Zinner: "Leistungskontrolle" - s/w - 76 min - Die Abiturientenklasse ist mit ihrer jungen Deutschlehrerin, Fräulein Platzke, unzufrieden. Die noch unerfahrene Pädagogin wird durch das abweisende Verhalten der Schüler immer unsicherer. Am letzten Tag vor den Winterferien versucht sie eine Kraftprobe und läßt einen Aufsatz schreiben. Die Klasse ist empört, bis auf die ehrgeizige Margot und den ängstlichen Dieter streiken die Schüler. In der Diskussion um das Verhalten der beiden Streikbrecher nehmen die Schüler erstmals Anteil am Schicksal der anderen, und es entwickelt sich langsam Kollektivgeist. Im Winterlager kommt es zu einem Unglück. Dieter kann in letzter Minute aus einem Schneesturm gerettet werden. Dabei bewährt sich die junge Lehrerin ganz hervorragend, wodurch sie endlich die Achtung der Klasse gewinnt. - mit Monika Bergen, Eckhard Bilz, Karin Freiberg, Justus Fritzsche, Albert Garbe, Peter Hill, Vera Hinz, Uwe-Detlev Jessen, Günter Junghans, Helga Piur, Peter Reusse, Karla Runkehl, Ernst-Georg Schwill, Jorst Schön, Jochen Thomas
1961 -
Wenn du zu mir hältst - s/w - 67 min - Auszeichnungen: 1959 Literaturpreis des FDGB - Professor Burghardt liest erschüttert den Abschiedsbrief seiner Nichte Liane, die sich mit einer Überdosis Tabletten das Leben nehmen wollte. Rückblenden erzählen, wie es dazu kam: Seit ihre Eltern beim Bombenangriff auf Dresden umkamen, lebt Liane beim Onkel, einem Wissenschaftler, der Politik und Bürokratie verachtet. Den neuen Parteisekretär Karhoff, Lianes Freund, akzeptiert und schätzt er dennoch, weil er sich als fähig erweist. Nur in einem Punkt gibt es Streit. Karhoff verhindert wegen Ereignissen im Jahre 1953 die Einstellung von Fred Lenka, den der Professor schon als Kind kannte. Es stellt sich heraus, daß Karhoff im Recht ist. Lenka erweist sich als Agent, hat sich von Liane die Forschungsergebnisse des Onkels erschwindelt. Er wird gefaßt und Liane gerettet. - mit Hans Flössel, Klaus Gendries, Erich Gerberding, Walther Issberner, Heinz-Dieter Knaup, Hans-Erich Korbschmitt, Erich Mirek, Gisela Naumann, Horst Quednow, Werner Röwekamp, Traute Sense, Valter Taub, Johannes Wieke, Gerry Wolff
1962 - An französischen Kaminen - 99 min - s/w - Deutsche Bundeswehrsoldaten beziehen 1962 in einem französischen NATO-Stützpunkt Quartier, unter ihnen der Schlosser Klaus Wetzlaff aus dem Rheinland. Durch sein hilfsbereites Verhalten gewinnt er in Jeanne, der Tochter des Bürgermeister, eine Freundin. Außerdem die Anerkennung von Major Siebert, dem das Verhalten von Klaus geeignet scheint, die Aversionen der Bevölkerung abzubauen und die Greueltaten der Nazi-Truppen vergessen zu machen, denn die Bundeswehr hat große Pläne. Denen soll unter anderem die Ruine einer Kapelle, in der während des Krieges Zivilisten ermordet wurden, zum Opfer fallen. Es gibt Proteste, und ein Reporter ist der Vergangenheit eines einflußreichen Bundeswehrgenerals auf der Spur. Dieser hatte den Mord damals befohlen. Mit anderen bekommt Klaus den Auftrag, die Akten dieser Bluttat zu stehlen. Bei dem Unternehmen, einem inszenierten Autounfall, kommt der Reporter ums Leben. Klaus wird von seinem Gewissen geplagt, und er entwendet die Akten wieder, um sie französischen Patrioten zu geben. Er flieht von der Bundeswehr, doch auch im Frankreich de Gaulles ist er nicht sicher. Aber er hat die Achtung und Liebe von Jeanne gewonnen. - mit Arno Wyzniewski, Hannjo Hasse, Harry Hindemith, Raimund Schelcher, Günther Simon, Evelyn Cron, Jörg Kaehler, Gerd Biewer, Gerry Wolff, MarianneWünscher, Albert Zahn, Horst Jonischkan, Willi Neuenhahn, Werner Röwekamp, Hans Feldner, Gerhard Rachold, Fredy Barten, Harald Hauser, Günter Junghans, Hans-Hartmut Krüger
1962 -
Oh, diese Jugend - 110 min - Fortsetzung der Fernsehfilme "Papas neue Freundin" und "Vielgeliebtes Sternchen" - mit Peter Herden, Helga Raumer, Karin Schröder, Claus Jurichs - Probleme von Halbstarken im Hause Bach, mit Lederjacken, Laienspiel, Tränen und Happy-End.
1963 - Das Stacheltier - Engel, Sünden und Verkehr, EP2: Der Wettlauf des Hasen mit dem Igel - frei nach dem Mächen der Gebrüder Grimm - s/w - Zwei Zwillings-Teenager campen an einem See. Eines der Mädchen begegnet einen wild fahrenden "Wolga"-Besitzer. Durch den Luftzug fällt ihr Moped um, das kleine Kofferradio gibt keinen Ton mehr von sich. Als sie ihn an der Tankstelle wiedertrifft, schlägt sie ihm eine Wettfahrt vor. Der stolze "Hase" geht im Vertrauen auf seine Pferdestärken darauf ein: Der Sieger erhält zwei Flaschen Sekt und zwei Küsse, der Igel hält dagegen: zwei Faßbrausen und zwei Liter Benzin. An den See zurückgekehrt, überlegt sie sich mit ihrer Schwester einen Plan, um den Gecken zu überlisten. So geschieht es auch: nach dem Start an der Tankstelle bleibt die eine zurück, während der Hase im schnellen Tempo der Badestelle zustrebt, wo ihn das zweite Mädchen schon erwartet. Er durchschaut den Trick nicht, drängt auf mehrfache Wiederholung und muß schließlich - mit überhitztem Motor - den Preis entrichten. Erst als er eine Kneipe betritt um sich mit Alkohol zu beruhigen, entdeckt er die "beiden Igel" am Tisch, glaubt zuviel getrunken zu haben und rutscht am Tresen nach unten... - mit Brigitte Krause, Manfred Krug, Kurt Rackelmann, Sprecher: Gerry Wolff, Musikinterpreten: Ruth Homann, Jazz-Optimisten, Manfred Krug - EP1 siehe bei MarianneWünscher
1963 - Die Hochzeit von Länecken
1963 -
Julia lebt - s/w - 82 min - Auf einem Schwimmfest lernt der Soldat Gunter Rist die Professorentochter Penny kennen. Aus dem einfachen Jungen und dem verwöhnten Mädchen wird ein Liebespaar. Gunter jedoch paßt nicht in ihre Kreise, wird von Pennys versnobten, intellektuellen Freunden brüskiert. Penny ödet diese Art und ihr bisheriger Lebensstil an, dennoch ist sie ihm verhaftet und traut ihrer Liebe zu Gunter nicht. Schließlich fährt sie mit ihrem alten Verehrer Bob in Urlaub. Gunter, der nach einem Unfall im Krankenhaus liegt, begegnet dort der Krankenschwester Li. Sie verstehen sich gut. Doch als Penny nach Gunter ruft, weil sie ihn braucht, geht er zu ihr zurück. Li ist schwanger, aber versucht nicht, ihn zu halten. Da wird der Grenzsoldat Gunter von feindlichen Schüssen schwer verletzt. mit Martin Flörchinger, Rosemarie Funk, Herbert Graedtke, Jutta Hoffmann, Günter Junghans, Karla Kersten, Erik S. Klein, Heinz-Dieter Knaup, Ruth Kommerell, Hans-Peter Reinecke, Peter Reusse, Peter Sindermann, Fred Staglies, Fred Thomalla
1963 - Drei Kriege - Fernseh-Trilogie über drei Kriege, in denen in den letzten 150 Jahren Deutsche gegen Russland kämpften - 85 min - mit Wilfried Weschke, Gerry Wolff, Hans-Edgar Stecher, Sigrid Göhler - 1. Teil: Tauroggen nach dem Roman "Es geht nicht ohne Liebe" von Jan Koplowitz - die Geschichte eines Mädchens und eines jungen Mannes, die in die Wirren des napoleonischen Krieges gegen Russland hineingerissen werden. 1964 - 2. Teil: Hinter den Fronten - erzählt vom Schicksal der Lehrerin Ruth Peters, die zusammen mit ihrem Mann Ludwig und dem Freund der Familie, Stephan Dowidat, die Schrecken des Ersten Weltkriegs erlebt.
1963 - Sonntagsfahrer - s/w - Am 12. August 1961 machen sich in Leipzig acht Menschen in drei Autos auf den Weg nach Berlin. Sie wollen in den Westen. Initiator ist der Spießer Spiessack, er treibt die anderen, die sich mit gemischten Gefühlen auf das Abenteuer eingelassen haben, an. Es wird eine Fahrt mit zahlreichen Zwischenfällen und Panikstimmung, die die unterschiedlichen Charaktere aneinanderprallen läßt. Am nächsten Tag endlich in Berlin angekommen, ist ihnen der Grenzübertritt verwehrt. Es bleibt nur der Rückweg. Zu Hause wird Spiessack von einem Polizisten in seinem Wohnzimmer erwartet – unter der von ihm an die Wand geschmierten Parole: „Wir kommen wieder“. - mit Erika Dunkelmann, Gerd Ehlers, Hans Finohr, Walter E. Fuß, Erich Gerberding, Herwart Grosse, Harald Halgardt, Rita Hempel, Hartmut Kirschke, Irene Korb, Erich Mirek, Günter Naumann, Wolfgang Ostberg, Helmut Schreiber, Ellinor Vogel
1964 -
Chronik eines Mordes - - nach dem Roman "Die Jünger Jesu" von Leonhard Frank - 88 min - s/w - In einer westdeutschen Stadt Mitte der 50er Jahre. Am Tag seiner Amtseinführung wird Bürgermeister Zwischenzahl erschossen. Die Täterin ist die junge Jüdin Ruth Bodenheim, die mit ihrem Handeln Vergeltung für den Mord an ihren Eltern suchte. Trotz der vorliegenden eindeutigen Beweislast gegen Ruth ist die Justiz sichtlich bemüht, die Sache zu vertuschen... aus Furcht vor einem Skandal. Anders als ihr Jugendfreund und jetziger Ehemann Dr. Martin, will Ruth das Stillschweigen nicht akzeptieren. Sie kann die traumatischen Erlebnisse ihrer Vergangenheit nicht vergessen. Der Tod ihrer Eltern, für den Zwischenzahl als ehemaliger SA-Mann mit verantwortlich war, und ihr zeitweiliges Leben in einem Wehrmachtsbordell, lassen Ruth keine Ruhe finden. Mit einer Akte voll gesammelter Zeugenaussagen und Dokumente über das Schicksal ihrer Eltern, u. a. auch Beweise für Zwischenzahls Schuld, wandte sie sich an die Behörden - jedoch ohne den erhofften Erfolg. So legte sie selbst Hand an den Kriegsverbrecher und nimmt die Strafe dafür in Kauf. Beeindruckt von Ruths Hartnäckigkeit, den gesamten Fall Zwischenzahl an die Öffentlichkeit zu bringen, entscheidet sich der Staatsanwalt Dr. Hoffmann ihre Verteidigung vor Gericht zu übernehmen. - mit Ulrich Thein, Jirí Vrstala, Bohumil Smida, Martin Flörchinger, Willi Schwabe, Antje Ruge, Arno Wyzniewski, Norbert Petznick, Monika Lennartz, Helmut Schreiber, Stefan Lisewski, Gisela Graupner, Hans Klering, Siegfried Weiß, Helmut Bruchhausen, Werner Schulz-Wittan, Horst Quednow, Bruno Müller, Günther Müller, Rita Richter, Fredy Barten, Anna-Maria Horn, Katharina Recknitz, Alois Herrmann, Erich Böhme, Gertrud Brendler, Elisabeth Hermanns, Klaus-Jürgen Müller, Martin Richter, Elke Rieckhoff, AgnesKraus, Janina Rzasa-Adynowska, Maria Popwassilewa-Nitzsche, Wolfgang Joachim, Friedrich Teitge - Musik von Gerd Natschinski
1965 - Die Reise nach Sundevit
1965 - Entlassen auf Bewährung - s/w - 90 min - Mit dem Motorrad hat Konrad Schenk, genannt Conny, einen Mann angefahren und Fahrerflucht begangen. Dafür kam er ins Gefängnis, führte sich gut, machte eine Ausbildung als Drucker und wurde vorzeitig entlassen. Nun arbeitet er in einem Betrieb, zwei Jahre auf Bewährung. Als in seiner Brigade Geld gestohlen wird, fällt der Verdacht der Meisterin sofort auf ihn. Sie klärt die Kollegen über sein Vorleben auf. Alle mißtrauen ihm plötzlich. Conny betrinkt sich in seiner Verzweiflung, und in diesem Zustand trifft er auf seine Freundin Ute, die bis dahin zu ihm hielt. Nun wendet auch sie sich von ihm ab. Conny geht zu einem ehemaligen Mitgefangenen, und der spannt ihn sofort für kriminelle Geschäfte ein. Ohne Führerschein fährt er mit dessen Auto, um einen Auftrag zu erledigen. Er wird von der Polizei gestoppt, und man bittet ihn, einen verletzten Jungen ins Krankenhaus zu bringen. Er leistet die Hilfe und besinnt sich. - mit Bärbel Bolle, Erich Brauner, Helga Göring, Hans Hardt-Hardtloff, Karl Kendzia, Volkmar Kleinert, Heinz Klevenow, Krista-Sigrid Lau, Otto Mellies, Ingeborg Otmann, Helga Raumer, Gudrun Ritter, Karl Sturm, Erik Veldre
1967 - Als Hitler den Krieg überlebte (Ja, spravedi nost) - Psychothriller - CSSR - 90 min - mit Fritz Dietz, Karel Höger, Jiri Vrstala - Der Film spielt zeitlich vor den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen und geht davon aus, daß Hitler noch lebt: Der "Führer" befindet sich schwerkrank in der Hand einer Antinazi-Organisation, nach deren Vorstellungen er erleiden soll, was zahllosen Menschen in seinem Namen zugefügt wurde, ohne dabei zu sterben. Als fanatische Nazis ihn befreien wollen, stellt sich heraus, daß die Terroristen auswechselbar, daß die Antifaschisten von gestern die Faschisten von morgen sind.
1967 -
Schatten über Notre Dame - 168 min - mit Herbert Köfer, Alfred Müller, Jiri Vrstala, Wolfgang Greese - Ein Journalist kommt 1939 in Paris einer Geheimorganisation auf die Spur, die mit ihren Mordtaten die Machtübernahme durch die deutschen und italienischen Faschisten vorbereiten will. Erst nach dem Krieg kann er seine Ermittlungen abschließen und die Schuldigen zur Verantwortung ziehen. Auf historischen Ereignissen beruhender, mehrteiliger Kriminalfilm fürs Fernsehen der DDR.
1968 - Wege übers Land (mehrteilige TV-Produktion) - Der fünfteilige Fernsehfilm beschreibt das bewegte Schicksal der jungen Magd Gertrud Habersaat während der Kriegs- und Nachkriegswirren in Deutschland. Ihr Schicksal führt sie nach der Heirat mit Emil Kalluweit nach Polen, wo sie das Grauen der Deportation und des Mordens erleben. Dort adoptieren sie ein jüdisches Mädchen und einen polnischen Jungen. Kurz darauf meldet sich ihr Mann freiwillig an die Front. Nach dem Krieg, ihr Mann ist nicht mehr zurückgekehrt, geht sie mit den Kindern zurück in ihr Heimatdorf und findet zunächst auf ihrem alten Hof Arbeit. Aus eigener Kraft gelingt es ihr, in kürzester Zeit den zweitgrößten Bauernhof des Dorfes aufzubauen. Doch als die Kollektivierung beginnt ist Gertrud empört. Sie will ihren Hof nicht hergeben. Die Kinder sind inzwischen groß und gehen ihre eigenen Wege. Gertrud verliebt sich in den neuen Bürgermeister Willi Heyer, ein deutscher Kommunist, dem die Flucht aus dem Konzentrationslager gelang. Doch er soll auf einen anderen Posten in die Stadt abberufen werden. Nachdem er aber erfährt, dass Gertrud ihren verschollenen Ehemann Kalluweit für tot erklären lassen will, möchte er sie heiraten. Doch dann taucht plötzlich Emil Kalluweit wieder auf. Aus Westdeutschland. Er will sie überreden mit ihm zu gehen... - mit Ursula Karusseit, Armin Mueller-Stahl, Manfred Krug, Christa Lehmann, Erika Pelikowsky, Erik S. Klein, Carmen-Maja Antoni, Lothar Bellag, Volkmar Kleinert, Otto Dierichs, Helga Raumer, Hans Hardt-Hardloff, Elsa Grube-Deister, Ireneusz Kanicki, Gerd Ehlers
1. Auf einem Hof in Mecklenburg sehnt die Magd Gertrud Habersaat die Heimkehr des Großbauern vom Polenfeldzug herbei. Proper, ehrgeizig und fleißig, teilt sie schon seit einigen Jahren das Bett Jürgen Lesstorffs und bewirtschaftet seinen Besitz, als sei es der ihre. Der Bauer hat ihr die Ehe versprochen. Aber jetzt, wo sie ein Kind erwartet, hat er andere Pläne, für die eine nicht standesgemäße Ehe nur hinderlich wäre. Er möchte teilhaben an der von den Nazis verkündeten Eroberung der Welt. Lesstorff beginnt ein Verhältnis mit der Gräfin Palvner und wird von ihr protegiert. Um ihre Würde zu wahren, lässt Gertrud das Kind abtreiben und heiratet Emil Kalluweit, einen landlosen Bauernsohn, dem die braunen Machthaber eine eigene Scholle in den besetzten polnischen Gebieten zugeschanzt haben. & 2. Gertrud und Emil Kalluweit sind ausgezogen, um sich in den eroberten polnischen Gebieten eine eigene Existenz zu schaffen. Doch nach ihrer Ankunft in der neuen Heimat erleben sie das Grauen der Deportationen und des Mordens ringsumher. Während Kalluweit versucht, sein aufkeimendes Entsetzen zu verdrängen, nimmt Gertrud ungeachtet der Gefahr ein kleines jüdisches Mädchen im Hause auf. Unterdessen lässt die deutsche Führungsriege im Gouvernement, zu der auch Lesstorff gehört, wahllos Zivilisten abschlachten, um jeden Widerstand zu ersticken. Emil Kalluweit wird von SS-Mann Schneider gedrängt, sich den Erschießungskommandos anzuschließen. Das Ansinnen stürzt ihn in einen verzweifelten Konflikt. Schneider wird ihm aber keine Ruhe lassen und außerdem beginnen die Behörden, nach der Herkunft des Kindes zu forschen. Als Gertrud für ein paar Tage verreist, will ihr Mann das Mädchen heimlich fortschaffen. Gertrud sieht nur eine Möglichkeit, das jüdische Mädchen zu retten. Sie wendet sich wegen der Papiere an Lesstorff. Resigniert willigt Kalluweit ein, dass Gertrud die Kleine zusammen mit einem polnischen Jungen adoptiert. Dann meldet er sich freiwillig an die Front. Zur gleichen Zeit gelingt Willi Heyer, einem deutschen Kommunisten, mit einem polnischen Professor die Flucht aus dem Konzentrationslager. & 3. Nachdem der Krieg endlich vorbei ist, begegnen sich Gertrud und Heyer, die schon einmal flüchtige Bekanntschaft geschlossen haben, wieder. Zu Tode erschöpft vom einsamen Marsch durch die eisige, verwüstete Landschaft hat Gertrud endlich ihr Heimatdorf erreicht und mit den beiden Kindern und einem Säugling, den sie unterwegs aufgelesen hat, in der einst so verachteten Tagelöhnerkate ihrer Mutter Unterschlupf gefunden. Jetzt drohen ihr die Kinder, wie viele andere, an Unterernährung und Entkräftung wegzusterben. Willi Heyer, den die Besatzungsmacht als Bürgermeister des Ortes eingesetzt hat, beschlagnahmt die Kühe der Großbauern, um dem Elend abzuhelfen. Lesstorff kehrt aus englischer Kriegsgefangenschaft zurück. Er bittet Gertrud, wieder zu ihm zu ziehen. Doch Gertrud, wohl wissend, dass Lesstorffs Wunsch nur dem nüchternen Kalkül der neuen Machtverhältnisse entspringt, lehnt das Angebot ab. Lediglich zur Arbeit geht sie auf den Lesstorff-Hof. Dort läuft sie dem ehemaligen SS-Mann Schneider in die Arme, dem Lesstorff auf Empfehlung alter Kameraden Unterschlupf gewährt. Schneider bedroht und belästigt Gertrud, woraufhin sie mit ihren Kindern davonlaufen will. Unterwegs begegnet ihr Willi Heyer, der gerade von der russischen Kommandantur zurückkehrt, wo er Rechenschaft ablegen musste über die Vorgänge um die beschlagnahmten Kühe der Großbauern. Heyer überredet sie zur Umkehr. Als beide gemeinsam ins Dorf kommen, tobt im Bürgermeisteramt, angestachelt von SS-Schneider und den Großbauern, bereits der Mob. Im Handgemenge stirbt Lesstorff durch einen Schuss aus Schneiders Waffe. Der Hof wird enteignet und aufgeteilt, aber Gertrud hat sich geschworen, nie wieder fremdes Land anzunehmen. & 4. Aus eigener Kraft hat es Gertrud geschafft: Nach dem Großbauern Heinemann ist sie die reichste Bäuerin im Dorf. Aber die Zeit steht nicht still. Moderne Maschinen müssen auf den Feldern eingesetzt werden, will man die Erträge weiter steigern. Die Kollektivierung beginnt. Funktionäre aus der Stadt fordern die Bauern zur Genossenschaftsbildung auf. Gertrud ist empört und macht aus ihrer Meinung keinen Hehl. Wofür hat sie sich abgerackert, wenn sie jetzt wieder alles hergeben und mit den weniger Fleißigen und Erfolgreichen teilen soll? Dabei wächst ihr die Arbeit schon jetzt über den Kopf. Die Kinder gehen eigene Wege. Gertruds Sohn Stefan begeistert sich für die neue Landtechnik und wird Lehrling auf der Maschinenausleihstation des Ortes. Mala hat einen Bräutigam und will Kindergärtnerin werden. Und Willi Heyer, der Mann, den Gertrud liebt, wurde auf einen Posten in die Stadt abberufen. Nachdem er erfahren hat, dass Gertrud ihren verschollenen Ehemann Kalluweit für tot erklären lassen will, möchte er ihr einen Heiratsantrag machen. & 5. Gertrud erlebt noch einmal ereignisreiche Tage und Wochen. Emil Kalluweit, der die ganze Zeit geglaubt hat, sie sei tot, taucht unversehens aus Westdeutschland auf. Er versucht, Gertrud zu überreden, mit ihm zu gehen, jetzt, da ihr Land sowieso bald wieder enteignet werde. Sein Ansinnen bewirkt, was Willi Heyer mit seiner geschulten Argumentation nicht geschafft hat: Gertrud wird zur glühenden Anhängerin der Kollektivierung. Die Bauern tragen ihr den Vorsitz der neu gegründeten Genossenschaft an. So plötzlich wie Emil Kalluweit trifft auch ein gewichtiger Brief aus Polen ein. Stefans leibliche Mutter fordert ihren Sohn zurück. Sie konfrontiert Gertrud mit schweren Anschuldigungen. Was ist damals wirklich geschehen? Innerlich zerrissen muss Stefan Abschied nehmen, und auch Mala stellt nun Fragen nach ihrer Herkunft. Kalluweit ist inzwischen klar geworden, dass Gertrud nie wirklich seine Frau war und ihre Ehe keine Zukunft hat. Der Weg für eine glückliche Beziehung Gertruds mit Willi Heyer ist endlich frei.
1968 - Alchimisten  - nach dem gleichnamigen Roman von Eduard Klein - 146 min - 2 Teile - mit Hannjo Hasse, Harry Hindemith, Heinz Behrens, Hans Hardt-Hardtloff  - Fernsehfilm über die unzureichenden Produktionsmethoden eines Chemiebetriebes, die durch eine Havarie ans Licht kommen und zu zahlreichen Reklamationen führen. Gegen den Widerstand der Leitung, die alle Schwierigkeiten wegzureden versucht, aber mit Unterstützung der Belegschaft macht sich ein Parteisekretär an die Lösung des Problems.
1968/1987 - Die Russen kommen
1969 - Krupp und Krause - nach dem gleichnamigen Buch von K.H. Helms - 5 Teile - 93/91/103/82/89 min - mit Günther Simon, Rudolf Ulrich, Herbert Köfer, Helga Göring, Lissy Tempelhof, Jaecki Schwarz, Harry Hindemith - Prestigeproduktion des DDR-Fernsehens - 1. "Warum ist es am Rhein so schön"; 2. "Maskenball"; 3. "Bis die Haie torkeln"; 4. "Zerbrochen sind die Ringe"; 5. "Die Zeit der Fundamente".
1970/71 -
Arthur Becker - s/w - 291 min - 1. Teil = 94 min; 2. Teil = 89 min; 3. Teil = 108 min - mit Jürgen Zartmann, Horst Schulze, Ani Spassowa, Angel Strojanow, Gunter Schoß - Kampf und Schicksal einer deutschen Brigade unter der Führung des jungen Kommunisten Arthur Becker im spanischen Bürgerkrieg.
1971 - Karriere
1971 - Die Chansonreise - 76 min - mit Gisela May, Jean-Claude Pascal, Günter Döhring, Gerti Möller - Alte Lieder und neue Chansons werden zu einer musikalischen Reise durch das Havelland vor den Toren Berlins zusammengefasst. Den Hintergrund der Auftritte zahlreicher Sängerinnen und Sänger bilden stimmungsvolle Aufnahmen der Baumblüte in der traditionellen Obstbau-Landschaft.
1971/72 - Eva und Adam oder Gefechte mit Napoleon - Fernsehfilm-Reihe - I. Folge - 93 min - mit Ursula Karusseit, Dietmar Richter-Reinick, Birgit Schmidt, Ilko Berthold - Geschichte der Ehe zwischen einer jungen Arbeiterin, die nach einem Sonderstudium in eine exponierte Stellung rückt, und ihrem Mann, einen einfachen Schweißer, der hofft, daß seine Frau nach dem Studium wieder mehr Zeit für ihn und die Kinder haben wird.
1972 -
Eva und Adam oder Privat nach Vereinbarung - Fernsehfilm-Reihe - II. Folge - 91 min - mit Helga Göring, Rudolf Ulrich, Barbara Dittus, Matthias Günther - Eine fünfzigjährige Frau, die ihre eigene persönliche und berufliche Entwicklung dem Fortkommen ihres Mannes als Zahnarzt opferte, wird nun durch eine jüngere Rivalin verdrängt.
1973 -
Eva und Adam oder drum prüfe - Fernsehfilm-Reihe - IV. Folge - 98 min - mit Horst Drinda, Lissy Tempelhof, Ursula Karusseit, Helga Göring - Eine junge Frau heiratet nach Erlangung ihres Doktortitels einen Betriebsdirektor. Doch die Ehe ist gefährdet, als der Mann seine Arbeitsstelle in eine andere Stadt verlegen muss und beide sich nur am Wochenende sehen.
1973 –
Die Brüder Lautensack - s/w - 3 Teile - Literaturverfilmung nach Feuchtwanger - mit Citbir Filcik, Rolf Hoppe, Petra Hinze - 2. Teil: Der Aufstieg des "Sehers" Lautensack (Citbor Filcik) geht weiter. 1932 übermnimmt er die Leitung des Propagandablattes "Deutschlands Stern". Als Sprachrohr der Nazis "prophezeit" er dem Volk Dinge, die ihm sein Bruder eingeflüstert hat. Und der muss es wissen: Er zählt zur neuen Führungselite der Wehrmacht. (100 min)
1974 -
Mein lieber Mann und ich - 105 min - mit Klaus Piontek, Rolf Hoppe, Ernst Kahler, Michael Gwisdek  - Die Frau eines Schauspielers ist vom Hausfrauendasein nicht ausgefüllt. So sucht sie sich eine Arbeit als Kraftfahrerin. Doch sie fühlt sich auch im Beruf durch die Joyialität des männlichen Vorgesetzten diskriminiert, der sich mit ihrem Mann verbündet und sie zum Erziehungsobjekt degradiert.
1975 -
Ikarus
1976/77 – Abschied vom Frieden - 275 min - 3 Teile - nach dem gleichnamigen Roman von F.C. Weiskopf - mit AngelikaWaller, Horst Schulze, Norbert Christian, Erwin Geschonneck, Jutta Hoffmann, Ezard Haußmann, Irma Münch, Madeleine Lierck, Erika Pelikowsky, Lutz Jahoda, Manfred Krug, Marta Raffael, Wolfgang Penz, Friedericke Aust - Familiengeschichte vor dem historischen Hintergrund des Jahres 1913. Im Strudel zeitgeschichtlicher Ereignisse bewegen sich die individuellen Schicksale in der Familie eines Prager Zeitungsverlegers. Dreiteilige, ambitionierte Romanverfilmung des DDR-Fernsehens, die aufgrund der Ausreise Manfred Krugs aus der DDR zwei Jahre auf ihre Erstausstrahlung warten musste.
1977/78 -
Fleur Lafontaine - 200 min TV und 116 min Kino - nach dem Roman "Das angstvolle Heldenleben einer gewissen Fleur Lafontaine" von Dinah Nelken - mit Hilmar Thate, Eberhard Esche, Gisela May, Fred Düren, Gerhard Bienert, Jutta Hoffmann, Hans Teuscher, Herwart Grosse, Käthe Reichel - Lebensweg einer Frau, die fast über ein halbes Jahrhundert immer wieder tiefe seelische Konflikte durchlebt und schließlich 1948 nach einem schweren Unfall dem Arzt in einer neurologischen Klinik ihre Lebensgeschichte erzählt.
1978 -
Der Galgensteiger - Schweiz - 120 min - mit Hilmar Thate, Günter Lamprecht, Hans Heinz Moser, Mathias Gnädinger - 1977 koordinierten sich die Fernsehanstalten DRS, ZDF und ORF für die Ringsendung "Trilogie 1848": An Hand je einer nationalen Episode sollte die Revolutionsbewegung skizziert werden, die 1848 ganz Europa durchzog. Der Schweizer Beitrag hebt die Bedeutung Rudolf Steigers, der 1845 mit einem Umsturzversuch in seiner Vaterstadt Luzern den Auftakt zur Revolution eidgenössischer Machart gegeben hatte, hervor. Die importierten DDR-Stars Hilmar Thate und Angelica Domröse müssen sich mit markigen Politparolen plagen.
1978/79 –
Bis daß der Tod euch scheidet - - 100 min - Auszeichnungen: Prädikat "Wertvoll"; Filmpreis des Jugendmagazins "Neues Leben" 1980 für das Jahr 1979; I. Internationales Spielfilmfestival der DDR Karl-Marx-Stadt 1980, Preis für Drehbuch an Günther Rücker - Regie & Drehbuch: Heiner Carow - mit Katrin Saß, Martin Seiffert, Renate Krößner, Horst Schulze, Peter Zimmermann, Werner Godemann, Henny Müller, Alfred Struwe, Berko Acker, Elisabeth Andrees, Carl Heinz Choynski, Irmgard Kuhlmey, Joachim Lukas, Michèle Marian, Lina Patermann & Gruppe 'City' - Glück währt nicht ewig. Das müssen sich auch Verkäuferin Sonja (Katrin Saß) und Bauarbeiter Jens (Martin Seiffert) eingestehen. Während Jens nach einem Familienleben strebt, in dem seine Frau Heim und Kind versorgt, sucht Sonja die Bestätigung im Beruf. Bald hat das Ehepaar einen Punkt erreicht, von dem es kein Zurück zur Liebe mehr gibt. & Jens und Sonja sind Anfang 20. In ihrer Verliebtheit heiraten sie überstürzt, ohne für die Ehe wirklich reif zu sein. Die Probleme beginnen, als ihr erstes Kind geboren wird. Jens, der als Bauarbeiter einen ausreichenden Verdienst hat, möchte, zumal er als Kind familiäre Geborgenheit vermisst hat, dass Sonja sich nur noch dem Kind widmet. Doch sie hat andere Vorstellungen. Heimlich macht sie die Facharbeiterprüfung. Jens ist empört und schlägt im Affekt zu. Als er aus einer Seltersflasche trinkt, die aber Putzmittel enthält – Sonja weiß das und hindert ihn nicht – , kommen beide zur Besinnung. Sie wollen sich eine zweite Chance geben.
1979/80 -
Am grauen Strand, am grauen Meer - 90 min - Drama nach der Novelle "Hans und Heinz Kirch" von Theodor Storm - mit Fred Düren, Martin Seiffert, Ruth Reinicke, Annemone Haase - In einer tristen Kleinstadt an der Ostsee lebt der ehrgeizige Schiffseigner Hans Kirch (Fred Düren) mit seiner Familie. Sohn Heinz (Martin Seiffert) liebt die aus einfachen Verhältnissen stammende Wieb Harmsen (Angelica Domröse). Als der Vater von der Beziehung erfährt, überwirft er sich mit seinem Sohn. Wütend verlässt Heinz die Stadt. Erst 17 Jahre später kehrt er zurück. Doch im Ort kommen Zweifel an Heinz' Identität auf. Nur seine Jugendliebe Wieb hält zu ihm.
1980 -
Don Quichottes Kinder - Deutschland - 84 min - mit Dietrich Mattausch, Nikolas Klakow, Tushka Benthaak, Sigfrit Steiner, Dieter Laser, Pola Kinski, Gunter Berger, Christoph Beyertt, Michael Tregor - Nach der Scheidung der Eltern, die sich endlich ihrer scheinprogressiven Lebenslüge bewußt wurden, leidet ein 11jähriger Junge unter den zwanghaften Emanzipationsanstrengungen seiner Mutter. In seiner Ratlosigkeit gibt er eine Zeitungsannonce auf, in der er nach einer verständigen Freundin sucht. Dies wird von der Presse zwar sensationsträchtig ausgespielt, verhilft aber sowohl dem Jungen als auch der Mutter zu einer Lösung.
1981 -
Die zweite Haut (TV-Produktion, Deutschland)
1982 -
Randale - - Deutschland - 101 min - mit Jocelyn Boisseau, Eva Kotthaus, Gerda Gmelin, Herta Worell - Während eines Praktikums in einem süddeutschen Heim für schwererziehbare Mädchen erleidet eine Studentin Schiffbruch, weil sie ihre idealistischen Vorstellungen nicht mit der Wirklichkeit in Einklang bringen kann.
1983 -
Hanna von acht bis acht - mit Franziska Bronnen, Anja Jaenicke, Rose Renée Roth, Wolfgang Büttner, Lisa Kreuzer, Udo Vioff, Heidi Brühl, Amadeus August, Manfred Seipold
1984 -
Mamas Geburtstag - Deutschland - mit Helmut Lohner, Brigitte Horney, Michael Hinz, Anita Kupsch, Johanna Elbauer, Peter Capell, Peter Aust - Victor ist sterbenskrank. Bei der Geburtstagsfeier seiner greisen Mutter will er reinen Tisch mit der Familie machen.
1985 -
Fräulein - Deutschland - 107 min - mit Peter Franke, Lou Castel, Mareile Geisler, Michael Klein, Heinz-Werner Kraehkamp, Cordula Gerburg, Margret Homeyer, Bob Anderson, Paulus Manker - Deutschland Mitte der 60er Jahre: Eine Kriegerwitwe nimmt einen ehemaligen französischen Kriegsgefangenen auf, der ihr Geliebter wird. Nachdem er in seine Heimat zurückgekehrt ist, taucht ihr für tot erklärter Mann als Spätheimkehrer wieder auf. Der Neuanfang der Ehe scheitert, als er von der Existenz des Franzosen erfährt. Nach seinem Tod sucht die Frau ihren einstigen Geliebten in Frankreich und findet ihn als Familienvater.
1985 -
Blanche oder Das Atelier im Garten (TV-Produktion, Deutschland)
1986 -
Kir Royal (TV-Serie Deutschland) u. a. mit Senta Berger - Die Domröse spilet hier die Rolle der Peggy Kaufmann
1986 -
So viele Träume
1989 - Die Skorpionfrau - Österreich - 101 min - mit Fritz Hammel, Peter Andorai, Heinz Weixelbraun, Johanna Tomek - Eine geschiedene Richterin Mitte Vierzig beginnt eine Liebesbeziehung mit einem weitaus jüngeren Rechtspraktikanten, in deren Verlauf sie gegen Enttäuschungen und Erniedrigungen ankämpfen und um ihre Würde ringen muß.
1990 -
Hurenglück - Deutschland - 90 min - Drama - mit Hilmar Thate, Marco Hofschneider, Kurt Weinzierl - Mit ihrem behinderten Sohn lebt Eva (Angelica Domröse) abgeschieden in einer bayrischen Kleinstadt. Die Liebe des Kioskbesitzers Grosser erwidert sie nicht. Eva ist Männern gegenüber distanziert. Der Grund wird bekannt, als sich ein Fremder bei Eva einnistet: Hager (Hilmar Thate) behauptet, sie habe früher für ihn angeschafft und schulde ihm Geld.
1991 - Die Verfehlung - Deutschland - 104 min - Ost-West-Drama nach einer Erzählung von Werner Heiduczek - mit Gottfried John, Jörg Gudzuhn, Dagmar Manzel, Katja Paryla, Christine Harbort, Günter Schubert, Dirk Kummer - Etwa ein Jahr vor dem Fall der Mauer verliebt sich die 50-jährige Putzfrau Elisabeth (Angelica Domröse) aus Ostdeutschland in den Hamburger Hafenarbeiter Jacob (Gottfried John), der auf Besuch in der DDR ist. Als sie Silvester 1988 die Verlobung mit ihm bekannt gibt, bekommt sie die Repression des angeschlagenen Staates mit voller Wucht zu spüren. - Der letzte KinoFilm von Regisseur Heiner Carow (siehe Legende von Paul und Paula). Carow starb 1997.
1992 -
Vater Mutter Mörderkind
1993 - Angelica Domröse und Hilmar Thate: Erinnerungen an "Daniel Druskat" - TV-Dokumentarfilm
1994 -
Polizeiruf 110: Samstag, wenn Krieg ist - Deutschland - 94 min - mit Markus Knuefken, Felix Eitner, Heino Ferch, Wolf-Dietrich Sprenger - Werktags ist Siggi der nette Konditor von Ichtenheim, samstags geht er mit seiner Skin-Head-Bande auf Tour - bis sich die Freundin des Anführers Wolf (Heino Ferch) mit einem Italiener einläßt. Wolf erschlägt sie. Der Tatverdacht fällt auf Zeuge Yogi (Felix Eitner), Siggis geistig behinderten Bruder. Hauptkommissarin Vera Brilewski (Angelica Domröse) ermittelt.
1996 -
Fähre in den Tod
1997 -
Kalte Küsse (TV-Produktion, Deutschland)
1998 -
Polizeiruf 110: Hetzjagd - Deutschland - 90 min - mit Bernd Gnann, Stefan Reck, Erich Bar, Peter Ehrlich - Kinderschänder haben im Knast nichts zu lachen. Wolfgang Straub (Stefan Reck), der wegen Mißbrauchs seiner eigenen Tochter hinter Gitter muß, wird von seinen Mitgefangenen gedemütigt und vergewaltigt. Daß er seine Unschuld beteuert, interessiert hier keinen. Wolfgang landet zu Unrecht in der psychiatrischen Abteilung. Dort bringt ihn der ausgeklinkte Pferdemörder Dietmar (Erich Bar) tatsächlich an den Rand des Wahnsinns, als er Wolfgang einen abgefangenen Brief seiner Tochter vorliest, in dem sie von ihren Selbstmordabsichten schreibt. Wolfgang will nur noch eins - raus. Da kommt ihm der Zufall zu Hilfe: Als die Kommissarin Vera Brilewski (Angelica Domröse) wegen eines neuen Pferdemörders die Anstalt besucht, rastet der irre Dietmar aus. Wolfgang nutzt seine Chance und nimmt die Polizistin als Geisel.
2003 -
Tal der Ahnungslosen - mit Nisma Cherrat, Kirsten Block, Florian Panzner, Günter Kurze, Johannes Brandrup, Marianne Linden, Jean Claude Mawila - Kurz vor ihrem 40. Geburtstag wird die Polizeikommissarin Eva Meyer von Frankfurt am Main in ihre Geburtsstadt Dresden versetzt. Seit 22 Jahren ist die Afro-Deutsche, die ihre Eltern nie kennen lernte und in Kinder- und Jugendheimen aufwuchs, nicht mehr hier gewesen. Sie beschließt, ihre "Heimkehr" zu nutzen, um endlich dem Geheimnis ihrer Herkunft auf die Spur zu kommen. Aus Stasi-Unterlagen erfährt sie schließlich, wer ihre Eltern sind und weshalb sie als Baby in ein Heim abgeschoben wurde. Doch als sie ihre Mutter mit der verdrängten Vergangenheit konfrontiert, löst dies eine fatale Kettenreaktion aus.

             

         

   

        

   









Da bin ich live zu erreichen!


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