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R o l f H e r r
i c h t

05. Oktober 1927 in Magdeburg (Sternzeichen: Waage) bis 23. August 1981 in Berlin
Der liebenswerte Komiker und Schauspieler feierte in den 60'er/70'er Jahren
vor allem im Fernsehen seine größten Erfolge bei Unterhaltungsshows
und in zahlreichen Fernsehschwänken. 1945 verdient er sich sein Geld als
Theaterrequisiteur im Schauspielstudio Magdeburg. Über Salzwedel, Stendal,
Staßfurt, Güstrow und Frankfurt/Oder führt ihn sein Weg schließlich
in seine Geburtsstadt Magdeburg zurück, wo er 1955 - 1959 am Theater engagiert
ist und damals zudem die Hausfrauensendungen von Radio DDR gestaltet. Nach zeitweiliger
Mitgliedschaft im Ensemble des Deutschen Fernsehfunks folgt ab 1964 eine langjährige
Tätigkeit am Berliner Metropol-Theater, dem er bis zu seinem Tode angehört.
Herricht machte übrigens schon frühzeitig Werbung, u. a. bei ttt (TausendTeleTips).
Unvergessen seine Sketche im Duett mit Hans-Joachim Preil! 100x hat Herr Preil
das mit anderen Partnern nach Herrichts Tod kopieren wollen - es blieb immer
ein billiger Abklatsch - Herrichts verschmitzt-naiver Charme bleibt unersetzbar!

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Mit mir nicht, Madame!
Der DDR-Journalist Thomas Ahrens reist mit einer Delegation zu einem internationalen
Modefstival. Doch statt seiner Arbeit nachgehen zu können, muß er
sich im wahrsten Sinnes des Wortes seiner Haut erwehren. Er wird mit einem französischen
Couturier verwechselt, den die Konkurrenz aus London und Rom auszuschalten versucht.
Clever entzieht er sich den Angriffen, gibt auch dem mit raffinierten Mitteln
vorgehenden weiblichen Boss der englischen "Gentlemen", Miss Mabel
(Annekathrin Bürger), das Nachsehen. Und er verliebt sich in die vom Onkel
scharf bewachte hübsche Eva. Ende gut - alles gut - Happyend.
1969 - Komödie mit Rolf Römer, Annekathrin Bürger, Krystyna Mikolajewska,
Etta Cameron, Annemarie Brodhagen, Edwin Marian, Lothar Warneke, Milan Bosilicic,
Peter Dommisch, Manfred Krug, Milivoj Popovic-Mavid
* Rolf Römer in einer Doppelrolle, warum aber der Krug in den albernsten
Kostümchen ständig durchs Bild hopst, begreift man nicht wirklich.
Der Baulöwe 
Eigentlich hatte der Schauspieler Ralf Keul (Rolf Herricht) nicht vor, ein Eigenheim
zu bauen. Aber er muß. Das vor Jahren gepachtete Grundstück wird
sonst anderweitig vergeben. Der Bau bringt den Mimen an den Rand des finanziellen
Ruins, denn sowohl die Tücken des sozialistischen Baugeschäfts (Mangelwirtschaft)
als auch die verwöhnten Handwerker machen ihm das Leben schwer. Und dann
gibt es auch noch Krach mit der Ehefrau (Annekathrin Bürger).
1979 - Komödie mit Anne-Kathrin Bürger, Agnes
Kraus, Herbert Köfer, Hans Klering, Franziska Troegner, Carl-Heinz
Choynski, Eberhard Mellies, Edwin Marian, Gerry Wolff, Hannjo Hasse
Musterknaben
Unter ihren Bauarbeiter-Kollegen sind Bassi und Edwin dafür bekannt, dass
sie stets den Arbeitsbeginn verschlafen. Man hat ihnen bereits einen Orden für
ihre Unpünktlichkeit verliehen und rätselt, wie man die Sorgenkinder
zu mehr Pflichtbewusstsein erziehen kann. Die beiden jungen Freunde sind indes
vielmehr damit beschäftigt, Thea und Susi kennen zu lernen, zwei hübsche
Mädchen, die sie täglich auf dem Weg zur Baustelle sehen. Als Bassi
und Edwin sich ihnen vorstellen wollen, platzen sie mitten in eine lebhafte
Hausversammlung hinein. Um den Mädchen zu imponieren übernehmen die
beiden kurzerhand die Rollen des angekündigten Funktionärs und dessen
Assistenten. Im Moment ahnen sie noch nicht, dass die Menschen, denen sie in
ihrer gespielten Funktion Besserungen versprechen, zur vernachlässigten
Paten-Hausgemeinschaft ihrer Brigade gehören. Auch sind die beiden nicht
wenig erstaunt, dass Thea und Susi ihre im Spiel gesagten Worte ernst nehmen
und sie am nächsten Tag auf charmante Weise zur aktiven Mithilfe beim Ausbau
des Klubraums bewegen, statt mit ihnen einen vergnüglichen Ausflug zu machen.
Schließlich sind Bassi und Edwin aber tatkräftig und pflichtbewusst
bei der Arbeit, sowohl für die Hausgemeinschaft wie auch auf dem Bau, und
werden nach einiger Verwirrung zum Wohlgefallen der Mädchen und letztlich
auch ihres Brigadeleiters, der sich mit diesen verschworen hatte, zu vorbildlichen
Brigademitgliedern.
1959 - Lustspiel - s/w
- mit Agnes
Kraus, Hartmut Reck, Brigitte Krause, Gudrun
Wichert, Erwin Geschonneck, Peter Marx, Paul R. Henker, Fritz Diez, Gerd Biewer,
Gabriele Hoffmann, Hans Klering, Peter Kiwitt, Werner Lierck, Lotte Loebinger,
Edith Volkmann, Dorothea Thiesing, Maika Joseph, Sabine Thalbach, Helga Raumer,
Axel Triebel, Werner Dissel, Jean Brahn,
DEFA-Disko 77

1976 - Nummernprogramm mit Schlagern, Chansons
und kabarettistischen Szenen,
in deren Mittelpunkt die Filmburleske "... spätere Heirat nicht ausgeschlossen"
mit
Marianne
Wünscher, Hans-Joachim Preil, Birgit Edenharter steht.
* Weitere Szenen u. a. mit Ingeborg Krabbe, Fred Delmare, Ursula Christowa-Staack, Katrin Martin, Werner Pfeifer, Willi Schrade,
Helmut Schreiber, Lutz Stückrath, Ulrich Ulvano
* Musik u. a. Kurt Demmler, Chris Doerk, Gruppe Karat, Gruppe Kreis, Dorit Gäbler,
Angelika Mann, Reinhard und Eike Lakomy, Veronika Fischer und Band
For
eyes only (Streng geheim) 
Die Würzburger „Concordia“-Handelsgesellschaft
ist eine getarnte Dienststelle des MID, Geheimdienst der US-Army. Seit Jahren
wird von hier aus mit allen Mitteln der Spionage, Sabotage und Diversion versucht,
den sozialistischen deutschen Staat zu untergraben. Einen günstigen Zeitpunkt
für einen militärischen Schlag sieht man in unmittelbarer Nähe.
Die Pläne dafür befinden sich im Safe von Major Collins. Hansen arbeitet
seit Jahren für ihn – und den Staatssicherheitsdienst der DDR. Daß
es eine undichte Stelle gibt, weiß auch Sicherheitschef Colonel Rock,
aber Hansen hat bisher jeder Überprüfung standgehalten. Sein Auftrag
lautet jetzt: Beschaffung der Pläne, damit sie öffentlich gemacht
werden können. Es gelingt Hansen, sie aus dem Safe zu holen und mit ihnen
in einer atemberaubenden Flucht in die DDR zu gelangen.
1963 - s/w - Auszeichnung:
Das Kollektiv - Autor Harry Thürk, Regisseur Janos Veiczi - erhielt 1964
den Nationalpreis III. Klasse. Prädikat "Besonders wertvoll".
- mit Martin Flörchinger, Renate Geissler, Georg Gudzent, Eva-Maria Hagen,
Marion van de Kamp, Christine Laszar, Werner Lierck, Hans Lucke, Fred Ludwig,
Peter Marx, Alfred Müller, Ingrid Ohlenschläger, Ivan Palec, Helmut
Schreiber, Horst Schönemann, Sprecher Gerry Wolff
Der Reserveheld

Eigentlich ist es sein Job, Leute zu unterhalten. Doch eines Tages vergeht ihm
das Lachen: Ralf Horricht (Rolf Herricht), Komiker und Entertainer, muß
zum Militär. Alle Versuche, die Männer von der Nationalen Volksarmee
umzustimmen, scheitern. So muß der Star das Bühnen-Outfit mit der
Uniform vertauschen und sich den strengen Regeln des Regiments unterwerfen.
Daß das nicht ohne Verwirrungen ablaufen kann, ist ja wohl klar.
1965 - MDR - s/w - Komödie frei nach einem Text von Rudi Strahl mit Marita
Böhme, Herbert Köfer, Peter Dommisch, Günter Simon, Gerhard Rachold,
Axel Triebel, Horst Jonischkan, Peer Jäger
Auf der Sonnenseite 
Neben seiner Arbeit als Stahlschmelzer engagiert sich Martin Hoff in der Laienspielgruppe
des Werkes. Doch das eingeübte Stück wird ein großer Reinfall,
und der Kulturhausleiter schlägt Martin vor, besser erstmal die Schauspielschule
zu besuchen. Die Aufnahmeprüfung besteht er durch seine Selbstsicherheit
und mit ein wenig Glück. Aber lange hält es ihn nicht, denn es mangelt
ihm an Ernsthaftigkeit beim Lernen, vor allem im Sprechunterricht. Am Abend
seines Abschieds trifft er Ottilie. Sie gefällt ihm und selbstbewusst wie
Martin nun einmal ist, startet er sogleich einen Eroberungsversuch - leider
vergeblich, sie lässt ihn sitzen. Seine ehemaligen Kommilitonen wetten
mit ihm um zehn Flaschen Sekt, dass er Ottilie niemals erobern wird. Also begibt
sich Martin auf die Suche nach ihr und findet Arbeit auf der Großbaustelle,
wo sie als Leiterin tätig ist. Sein draufgängerisches Verhalten bringt
ihm zunächst eher Rückschläge ein als den erhofften Erfolg. So
leicht gibt Martin sich aber nicht geschlagen, denn er hat sich tatsächlich
in Ottilie verliebt! Durch Einfallsreichtum und mit ein wenig Musik überwindet
er alle Hürden und wird von seiner Angebeteten schließlich erhört.
Auch erfüllt sich auf Umwegen sein Traum, wieder auf der Theaterbühne
zu stehen.
1961 - s/w - Auszeichnungen 1962 Das Kollektiv - G. Steineckert,
H. Kahlau, R. Kirsten, H. Heinrich, M. Krug - erhielt den Heinrich-Greif-Preis
I. Klasse, Kunstpreis der FDGB für Gisela Steineckert - mit Manfred Krug,
Marita Böhme, Heinz Schubert, Fred Mahr, Gert Andreae, Günter Naumann,
Willi Neuenhahn, Peter Sturm, Carola Braunbock, Gerd E. Schäfer, Willi
Schwabe, Werner Lierck, Horst Friedrich, Werner Senftleben, Kurt Mehlhausen,
Gerd Löschke, Otto Stark, Manfred Dorschan, Peter Dommisch, Karl-Ernst
Sasse, Hans-Eberhard Gäbel, Axel Triebel, Walter E. Fuß, Reinhard
Michalke, Hans Hardt-Hardtloff, Gisela Schulze-Markgraf, Fred Delmare, Joachim
Tomaschewsky, Jutta Wachowiak, Rolf Römer, Wilfried Weschke, Horst Buder,
Heinz Lyschik, Evelyn Schüler, Erika Dobslaff, Karin Reif, Brigitte Nietzner,
Waltraud Katner - Musikinterpreten Jazz-Optimisten und Manfred Krug
Meine Freundin Sibylle
So hat sich Herr Hurtig (Rolf Herricht) seinen neuen Job als Reiseleiter nicht
vorgestellt: Die Spleens der Touristen treiben den naiven Mann fast in den Wahnsinn.
Mit von der Partie ist auch Sibylle (Evelyn Opoczynski), die auf der Fahrt ihre
erste große Liebe kennenlernt. Nur hat die ganz was anderes im Sinn.
1967 - ORB - Komödie frei nach der gleichnamigen Erzählung von Rudi Strahl mit Evelyn Opoczynski, Hanns-Michael Schmidt
(läßt sich bei den Gesangseinlagen von Frank
Schöbel synchronisieren), Helga Göhring, Hans-Joachim Preil,
Werner Lierck, Eva-Maria Hagen, Arthur Jopp
Mitschnitte - Lachen mit Herricht &
Preil
Übrigens hat nach dem Tod von Hans-Joachim Preil Jürgen Walther die
Rechte an den gemeinsamen Sketchen mit Herricht erworben und vertreibt sie auch
in seinem Verlag. Eine sehr schöne Geste, die man durchaus intensiver würdigen
sollte! BuschFunk Vertriebs GmbH, 10439 Berlin - Prenzlauer Berg,
Rodenbergstraße 8, http://www.buschfunk.com
* 1968 - aus Da lacht der Bär - mit Hans-Joachim Preil - Der Schauspielunterricht
(s/w)
* aus Da lacht der Bär - mit Hans-Joachim Preil - Das Schachspiel (s/w)
* aus Kessel Buntes - mit Hans-Joachim Preil - Der Gärtner
* aus Da lacht der Bär - mit Hans-Joachim Preil - Mückentötolin
(s/w)
* 1980 - aus 25 Jahre Tierpark Berlin - "Ich bin auf den Hund gekommen"
* aus Da lacht der Bär - mit Hans-Joachim Preil - Hasenjagd (s/w)
* aus Da lacht der Bär - mit Hans-Joachim Preil - Hasenbraten (s/w)
* aus Da lacht der Bär - mit Hans-Joachim Preil - Tigerjagd (s/w)
* aus Kessel Buntes - mit Hans-Joachim Preil - Die Briefmarke
* aus Kessel Buntes 1977 - mit Hans-Joachim Preil - Reisebekanntschaft
* 1968 - aus Da lacht der Bär - mit Hans-Joachim Preil - Klavierkauf (s/w)
* 1968 - aus Da lacht der Bär - mit Hans-Joachim Preil - "Auf Wiedersehen"
Der Mann, der nach der Oma kam
Die gute Nachricht: Oma Piesold (Ilse Voigts) heiratet wieder! Und jetzt die
schlechte: Niemand kümmert sich mehr um den Haushalt der Familie Piesold.
Eine Hilfe muß her. Der Vater (Rolf Herricht) gibt eine Anzeige auf -
und ist völlig verblüfft, als sich daraufhin ein junger Mann (Winfried
Glatzeder) meldet.
1971 - MDR - Komödie frei nach "Graffunda räumt auf!" von
Renate Holland-Moritz mit Marianne
Wünscher,
Agnes
Kraus, Winfried Glatzeder, Marita Böhme,
Ilse Voigt, Herbert Köfer, Katrin Martin, Gojko Mitic, Carmen-Maja Antoni,
Angela Brunner, Margot Busse, Fred Delmare, Wolfgang Greese, Rolf Kuhlbach,
Harald Wandel
* Auszeichnung damals: Prädikat "Wertvoll"
* Musik von Gerd Natschinski, Gesang: Manfred Krug
Mitschnitte - Lachen mit Herricht & Preil
Übrigens hat nach dem Tod von Hans-Joachim Preil Jürgen Walther die
Rechte an den gemeinsamen Sketchen mit Herricht erworben und vertreibt sie auch
in seinem Verlag. Eine sehr schöne Geste, die man durchaus intensiver würdigen
sollte! BuschFunk Vertriebs GmbH, 10439 Berlin - Prenzlauer Berg,
Rodenbergstraße 8, http://www.buschfunk.com
* 1980 - aus Helga’s Top(p)-Musike No. 1 - Altberliner Medley mit Helga
Hahnemann als Hermine:
* 1980 - aus 25 Jahre Tierpark Berlin - "Ich bin auf den Hund gekommen"
* 1988 - Ingeborg Krabbe mit & über Rolf Herricht - Umwege ins Glück
- 1977
* 1988 - Ingeborg Krabbe mit & über Rolf Herricht - Hahn im Korb -
1978
* 1980 - aus Franks Gäste - mit Frank
Schöbel
- Gesangsunterricht
* aus "Ein gewisser Herr Katulla" mit Heinz Rennhack & Ursula
Christowa-Staack
* aus "Silvestermenü" mit Heinz Rennhack
* aus Kessel Buntes 1977 - mit Hans-Joachim Preil - Reisebekanntschaft
* aus Da lacht der Bär - mit Hans-Joachim Preil - Mückentötolin
(s/w)
Geliebte weiße Maus

Helene (Karin Schröder) hat sich in Wachtmeister Fritz Bachmann (Rolf Herricht)
verknallt. Der regelt als besagte "weiße Maus" den Verkehr auf
dem Dresdner Körnerplatz. Um bei ihm zu landen, mißachtet Helene
absichtlich die Verkehrsregeln und kurvt mit ihrem Motorroller wieder und wieder
bei rot vor Fritzens Ampel. Sie muß zur Nachschulung, die für beide
mit einer grünen Welle endet.
1964 - ORB - Komödie - 80 min - mit Marianne
Wünscher, Karin Schröder, Gerd Ehlers, Mathilde Danegger,
Jochen Thomas, Werner Lierck, Carola Braunbock, Peter Dommisch, Rudolf Donath,
Evelyn Exner, Ingrid Fandrei, Rudolf Fleck, Siegfried Göhler, Walter Kainz,
Johannes Maus - Auszeichnung damals: 1965 Cineparade Melbourne (Ehrendiplom)
Mitschnitte
* 1998 - Karin Schröder erzählt über "Geliebte weiße
Maus"
Rentner haben niemals Zeit



Das Rentnerehepaar Anna und Paul Schmidt (Helga Göring und Herbert Köfer)
wollen auf ihre alten Tage das Leben so richtig genießen. Doch durch viele
verzwickte Alltagssituationen und den damit verbundenen Problemen die es zu
lösen gilt, kommen sie überhaupt nicht zu der erhofften Erholung.
Anna und Paul wollen auf ihre alten Tage das Leben so richtig genießen.
Sie fahren in den Urlaub und wollen sich vom Alltag erholen. Aber da bringt
sie eine gefundene Brieftasche in eine wirklich prekäre Lage. Beim Angeln
fischt Paul das Portemonnaie aus dem Wasser und bringt es dem Besitzer zurück.
Doch statt sich zu bedanken, beschuldigt dieser Paul, Geld aus der Börse
genommen zu haben. Anna will Pauls Unschuld beweisen. Wieder zu Hause müssen
die beiden ihrem Freund, dem Friseurmeister Locke, helfen, der ebenfalls in
Schwierigkeiten steckt. Er wird von seiner Frau erwischt, als er eine andere
umarmt. Frau Locke setzt ihren Mann daraufhin vor die Tür. Anna und Paul
können dem nicht tatenlos zu sehen und bieten Locke Unterschlupf. Frau
Locke dagegen glaubt, ihr Mann sei bei seiner Geliebten. Auch eine teure Windjacke
spielt eine Rolle. Als Paul sie beschädigt, tischt er Anna eine merkwürdige
Geschichte auf. - mit Anna Schmidt (Helga Göring), Paul Schmidt (Herbert
Köfer), Herr Locke (Rolf Herricht), Ulrike Weise (Uta Schorn), Eduard Pappke
(Erwin Geschonneck), Ruth Liebig (Marianne
Wünscher),
Maria (Karin Ugowski), Karl-Heinz (Heinz Behrens), Georg (Reinhard Michalke),
Hanna (Irma Münch), Fritz Köhler (Jochen Thomas), Frau Klein (Margarete
Taudte), Frau Locke (Brigitte Krause), Silke (Renate Reinecke), Sattler (Edgar
Külow), Günter (Kaspar Eichel), Annelore (Sonja Hörbing) = Der
Huckelkuchen - Diplomatie - Der Koffer - Der Fund - Heimlichkeiten - Der Ausflug
- Geschenke - Gipsbein - Heiratspläne - Der Ausreißer - Der Ring
- Der neue Vater - Polterabend - Die Lüge - Möglichkeiten - Der Schandfleck
- Der Hexenschuß - Starthilfe - Der Star - Die Kur
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siehe auch:
Maxe-Baumann-Serie (Helga
Hahnemann)
Helga's Top(p)-Musike No. 1 (Helga
Hahnemann)
Nicht schummeln Liebling (Frank
Schöbel)
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folgende Filme ![]()
1959 - Wie
die Wilden - 84 min - nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Sergej
Michalkow - mit Jutta Auerbach, Brigitte Krause, Alfred Cogho, Wolfram Schaerf
- Zwischen drei Moskauer Junggesellen und zwei jungen Frauen kommt es zum Streit
um einen Zeltplatz an der Küste des Schwarzen Meeres.
1959 - Bevor der Blitz einschlägt
1960 - Seilergasse
8 - s/w - Lisa Gau, ein etwas leichtlebiges
Mädchen, wird in ihrer Wohnung tot aufgefunden. Kriminalist Schirding,
der im selben Haus wohnt, übernimmt die Untersuchung. Was auf den ersten
Blick wie Selbstmord aussieht, erweist sich als Mord. In Verdacht gerät
auch Schirdings Sohn Peter, der ein Verhältnis mit Lisa hatte und als Medizinstudent
an Gift herankommt. Peter, dessen Verhältnis zum meist abwesenden Vater
ohnehin gespannt ist, verläßt empört das Haus. Schirding versucht
den Fall wegen Befangenheit abzugeben, aber seine Kollegen vertrauen ihm. So
ermittelt er gewissenhaft weiter, kommt dem wirklichen Mörder auf die Spur
und kann ihn stellen: Peters Freund Werner, der nach der Tat in den Westen fliehen
will. Am Ende steht der Versöhnung von Vater und Sohn nichts mehr im Wege.
- mit Martin Flörchinger, Manja Behrens, Dieter Perlwitz, Dietrich Kerky,
Rudolf Ulrich, Marianne
Wünscher, Albert Garbe, Charlotte Brummerhoff, Horst
Schön, Lore Frisch, Norbert Christian, Amy Frank, Erich Franz, Friedrich
Richter, Sylva Schüler
1962 - Das DEFA-Magazin
- Die erste Probe und die Generalprobe - teilweise s/w - 1.: Der Rabe erzeugt mit witzigen Einlagen entsprechende Übergänge
und schlägt am Ende den Deckel einer Truhe mit den Titeln zu. 2.: Der Inspizient
besingt die erste Probe, "ob aus diesem Durcheinander jemals wieder Ordnung
wird". Große Aufregung herrscht beim Requisiteur, bei der Kostümbildnerin,
die ihre Vorschläge unterbreitet, beim Szenenbildner, Orchester und Ballett,
das einen Regenschirm- und Kerzentanz probt. Der Regisseur wirft in seiner Verzweiflung
Bälle nach dem Elektriker, der wiederholt dunkle Unterbrechungen erzeugt,
jedoch versichert: "Aber bei der Premiere brennt's!" 3.: Die Generalprobe
verläuft - in Farbe - ohne Zwischenfälle, die Unruhe ist gewichen,
und die Mitwirkenden agieren konzentriert in der Schlager-Revue: Bianca Cavallini
singt - umgeben vom Ballett - "Wer will mit auf Reisen geh'n" und
Jiri Popper "Zwei blaue Luftballons"; das Solo-Paar Renate Tschenett
und Walter Schumann mit einem "Spanischen Tanz"; Chor und Ballett
besingen und tanzen "Die Stewardess" und "Berlin an diesem Abend
ist einen Bummel wert". Ein erneutes Solo des Tanzpaares, ein "Charleston"
des Balletts und "Bänkelsang" von Bianca Cavallini bilden den
Abschluß. - mit Ralph J. Boettner, Bianca Cavallini, Georg Irmer, Ingeborg
Naß, Orchester Alfons Wonneberg und seine mimenden Musikanten, Jiri Popper,
Werner Röwekamp, Fritz Schlegel, Manfred Schölzel, Wolfgang E. Struck,
Tanzorchester Fips Fleischer
1962 - Das Stacheltier
- Man lernt nie aus
- s/w - Marina, die mit Barbara
eine Wohnung teilt - bedauert diese wegen ihres eifrigen Fernstudiums zum Textilingenieur.
Sie geht lieber zu einem Vortrag mit anschließendem Tanz. Dort lernt sie
den Chemiker Jochen kennen. Sie läd ihn zu sich ein und muß entdecken,
daß er vom Wissen ihrer Zimmerkollegin recht beeindruckt ist. Als Barbara
ihre Chemieprüfung feiert, entscheidet sich Jochen entgültig für
sie, und Marina hat das Nachsehen - mit Marita Böhme, Evelyn Cron, Inge
Otto - * Der Film wurde vom DEFA-Studio für Spielfilme nicht ausgeliefert.
Progreß Film-Vertrieb erhielt eine finanzielle Gutschrift vom Studio,
da er bereits bezahlt worden war.
1963 - Das Stacheltier
- Die Heilige und ihr Narr
- 4 min 30 sec - s/w - Herr
Stein sitzt volltrunken in einer Kneipe. Er bezahlt, wankt nach draußen
und kraucht mühsam hinters Steuer seines "Trabant". Nun beginnt
er eine wilde Raserei durch die nächtlichen Straßen. Die Fahrt endet
im Krankenhaus. Ein heftiges Klopfen am nächsten Morgen an die Scheibe
weckt ihn. Er war eingeschlafen und hatte nur geträumt. Die Serviererin
überreicht ihm den Autoschlüssel, der neben dem Geld auf der Theke
liegengeblieben war. Stein ruft ihr "Heiliger Engel" nach. -it Hanna
Donner
1965 - Nichts als
Sünde - s/w - nach der Komödie „Was ihr wollt”
von William Shakespeare - Der liebestrunkene Herzog von Illyrien sendet seinen
Pagen als Boten zur angebeteten Gräfin Olivia, die sich der Werbung des
Herzogs schon lange entzieht und nun in dessen Pagen verliebt. Der aber ist
ein Mädchen: Viola, die nach einem Schiffbruch an Illyriens Küste
strandete und sich in Männerkleidern als ihr verschollener Bruder ausgibt.
Sie wiederum ist in ihren Herrn, den Herzog verliebt. Ein turbulentes Verwechslungsspiel
beginnt, in dessen Verlauf Violas Bruder wieder auftaucht. Am Ende bekommen
beide Frauen den Mann ihres Herzens. - mit Annekathrin Bürger, Helga Cockova,
Herbert Graedtke, Herwart Grosse, Hans-Joachim Hegewald, Peter Kiwitt, Brigitte
Krause, Hans Lucke, Günter Rüger, Rolf Römer, Dieter Schaarschmidt,
Joachim Siebenschuh, Jochen Thomas, Arno Wyzniewski und dem Ballett der Deutschen
Staatsoper Berlin
1966 - Hände
hoch oder ich schiesse!
- s/w - Der Meißner Kriminalist
Holms langweilt sich, weil nichts passiert. Er träumt von einem großen
Fall, zum Beispiel, einen Einbruch in die Bank von England aufzuklären.
Doch stattdessen erhält er von seinem Major den Auftrag, einen Kaninchendiebstal
zu ermitteln. Zwischen Traum und Wirklichkeit die Orientierung verlierend, glaubt
er an Halluzinationen als sein Fahrrad gestohlen, wiedergebracht und wieder
gestohlen wird. Er geht zum Psychiater. Der rät ihm, ruhig zu bleiben und
alles zu ignorieren. Sein Nachbar und Freund, der EX- Ganove Pinkas will ihm
helfen und bereitet ein "großes Ding" vor.Mit seiner Bande klaut
er nachts vom Marktplatz das Denkmal des Herzogs Nepomuk. Eine wilde Verfolgungsjagd
bis Leipzig und zurück beginnt. Zum Schluss wird die Sache als grober Unfung
abgetan, und alle sind froh - nur Holms nicht, der wieder zum Psychiater geht.
Der Film, gedreht vom 11.9.1965 bis 7.1.1966 unter anderem in Altenburg, Naumburg
und Leipzig, wird in der Folge des 11. Plenums des ZK der SED zurückgehalten.
Das endgültige Verbot erfolgt mit Sätzen wie diesen: „Der Film ist
in seiner Aussage optimistisch und sehr heiter gestaltet. (…) Die HV Film hat
diesen Film staatlich nicht abgenommen, weil bei einer Konsultation das Ministeriums
des Inneren Einspruch gegen diesen Film erhoben hat. Der Grund ist, daß
bei der gegenwärtigen Situation auf dem Gebiet der Kriminalität dieser
Film nicht zu einer erhöhten Wachsamkeit der Bevölkerung aufrufen
würde, sondern den Eindruck erweckt, als sei alles in Ordnung.“ (DEFA-Betriebsarchiv)
Ein Volkspolizist, der in Melancholie verfällt und sogar den Psychiater
aufsucht, weil er außer Kaninchendiebstählen nichts zu tun hat –
das schien eine allzu absurde Konstellation… Das Material lagert im Bundesarchiv-Filmarchiv.
mit Agnes
Kraus, Bruno Carstens, Eberhard Cohrs, Evelyn
Cron, Fred Delmare, Gerd Ehlers, Adolf Peter Hoffmann, Hans Klering, Herbert
Köfer, Walter Lendrich, Werner Lierck, Edwin Marian, Hans-Joachim Preil,
Gerd E. Schäfer, Otto Stark, Zdenek Stepánek, Axel Triebel, Manfred
Uhlig
1966 - Täter
gesucht oder Hallo, wie geht's - s/w - mit Johannes
Frenzel, Gerd E. Schäfer
1967/68 -
12 Uhr mittags kommt der Boß - 78 min - s/w - Krimi - Auf der Autobahn
Berlin-Leipzig wird in einem brennenden Unfallwagen ein Toter gefunden. Die
Ermittlungen der Polizei ergeben: Mord. Fundstücke im Wagen deuten auf
Goldschmuggel hin. Bei der Beerdigung des Ermordeten wird dessen Bekanntenkreis
unter die Lupe genommen. Verdächtig sind alle. Die Spur führt den
Kriminalisten Lindner in eine Bar. Die Fingerabdrücke des Barkeepers Lundas
überführen ihn als Mörder. Lindner aber will an die Hintermänner.
Unter Zuhilfenahme modernster Technik wird Lundas überwacht und eine Verbindung
zu westdeutschen Mittelsmännern festgestellt. Um jedoch die Identität
des Bosses zu ermitteln, stellen die Kriminialisten eine Falle, in die dieser
auch tappt. Es ist ein Friseurmeister aus dem Freundeskreis des Ermordeten.
- mit Angelika
Waller, Peter Borgelt, Karl Sturm, Reiner Schöne,
Vera
Oelschlegel, Peter Herden,
Barbara Dittus, Irmgard Düren, Traudel Kulikowsky, Hildegard Alex, Wolfgang
Greese, Kurt Kachlicki, Werner Lierck, Joachim Tomaschewsky - Es tanzen Susan
Baker und Emöke Pöstenyi.
1968 -
Hauptmann Florian von der Mühle - KostümKomödie - frei nach "Die
Winternachtsabenteuer" von Joachim Kupsch - 132 min mit Manfred Krug, Eberhard
Chors, Regina Beyer, Gisela Bestehorn, Jutta Klöppel, Doris Abeßer, Rolf Hoppe - Die Abenteuer eines Freischarhauptmannes
(Manfred Krug) aus der napoleonischen Zeit, der beim Wiener Kongreß seine
Entschädigungsansprüche geltend machen will und trotz widrigster Umstände
schließlich doch noch zu Geld und Frau kommt.
1969 -
Der
Weihnachtsmann heißt Willi
-
- 66 min - Kinderfilm
- mit Karsten Lekye, Ronald Jacob, Steffi Sluka, Dieter Wien, Jiri Vrstala, Fred Delmare, Ernst-Georg Schwill, Günter Schubert,
Horst Papke - So ein Pech: Mitten auf der Straße verlieren Peter und sein
Bruder hans das Weihnachtsgeschenk für ihre Eltern - und ein Auto fährt
es platt. Von ihrem letzten Geld kaufen sie auf dem Weihnachtsmarkt ein Los
- und gewinnen tatsächlich eine Waschmaschine. Das ist natürlich ein
Super-Geschenk. Ein Weihnachtsmann verspricht, Ihnen die Maschine nach Hause
zu bringen. Aber der Weihnachtsmann entpuppt sich als Gelegenheitsdieb, und
mit ihm verschwindet auch das zweite Weihnachtsgeschenk für die Eltern
erst einmal.
Nach einer wilden Verfolgungsjagd kann ihn ein Zirkusclown doch noch überreden,
ein ehrlicher Weihnachtsmann zu werden und die Kinder nicht in ihrem Glauben
zu erschüttern.
1969 -
Seine
Hoheit, Genosse Prinz -
89 min - Drehbuch Rudi Strahl - Der Außenhandelskaufmann Kaspar Mai, ein
Genosse mit „sauberer“ Kaderakte, wird plötzlich mit dem Umstand konfrontiert,
daß er ein Prinz von Hohenlohe-Liebenstein ist. Doch damit nicht genug.
Seine fürstliche Großmutter setzt ihn als Erben ihres großen
Anwesens ein. Bei einem privaten Abstecher zu ihr während einer Dienstreise
nach Westdeutschland erfährt er die Ursache. Sie will nicht, daß
auf ihrem Grund ein NATO-Flugplatz gebaut wird. In diesem Punkt treffen sich
die Interessen der Oma und der DDR, und ein cleverer Anwalt aus dem Osten setzt
den Erbanspruch gegen die anderen Familienmitglieder durch, die ihre Schulden
mit dem Verkauf des Landes begleichen wollten. Nachdem der Prinz das verhindert
hat, möchte er seinen Namen wieder los werden. Er findet eine einfache
Lösung. Er heiratet seine Angebetete, Angelika Engel, und nimmt deren Namen
an. - mit Rolf Ludwig, Regina Beyer, Jutta Wachowiak, Ilse Voigt, Mathilde Danegger,
Klaus Piontek, Wilhelm Gröhl, Gisela Bestehorn, Ursula Werner, Peter Biele,
Peter Dommisch, Gerd E. Schäfer, Axel Triebel, Rudolf Ulrich
1970 - Husaren
in Berlin
-
92 min - Komödie - Gastwirt
Augustin aus dem Märkischen hat für seine Tochter Andrea eine „gute
Partie“ ausgewählt: einen Berliner Kaufmann. Auf dem Weg zu ihm werden
sie von ungarischen Husaren unter Marschall Hadik gefangengenommen. Man schreibt
das Jahr 1757, es wütet der 7jährige Krieg. Andrea, die den Kaufmann
ohnehin nicht wollte, verliebt sich in den schneidigen Trompeter Pali. Die Husaren
ziehen nach Berlin, besetzen die nur von einer schwachen Truppe gesicherte Stadt.
Als der Kommandant zur Verteidigung der preußischen Metropole schreiten
will, kommt es jedoch nicht zum Kampf, sondern zu einer Verbrüderung zwischen
Husaren und Bevölkerung, die von Pali und Andrea angeführt wird. Einen
Tag lang dauert die Besatzung, dann müssen die Husaren vor dem nahenden
preußischen Heer fliehen. - mit Manfred Krug, Evelyn Opoczynski, Agnes
Kraus, Istvan Iglodi, Gabor Agardy, Ursula Am-Ende, Rose Becker, Norbert Christian, Friedrich-Wilhelm
Dann, Jochen Diestelmann, Peter Dommisch, Antol Farkas, Lajos Farkas, Hans Feldner,
Hans Flössel, Lilo Grahn, Herwart Grosse, Lutz Jahoda, Hans Klering, Horst
Kube, Franz List, Holger Mahlich, Ivan Malré, Willi Neuenhahn, Kurt Radeke,
Günter Rüger, Marianne Christina Schilling, Werner Schmidt-Winkelmann,
Helmut Schreiber, Günter Schubert, Kurt Sperlling, Friedrich Teitge, Herta
Thiele, Axel Triebel, Frantisek Velecký, Ilse Voigt, Siegfried Weiß
1972 - Schwarzer Zwieback - Koproduktion DDR/UdSSR -
In Moskau verbindet sich die Feier zum ersten Jahrestag der Oktoberrevolution
mit der Freude über die Nachricht von der Novemberrevolution in Deutschland.
Der ehemalige Kriegsgefangene Kurt ist unter jenen, die auf der deutschen Botschaft
die rote Fahne hissen. Die Moskauer haben beschlossen, trotz der eigenen Not
den hungernden Klassenbrüdern Brot zu schicken. Die Komsomolzin Tanja begleitet
die Solidaritätsspende, und im Zug sieht sie den heimkehrenden Kurt, der
ihr schon zweimal begegnet ist, wieder. Zwischen ihnen entsteht eine starke
Zuneigung. An der Grenze wird der Zug von konterrevolutionären deutschen
Truppen überfallen. Es kommt zum Kampf, das wertvolle Brot wird vernichtet,
Tanja schwer verwundet. Sie muß nach Moskau zurückgebracht werden.
Kurt geht nach Berlin, um an der Seite der Revolutionäre zu kämpfen.
mit Harald Hauser, Harry Hindemith, Rüdiger Joswig, Artjom Karapetjan,
Johannes Knittel, Bruno Lorenz, Valentin Marleschki, Nikolai Merslikin, Willi
Neuenhahn, Bruno O'Ya, Dietmar Obst, Jessy Rameik, Francisco Sanchez, Wiktor
Uralski, Natalja Warlej
1977
- Du
und icke und Berlin
-
Komödie - 91 min - mit Jürgen Heinrich, Susanne Linser, Micaela Kreißler,
Gerhard Bienert, Ursula Braun - Liebeserklärung an Berlin: Ein junger Mann
kommt in die Stadt und lernt dort eine Elfjährige, vor allem aber deren
Mutter kennen, von der er sich unwiderstehlich angezogen fühlt.
1977 - Umwege ins Glück (TV-Produktion)
1982 -
Geschichten übern Gartenzaun -
Familienserie, 7 Folgen
- Geschichten aus dem Alltag der Kleingartenanlage "Uhlenhorst" und
deren Bewohner bei Dresden. Claudia Hoffmann bekommt den nächsten freien
Platz. Obwohl sie nach der Liste noch gar nicht an der Reihe wäre, setzt
Spartenchef Florian Timm sich durch. Die Tochter von Kunzes, Claudias Nachbarn,
möchte Malerin werden und braucht dringend eine eigene Wohnung. Der alte
Circusclown Opa Treuholz wird mit der Tatsache konfrontiert, daß Frau
Dr. Müller, die neue Chefin der Poliklinik, seine rechtmäßige
Enkelin ist. Und Friedhelm Kunzes Zuchtkaninchen sorgen für Aufregung,
als sie über Nacht spurlos verschwinden. mit Claudia Hoffmann (Monika Woytowicz),
Manfred Schubert (Manfred Richter), Dr. Müller (Dorit Gäbler), Elfriede
Timm (Helga Göring), Florian Timm (Herbert Köfer), Petra Schneider
(Uta Schorn), Harry Hahn (Bodo Wolf), Hilde Hahn (Katja Kuhl), Tante Kalkreuth
(Gudrun Okras), Walfried Fiedler (Günter Schubert), Opa Treuholz (Adolf
Peter Hoffmann), Friedrich Rieger (Johannes Wieke), Mary Kunze (Doris Abeßer),
Holger Kunze (Jörg Heinrich), Friedhelm Kunze (Rolf Herricht), Siegfried
Köppke (Jochen Thomas), Mutter Teichert (Ruth Kommerell), Ilona Hoffmann
(Frauke Strauß)
1.
Ein warmer Regen = In der ersten Folge geht es gleich zur Sache, denn ein Garten
ist frei geworden, und der Vorstand tagt, um über die Vergabe zu entscheiden.
Spartenchef Florian Timm setzt sich mit seinem Vorschlag durch, und so fällt
die Wahl auf Claudia Hoffmann. Eigentlich wäre sie noch gar nicht an der
Reihe, denn andere Kandidaten warten schon viel länger. Doch für sie
spricht, dass sie allein stehend und Mutter von vier Kindern ist. Claudia hat
vorerst ganz andere Probleme. Sie weiß nicht, wie sie das Geld für
den Garten aufbringen soll. Ihr Freund Manfred, auf dessen finanzielle Unterstützung
sie beim Kauf des Gärtchens gerechnet hat, will sich ein Boot kaufen. Als
die Kinder eine Menge Geld in der Laube finden, das von der verstorbenen Vorbesitzerin
stammt, steht Claudia vor einer schwierigen Frage: behalten oder zurückgeben?
& 2. Die Bäume schlagen aus = Sigrid Kunze, Tochter der Gartennachbarn
von Claudia, möchte Malerin werden. Ihre Mutter ist davon gar nicht begeistert
und lässt sie mit ihren Problemen allein. Sigrid braucht dringend eine
eigene Wohnung, um sich voll künstlerisch entfalten zu können. Bei
Claudias Kindern und Manfred findet sie Verständnis und Hilfe. Nach vielem
Hin und Her wird sogar eine praktische Lösung gefunden. Opa Treuholz hat
einen alten Zirkuswagen in seinem Garten und der soll zu einem kleinen Atelier
umgestaltet werden & 3. Maikühle = Frau Dr. Müller, Claudias ehemalige
Mitschülerin, wird neue Chefin der Poliklinik und somit Claudias Vorgesetzte.
Konfrontiert mit dem Erfolg und den ganz anderen Lebensvorstellungen von Dr.
Müller, empfindet sich Claudia plötzlich als Versager und stellt ihr
ganzes bisheriges Leben in Frage. Zum großen Unglück unterlaufen
ihr auch noch Fehler bei der Arbeit, so dass sie schließlich kündigen
will. In dieser schwierigen Situation sind es ihre Kinder, die Claudia die Gewissheit
geben, ihr Leben doch richtig gelebt zu haben. & 4. Wochenendbesuche = Ein
freudiges Ereignis bringt den alten Zirkusclown Opa Treuholz ganz aus dem Häuschen.
Plötzlich steht Frau Dr. Müller, die neue Chefin der Poliklinik, vor
der Gartenpforte und behauptet, seine rechtmäßige Enkelin zu sein.
Doch das späte Familienglück wird bald getrübt. Das Interesse
seiner Enkelin gilt offensichtlich mehr dem Garten des alten Mannes. Außerdem
sorgt sie sich als Ärztin um die Gesundheit ihres Großvaters. Wäre
er nicht in einem Altersheim besser aufgehoben? Unter den Gartennachbarn erhebt
sich eine Welle der Empörung. Claudia Hoffmann wird vorgeschickt, um ihrer
Chefin ordentlich ins Gewissen zu reden. Schließlich soll bis zum 75.
Geburtstag des Jubilars alles wieder im Lot sein. & 5. Vertrauen ist gut
= Ein schwerer Diebstahl versetzt die Bewohner der Kleingartensiedlung "Uhlenhorst"
in helle Aufregung: Friedhelm Kunzes Zuchtkaninchen sind über Nacht aus
ihrem Stall verschwunden. Der Verdacht fällt auf einen Fremden, der am
Tag zuvor bei Kantinenwirtin Kalkreuth aufgetaucht war und sich von ihr mit
einer größeren Summe über ein angebliches Missgeschick helfen
ließ. War die Wirtin zu vertrauensselig? Oder steckt vielleicht Kunzes
15-jähriger Sohn Holger hinter der Geschichte? Er hat allen Grund, auf
seinen Vater sauer zu sein. Immerhin wollte er zum ersten Mal mit Nachbarstochter
Ilona eine Wochenendfahrt unternehmen. Doch dann hatte sein Vater mit einem
strikten Verbot die romantischen Pläne der beiden durchkreuzt ... &
6. Hundstage = Sommerzeit ist Reisezeit. Da kommt auch Bewegung in die Kleingartenanlage
"Uhlenhorst". Claudia und zwei ihrer Kinder machen mit Freund Manfred
Ferien auf dem Boot. Unterdessen zieht ihre Kollegin Petra für die Urlaubszeit
in die Gartenlaube, damit sich ihr zukünftiger Stiefsohn, der kleine Dirk
Timm, an seine neue Mutti gewöhnen kann. Sie muss jedoch erkennen, dass
nicht nur ihre zukünftige Schwiegermutter Vorbehalte gegen eine schnelle
Heirat hat, sondern sie auch von Dirk abgelehnt wird. Bei Claudia und Manfred
auf dem Boot gibt es ebenfalls Misstöne zwischen den Kindern und dem Freund
ihrer Mutter. Entnervt kehrt Claudia vorfristig aus dem Urlaub zurück.
& 7. Die Leistungsschau = Claudia Hoffmann erleidet bei der Arbeit einen
Unfall, der einen Krankenhausaufenthalt notwendig macht. Als ihr Freund Manfred
von der Geschichte erfährt, bricht er sofort seinen Urlaub ab, um sich
um die Kinder zu kümmern. Seine Liebe zu Claudia und den Kindern wird jedoch
einer harten Belastungsprobe ausgesetzt, denn Claudias Mutter ist bereits auf
dem Wege zu ihren Enkeln. Auch Manfreds Konkurrent Harry Hahn bemüht sich
wieder um die Gunst der Familie. So wird ihm bewusst, dass er endlich klare
Verhältnisse schaffen muss. Da auch Frau Timm, die Gartennachbarin, die
Meinung über ihre zukünftige Schwiegertochter geändert hat, steht
einer Doppelhochzeit in der Kleingartenanlage nichts mehr entgegen.
1984 -
- Neues übern Gartenzaun
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