R o l f   H e r r i c h t

05. Oktober 1927 in Magdeburg (Sternzeichen: Waage) bis 23. August 1981 in Berlin
Der liebenswerte Komiker und Schauspieler feierte in den 60'er/70'er Jahren vor allem im Fernsehen seine größten Erfolge bei Unterhaltungsshows und in zahlreichen Fernsehschwänken. 1945 verdient er sich sein Geld als Theaterrequisiteur im Schauspielstudio Magdeburg. Über Salzwedel, Stendal, Staßfurt, Güstrow und Frankfurt/Oder führt ihn sein Weg schließlich in seine Geburtsstadt Magdeburg zurück, wo er 1955 - 1959 am Theater engagiert ist und damals zudem die Hausfrauensendungen von Radio DDR gestaltet. Nach zeitweiliger Mitgliedschaft im Ensemble des Deutschen Fernsehfunks folgt ab 1964 eine langjährige Tätigkeit am Berliner Metropol-Theater, dem er bis zu seinem Tode angehört. Herricht machte übrigens schon frühzeitig Werbung, u. a. bei ttt (TausendTeleTips). Unvergessen seine Sketche im Duett mit Hans-Joachim Preil! 100x hat Herr Preil das mit anderen Partnern nach Herrichts Tod kopieren wollen - es blieb immer ein billiger Abklatsch - Herrichts verschmitzt-naiver Charme bleibt unersetzbar!
       


Mit mir nicht, Madame!
Der DDR-Journalist Thomas Ahrens reist mit einer Delegation zu einem internationalen Modefstival. Doch statt seiner Arbeit nachgehen zu können, muß er sich im wahrsten Sinnes des Wortes seiner Haut erwehren. Er wird mit einem französischen Couturier verwechselt, den die Konkurrenz aus London und Rom auszuschalten versucht. Clever entzieht er sich den Angriffen, gibt auch dem mit raffinierten Mitteln vorgehenden weiblichen Boss der englischen "Gentlemen", Miss Mabel (Annekathrin Bürger), das Nachsehen. Und er verliebt sich in die vom Onkel scharf bewachte hübsche Eva. Ende gut - alles gut - Happyend.
1969 - Komödie mit Rolf Römer, Annekathrin Bürger, Krystyna Mikolajewska, Etta Cameron, Annemarie Brodhagen, Edwin Marian, Lothar Warneke, Milan Bosilicic, Peter Dommisch, Manfred Krug,
Milivoj Popovic-Mavid
* Rolf Römer in einer Doppelrolle, warum aber der Krug in den albernsten Kostümchen ständig durchs Bild hopst, begreift man nicht wirklich.

Der Baulöwe
Eigentlich hatte der Schauspieler Ralf Keul (Rolf Herricht) nicht vor, ein Eigenheim zu bauen. Aber er muß. Das vor Jahren gepachtete Grundstück wird sonst anderweitig vergeben. Der Bau bringt den Mimen an den Rand des finanziellen Ruins, denn sowohl die Tücken des sozialistischen Baugeschäfts (Mangelwirtschaft) als auch die verwöhnten Handwerker machen ihm das Leben schwer. Und dann gibt es auch noch Krach mit der Ehefrau (Annekathrin Bürger).
1979 - Komödie mit Anne-Kathrin Bürger,
AgnesKraus, Herbert Köfer, Hans Klering, Franziska Troegner, Carl-Heinz Choynski, Eberhard Mellies, Edwin Marian, Gerry Wolff, Hannjo Hasse

Musterknaben
Unter ihren Bauarbeiter-Kollegen sind Bassi und Edwin dafür bekannt, dass sie stets den Arbeitsbeginn verschlafen. Man hat ihnen bereits einen Orden für ihre Unpünktlichkeit verliehen und rätselt, wie man die Sorgenkinder zu mehr Pflichtbewusstsein erziehen kann. Die beiden jungen Freunde sind indes vielmehr damit beschäftigt, Thea und Susi kennen zu lernen, zwei hübsche Mädchen, die sie täglich auf dem Weg zur Baustelle sehen. Als Bassi und Edwin sich ihnen vorstellen wollen, platzen sie mitten in eine lebhafte Hausversammlung hinein. Um den Mädchen zu imponieren übernehmen die beiden kurzerhand die Rollen des angekündigten Funktionärs und dessen Assistenten. Im Moment ahnen sie noch nicht, dass die Menschen, denen sie in ihrer gespielten Funktion Besserungen versprechen, zur vernachlässigten Paten-Hausgemeinschaft ihrer Brigade gehören. Auch sind die beiden nicht wenig erstaunt, dass Thea und Susi ihre im Spiel gesagten Worte ernst nehmen und sie am nächsten Tag auf charmante Weise zur aktiven Mithilfe beim Ausbau des Klubraums bewegen, statt mit ihnen einen vergnüglichen Ausflug zu machen. Schließlich sind Bassi und Edwin aber tatkräftig und pflichtbewusst bei der Arbeit, sowohl für die Hausgemeinschaft wie auch auf dem Bau, und werden nach einiger Verwirrung zum Wohlgefallen der Mädchen und letztlich auch ihres Brigadeleiters, der sich mit diesen verschworen hatte, zu vorbildlichen Brigademitgliedern.
1959 -
Lustspiel - s/w - mit AgnesKraus, Hartmut Reck, Brigitte Krause, Gudrun Wichert, Erwin Geschonneck, Peter Marx, Paul R. Henker, Fritz Diez, Gerd Biewer, Gabriele Hoffmann, Hans Klering, Peter Kiwitt, Werner Lierck, Lotte Loebinger, Edith Volkmann, Dorothea Thiesing, Maika Joseph, Sabine Thalbach, Helga Raumer, Axel Triebel, Werner Dissel, Jean Brahn,

DEFA-Disko 77
1976 - Nummernprogramm mit Schlagern, Chansons und kabarettistischen Szenen, in deren Mittelpunkt die Filmburleske "... spätere Heirat nicht ausgeschlossen" mit MarianneWünscher, Hans-Joachim Preil, Birgit Edenharter steht.
* Weitere Szenen u. a. mit Ingeborg Krabbe, Fred Delmare,
Ursula Christowa-Staack, Katrin Martin, Werner Pfeifer, Willi Schrade, Helmut Schreiber, Lutz Stückrath, Ulrich Ulvano
* Musik u. a. Kurt Demmler, Chris Doerk, Gruppe Karat, Gruppe Kreis, Dorit Gäbler, Angelika Mann, Reinhard und Eike Lakomy, Veronika Fischer und Band

For eyes only (Streng geheim)
Die Würzburger „Concordia“-Handelsgesellschaft ist eine getarnte Dienststelle des MID, Geheimdienst der US-Army. Seit Jahren wird von hier aus mit allen Mitteln der Spionage, Sabotage und Diversion versucht, den sozialistischen deutschen Staat zu untergraben. Einen günstigen Zeitpunkt für einen militärischen Schlag sieht man in unmittelbarer Nähe. Die Pläne dafür befinden sich im Safe von Major Collins. Hansen arbeitet seit Jahren für ihn – und den Staatssicherheitsdienst der DDR. Daß es eine undichte Stelle gibt, weiß auch Sicherheitschef Colonel Rock, aber Hansen hat bisher jeder Überprüfung standgehalten. Sein Auftrag lautet jetzt: Beschaffung der Pläne, damit sie öffentlich gemacht werden können. Es gelingt Hansen, sie aus dem Safe zu holen und mit ihnen in einer atemberaubenden Flucht in die DDR zu gelangen.
1963 - s/w - Auszeichnung: Das Kollektiv - Autor Harry Thürk, Regisseur Janos Veiczi - erhielt 1964 den Nationalpreis III. Klasse. Prädikat "Besonders wertvoll".
- mit Martin Flörchinger, Renate Geissler, Georg Gudzent, Eva-Maria Hagen, Marion van de Kamp, Christine Laszar, Werner Lierck, Hans Lucke, Fred Ludwig, Peter Marx, Alfred Müller, Ingrid Ohlenschläger, Ivan Palec, Helmut Schreiber, Horst Schönemann, Sprecher Gerry Wolff

Der Reserveheld
Eigentlich ist es sein Job, Leute zu unterhalten. Doch eines Tages vergeht ihm das Lachen: Ralf Horricht (Rolf Herricht), Komiker und Entertainer, muß zum Militär. Alle Versuche, die Männer von der Nationalen Volksarmee umzustimmen, scheitern. So muß der Star das Bühnen-Outfit mit der Uniform vertauschen und sich den strengen Regeln des Regiments unterwerfen. Daß das nicht ohne Verwirrungen ablaufen kann, ist ja wohl klar.
1965 - MDR - s/w - Komödie frei nach einem Text von Rudi Strahl mit Marita Böhme, Herbert Köfer, Peter Dommisch, Günter Simon, Gerhard Rachold, Axel Triebel, Horst Jonischkan, Peer Jäger

Auf der Sonnenseite
Neben seiner Arbeit als Stahlschmelzer engagiert sich Martin Hoff in der Laienspielgruppe des Werkes. Doch das eingeübte Stück wird ein großer Reinfall, und der Kulturhausleiter schlägt Martin vor, besser erstmal die Schauspielschule zu besuchen. Die Aufnahmeprüfung besteht er durch seine Selbstsicherheit und mit ein wenig Glück. Aber lange hält es ihn nicht, denn es mangelt ihm an Ernsthaftigkeit beim Lernen, vor allem im Sprechunterricht. Am Abend seines Abschieds trifft er Ottilie. Sie gefällt ihm und selbstbewusst wie Martin nun einmal ist, startet er sogleich einen Eroberungsversuch - leider vergeblich, sie lässt ihn sitzen. Seine ehemaligen Kommilitonen wetten mit ihm um zehn Flaschen Sekt, dass er Ottilie niemals erobern wird. Also begibt sich Martin auf die Suche nach ihr und findet Arbeit auf der Großbaustelle, wo sie als Leiterin tätig ist. Sein draufgängerisches Verhalten bringt ihm zunächst eher Rückschläge ein als den erhofften Erfolg. So leicht gibt Martin sich aber nicht geschlagen, denn er hat sich tatsächlich in Ottilie verliebt! Durch Einfallsreichtum und mit ein wenig Musik überwindet er alle Hürden und wird von seiner Angebeteten schließlich erhört. Auch erfüllt sich auf Umwegen sein Traum, wieder auf der Theaterbühne zu stehen.
1961 - s/w - Auszeichnungen 1962 Das Kollektiv - G. Steineckert, H. Kahlau, R. Kirsten, H. Heinrich, M. Krug - erhielt den Heinrich-Greif-Preis I. Klasse, Kunstpreis der FDGB für Gisela Steineckert - mit Manfred Krug, Marita Böhme, Heinz Schubert, Fred Mahr, Gert Andreae, Günter Naumann, Willi Neuenhahn, Peter Sturm, Carola Braunbock, Gerd E. Schäfer, Willi Schwabe, Werner Lierck, Horst Friedrich, Werner Senftleben, Kurt Mehlhausen, Gerd Löschke, Otto Stark, Manfred Dorschan, Peter Dommisch, Karl-Ernst Sasse, Hans-Eberhard Gäbel, Axel Triebel, Walter E. Fuß, Reinhard Michalke, Hans Hardt-Hardtloff, Gisela Schulze-Markgraf, Fred Delmare, Joachim Tomaschewsky, Jutta Wachowiak, Rolf Römer, Wilfried Weschke, Horst Buder, Heinz Lyschik, Evelyn Schüler, Erika Dobslaff, Karin Reif, Brigitte Nietzner, Waltraud Katner - Musikinterpreten Jazz-Optimisten und Manfred Krug

Meine Freundin Sibylle
So hat sich Herr Hurtig (Rolf Herricht) seinen neuen Job als Reiseleiter nicht vorgestellt: Die Spleens der Touristen treiben den naiven Mann fast in den Wahnsinn. Mit von der Partie ist auch Sibylle (Evelyn Opoczynski), die auf der Fahrt ihre erste große Liebe kennenlernt. Nur hat die ganz was anderes im Sinn.
1967 - ORB - Komödie frei
nach der gleichnamigen Erzählung von Rudi Strahl mit Evelyn Opoczynski, Hanns-Michael Schmidt (läßt sich bei den Gesangseinlagen von FrankSchöbel synchronisieren), Helga Göhring, Hans-Joachim Preil, Werner Lierck, Eva-Maria Hagen, Arthur Jopp
Mitschnitte - Lachen mit Herricht & Preil
Übrigens hat nach dem Tod von Hans-Joachim Preil Jürgen Walther die Rechte an den gemeinsamen Sketchen mit Herricht erworben und vertreibt sie auch in seinem Verlag. Eine sehr schöne Geste, die man durchaus intensiver würdigen sollte!
BuschFunk Vertriebs GmbH, 10439 Berlin - Prenzlauer Berg, Rodenbergstraße 8, http://www.buschfunk.com
* 1968 - aus Da lacht der Bär - mit Hans-Joachim Preil - Der Schauspielunterricht (s/w)
* aus Da lacht der Bär - mit Hans-Joachim Preil - Das Schachspiel (s/w)
* aus Kessel Buntes - mit Hans-Joachim Preil - Der Gärtner
* aus Da lacht der Bär - mit Hans-Joachim Preil - Mückentötolin (s/w)
* 1980 - aus 25 Jahre Tierpark Berlin - "Ich bin auf den Hund gekommen"
* aus Da lacht der Bär - mit Hans-Joachim Preil - Hasenjagd (s/w)
* aus Da lacht der Bär - mit Hans-Joachim Preil - Hasenbraten (s/w)
* aus Da lacht der Bär - mit Hans-Joachim Preil - Tigerjagd (s/w)
* aus Kessel Buntes - mit Hans-Joachim Preil - Die Briefmarke
* aus Kessel Buntes 1977 - mit Hans-Joachim Preil - Reisebekanntschaft
* 1968 - aus Da lacht der Bär - mit Hans-Joachim Preil - Klavierkauf (s/w)
* 1968 - aus Da lacht der Bär - mit Hans-Joachim Preil - "Auf Wiedersehen"

Der Mann, der nach der Oma kam
Die gute Nachricht: Oma Piesold (Ilse Voigts) heiratet wieder! Und jetzt die schlechte: Niemand kümmert sich mehr um den Haushalt der Familie Piesold. Eine Hilfe muß her. Der Vater (Rolf Herricht) gibt eine Anzeige auf - und ist völlig verblüfft, als sich daraufhin ein junger Mann (Winfried Glatzeder) meldet.
1971 - MDR - Komödie frei nach "Graffunda räumt auf!" von Renate Holland-Moritz mit
MarianneWünscher, AgnesKraus, Winfried Glatzeder, Marita Böhme, Ilse Voigt, Herbert Köfer, Katrin Martin, Gojko Mitic, Carmen-Maja Antoni, Angela Brunner, Margot Busse, Fred Delmare, Wolfgang Greese, Rolf Kuhlbach, Harald Wandel
* Auszeichnung damals: Prädikat "Wertvoll"
* Musik von Gerd Natschinski, Gesang: Manfred Krug
Mitschnitte - Lachen mit Herricht & Preil
Übrigens hat nach dem Tod von Hans-Joachim Preil Jürgen Walther die Rechte an den gemeinsamen Sketchen mit Herricht erworben und vertreibt sie auch in seinem Verlag. Eine sehr schöne Geste, die man durchaus intensiver würdigen sollte!
BuschFunk Vertriebs GmbH, 10439 Berlin - Prenzlauer Berg, Rodenbergstraße 8, http://www.buschfunk.com
* 1980 - aus Helga’s Top(p)-Musike No. 1 - Altberliner Medley mit
HelgaHahnemann als Hermine:
* 1980 - aus 25 Jahre Tierpark Berlin - "Ich bin auf den Hund gekommen"
* 1988 - Ingeborg Krabbe mit & über Rolf Herricht - Umwege ins Glück - 1977
* 1988 - Ingeborg Krabbe mit & über Rolf Herricht - Hahn im Korb - 1978
* 1980 - aus Franks Gäste - mit
FrankSchöbel - Gesangsunterricht
* aus "Ein gewisser Herr Katulla" mit Heinz Rennhack & Ursula Christowa-Staack
* aus "Silvestermenü" mit Heinz Rennhack
* aus Kessel Buntes 1977 - mit Hans-Joachim Preil - Reisebekanntschaft
* aus Da lacht der Bär - mit Hans-Joachim Preil - Mückentötolin (s/w)

Geliebte weiße Maus
Helene (Karin Schröder) hat sich in Wachtmeister Fritz Bachmann (Rolf Herricht) verknallt. Der regelt als besagte "weiße Maus" den Verkehr auf dem Dresdner Körnerplatz. Um bei ihm zu landen, mißachtet Helene absichtlich die Verkehrsregeln und kurvt mit ihrem Motorroller wieder und wieder bei rot vor Fritzens Ampel. Sie muß zur Nachschulung, die für beide mit einer grünen Welle endet.
1964 - ORB - Komödie - 80 min - mit
MarianneWünscher, Karin Schröder, Gerd Ehlers, Mathilde Danegger, Jochen Thomas, Werner Lierck, Carola Braunbock, Peter Dommisch, Rudolf Donath, Evelyn Exner, Ingrid Fandrei, Rudolf Fleck, Siegfried Göhler, Walter Kainz, Johannes Maus - Auszeichnung damals: 1965 Cineparade Melbourne (Ehrendiplom)
Mitschnitte
* 1998 - Karin Schröder erzählt über "Geliebte weiße Maus"

Rentner haben niemals Zeit

Das Rentnerehepaar Anna und Paul Schmidt (Helga Göring und Herbert Köfer) wollen auf ihre alten Tage das Leben so richtig genießen. Doch durch viele verzwickte Alltagssituationen und den damit verbundenen Problemen die es zu lösen gilt, kommen sie überhaupt nicht zu der erhofften Erholung. Anna und Paul wollen auf ihre alten Tage das Leben so richtig genießen. Sie fahren in den Urlaub und wollen sich vom Alltag erholen. Aber da bringt sie eine gefundene Brieftasche in eine wirklich prekäre Lage. Beim Angeln fischt Paul das Portemonnaie aus dem Wasser und bringt es dem Besitzer zurück. Doch statt sich zu bedanken, beschuldigt dieser Paul, Geld aus der Börse genommen zu haben. Anna will Pauls Unschuld beweisen. Wieder zu Hause müssen die beiden ihrem Freund, dem Friseurmeister Locke, helfen, der ebenfalls in Schwierigkeiten steckt. Er wird von seiner Frau erwischt, als er eine andere umarmt. Frau Locke setzt ihren Mann daraufhin vor die Tür. Anna und Paul können dem nicht tatenlos zu sehen und bieten Locke Unterschlupf. Frau Locke dagegen glaubt, ihr Mann sei bei seiner Geliebten. Auch eine teure Windjacke spielt eine Rolle. Als Paul sie beschädigt, tischt er Anna eine merkwürdige Geschichte auf. - mit  Anna Schmidt (Helga Göring), Paul Schmidt (Herbert Köfer), Herr Locke (Rolf Herricht), Ulrike Weise (Uta Schorn), Eduard Pappke (Erwin Geschonneck), Ruth Liebig (
MarianneWünscher), Maria (Karin Ugowski), Karl-Heinz (Heinz Behrens), Georg (Reinhard Michalke), Hanna (Irma Münch), Fritz Köhler (Jochen Thomas), Frau Klein (Margarete Taudte), Frau Locke (Brigitte Krause), Silke (Renate Reinecke), Sattler (Edgar Külow), Günter (Kaspar Eichel), Annelore (Sonja Hörbing) = Der Huckelkuchen - Diplomatie - Der Koffer - Der Fund - Heimlichkeiten - Der Ausflug - Geschenke - Gipsbein - Heiratspläne - Der Ausreißer - Der Ring - Der neue Vater - Polterabend - Die Lüge - Möglichkeiten - Der Schandfleck - Der Hexenschuß - Starthilfe - Der Star - Die Kur


siehe auch:
Maxe-Baumann-Serie (HelgaHahnemann)
Helga's Top(p)-Musike No. 1 (HelgaHahnemann)
Nicht schummeln Liebling (FrankSchöbel)


folgende Filme
1959 -
Wie die Wilden - 84 min - nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Sergej Michalkow - mit Jutta Auerbach, Brigitte Krause, Alfred Cogho, Wolfram Schaerf - Zwischen drei Moskauer Junggesellen und zwei jungen Frauen kommt es zum Streit um einen Zeltplatz an der Küste des Schwarzen Meeres.
1959 -
Bevor der Blitz einschlägt
1960 -
Seilergasse 8 - s/w - Lisa Gau, ein etwas leichtlebiges Mädchen, wird in ihrer Wohnung tot aufgefunden. Kriminalist Schirding, der im selben Haus wohnt, übernimmt die Untersuchung. Was auf den ersten Blick wie Selbstmord aussieht, erweist sich als Mord. In Verdacht gerät auch Schirdings Sohn Peter, der ein Verhältnis mit Lisa hatte und als Medizinstudent an Gift herankommt. Peter, dessen Verhältnis zum meist abwesenden Vater ohnehin gespannt ist, verläßt empört das Haus. Schirding versucht den Fall wegen Befangenheit abzugeben, aber seine Kollegen vertrauen ihm. So ermittelt er gewissenhaft weiter, kommt dem wirklichen Mörder auf die Spur und kann ihn stellen: Peters Freund Werner, der nach der Tat in den Westen fliehen will. Am Ende steht der Versöhnung von Vater und Sohn nichts mehr im Wege. - mit Martin Flörchinger, Manja Behrens, Dieter Perlwitz, Dietrich Kerky, Rudolf Ulrich, MarianneWünscher, Albert Garbe, Charlotte Brummerhoff, Horst Schön, Lore Frisch, Norbert Christian, Amy Frank, Erich Franz, Friedrich Richter, Sylva Schüler
1962 -
Das DEFA-Magazin - Die erste Probe und die Generalprobe - teilweise s/w - 1.: Der Rabe erzeugt mit witzigen Einlagen entsprechende Übergänge und schlägt am Ende den Deckel einer Truhe mit den Titeln zu. 2.: Der Inspizient besingt die erste Probe, "ob aus diesem Durcheinander jemals wieder Ordnung wird". Große Aufregung herrscht beim Requisiteur, bei der Kostümbildnerin, die ihre Vorschläge unterbreitet, beim Szenenbildner, Orchester und Ballett, das einen Regenschirm- und Kerzentanz probt. Der Regisseur wirft in seiner Verzweiflung Bälle nach dem Elektriker, der wiederholt dunkle Unterbrechungen erzeugt, jedoch versichert: "Aber bei der Premiere brennt's!" 3.: Die Generalprobe verläuft - in Farbe - ohne Zwischenfälle, die Unruhe ist gewichen, und die Mitwirkenden agieren konzentriert in der Schlager-Revue: Bianca Cavallini singt - umgeben vom Ballett - "Wer will mit auf Reisen geh'n" und Jiri Popper "Zwei blaue Luftballons"; das Solo-Paar Renate Tschenett und Walter Schumann mit einem "Spanischen Tanz"; Chor und Ballett besingen und tanzen "Die Stewardess" und "Berlin an diesem Abend ist einen Bummel wert". Ein erneutes Solo des Tanzpaares, ein "Charleston" des Balletts und "Bänkelsang" von Bianca Cavallini bilden den Abschluß. - mit Ralph J. Boettner, Bianca Cavallini, Georg Irmer, Ingeborg Naß, Orchester Alfons Wonneberg und seine mimenden Musikanten, Jiri Popper, Werner Röwekamp, Fritz Schlegel, Manfred Schölzel, Wolfgang E. Struck, Tanzorchester Fips Fleischer
1962 -
Das Stacheltier - Man lernt nie aus - s/w - Marina, die mit Barbara eine Wohnung teilt - bedauert diese wegen ihres eifrigen Fernstudiums zum Textilingenieur. Sie geht lieber zu einem Vortrag mit anschließendem Tanz. Dort lernt sie den Chemiker Jochen kennen. Sie läd ihn zu sich ein und muß entdecken, daß er vom Wissen ihrer Zimmerkollegin recht beeindruckt ist. Als Barbara ihre Chemieprüfung feiert, entscheidet sich Jochen entgültig für sie, und Marina hat das Nachsehen - mit Marita Böhme, Evelyn Cron, Inge Otto - * Der Film wurde vom DEFA-Studio für Spielfilme nicht ausgeliefert. Progreß Film-Vertrieb erhielt eine finanzielle Gutschrift vom Studio, da er bereits bezahlt worden war.
1963 -
Das Stacheltier - Die Heilige und ihr Narr - 4 min 30 sec - s/w - Herr Stein sitzt volltrunken in einer Kneipe. Er bezahlt, wankt nach draußen und kraucht mühsam hinters Steuer seines "Trabant". Nun beginnt er eine wilde Raserei durch die nächtlichen Straßen. Die Fahrt endet im Krankenhaus. Ein heftiges Klopfen am nächsten Morgen an die Scheibe weckt ihn. Er war eingeschlafen und hatte nur geträumt. Die Serviererin überreicht ihm den Autoschlüssel, der neben dem Geld auf der Theke liegengeblieben war. Stein ruft ihr "Heiliger Engel" nach. -it Hanna Donner
1965 -
Nichts als Sünde - s/w - nach der Komödie „Was ihr wollt” von William Shakespeare - Der liebestrunkene Herzog von Illyrien sendet seinen Pagen als Boten zur angebeteten Gräfin Olivia, die sich der Werbung des Herzogs schon lange entzieht und nun in dessen Pagen verliebt. Der aber ist ein Mädchen: Viola, die nach einem Schiffbruch an Illyriens Küste strandete und sich in Männerkleidern als ihr verschollener Bruder ausgibt. Sie wiederum ist in ihren Herrn, den Herzog verliebt. Ein turbulentes Verwechslungsspiel beginnt, in dessen Verlauf Violas Bruder wieder auftaucht. Am Ende bekommen beide Frauen den Mann ihres Herzens. - mit Annekathrin Bürger, Helga Cockova, Herbert Graedtke, Herwart Grosse, Hans-Joachim Hegewald, Peter Kiwitt, Brigitte Krause, Hans Lucke, Günter Rüger, Rolf Römer, Dieter Schaarschmidt, Joachim Siebenschuh, Jochen Thomas, Arno Wyzniewski und dem Ballett der Deutschen Staatsoper Berlin
1966 -
Hände hoch oder ich schiesse! - s/w - Der Meißner Kriminalist Holms langweilt sich, weil nichts passiert. Er träumt von einem großen Fall, zum Beispiel, einen Einbruch in die Bank von England aufzuklären. Doch stattdessen erhält er von seinem Major den Auftrag, einen Kaninchendiebstal zu ermitteln. Zwischen Traum und Wirklichkeit die Orientierung verlierend, glaubt er an Halluzinationen als sein Fahrrad gestohlen, wiedergebracht und wieder gestohlen wird. Er geht zum Psychiater. Der rät ihm, ruhig zu bleiben und alles zu ignorieren. Sein Nachbar und Freund, der EX- Ganove Pinkas will ihm helfen und bereitet ein "großes Ding" vor.Mit seiner Bande klaut er nachts vom Marktplatz das Denkmal des Herzogs Nepomuk. Eine wilde Verfolgungsjagd bis Leipzig und zurück beginnt. Zum Schluss wird die Sache als grober Unfung abgetan, und alle sind froh - nur Holms nicht, der wieder zum Psychiater geht.
Der Film, gedreht vom 11.9.1965 bis 7.1.1966 unter anderem in Altenburg, Naumburg und Leipzig, wird in der Folge des 11. Plenums des ZK der SED zurückgehalten. Das endgültige Verbot erfolgt mit Sätzen wie diesen: „Der Film ist in seiner Aussage optimistisch und sehr heiter gestaltet. (…) Die HV Film hat diesen Film staatlich nicht abgenommen, weil bei einer Konsultation das Ministeriums des Inneren Einspruch gegen diesen Film erhoben hat. Der Grund ist, daß bei der gegenwärtigen Situation auf dem Gebiet der Kriminalität dieser Film nicht zu einer erhöhten Wachsamkeit der Bevölkerung aufrufen würde, sondern den Eindruck erweckt, als sei alles in Ordnung.“ (DEFA-Betriebsarchiv) Ein Volkspolizist, der in Melancholie verfällt und sogar den Psychiater aufsucht, weil er außer Kaninchendiebstählen nichts zu tun hat – das schien eine allzu absurde Konstellation… Das Material lagert im Bundesarchiv-Filmarchiv.
mit
AgnesKraus, Bruno Carstens, Eberhard Cohrs, Evelyn Cron, Fred Delmare, Gerd Ehlers, Adolf Peter Hoffmann, Hans Klering, Herbert Köfer, Walter Lendrich, Werner Lierck, Edwin Marian, Hans-Joachim Preil, Gerd E. Schäfer, Otto Stark, Zdenek Stepánek, Axel Triebel, Manfred Uhlig
1966 -
Täter gesucht oder Hallo, wie geht's - s/w - mit Johannes Frenzel, Gerd E. Schäfer
1967/68 -
12 Uhr mittags kommt der Boß - 78 min - s/w - Krimi - Auf der Autobahn Berlin-Leipzig wird in einem brennenden Unfallwagen ein Toter gefunden. Die Ermittlungen der Polizei ergeben: Mord. Fundstücke im Wagen deuten auf Goldschmuggel hin. Bei der Beerdigung des Ermordeten wird dessen Bekanntenkreis unter die Lupe genommen. Verdächtig sind alle. Die Spur führt den Kriminalisten Lindner in eine Bar. Die Fingerabdrücke des Barkeepers Lundas überführen ihn als Mörder. Lindner aber will an die Hintermänner. Unter Zuhilfenahme modernster Technik wird Lundas überwacht und eine Verbindung zu westdeutschen Mittelsmännern festgestellt. Um jedoch die Identität des Bosses zu ermitteln, stellen die Kriminialisten eine Falle, in die dieser auch tappt. Es ist ein Friseurmeister aus dem Freundeskreis des Ermordeten. - mit AngelikaWaller, Peter Borgelt, Karl Sturm, Reiner Schöne, Vera Oelschlegel, Peter Herden, Barbara Dittus, Irmgard Düren, Traudel Kulikowsky, Hildegard Alex, Wolfgang Greese, Kurt Kachlicki, Werner Lierck, Joachim Tomaschewsky - Es tanzen Susan Baker und Emöke Pöstenyi.
1968 -
Hauptmann Florian von der Mühle - KostümKomödie - frei nach "Die Winternachtsabenteuer" von Joachim Kupsch - 132 min mit Manfred Krug, Eberhard Chors, Regina Beyer, Gisela Bestehorn, Jutta Klöppel, Doris Abeßer, Rolf Hoppe - Die Abenteuer eines Freischarhauptmannes (Manfred Krug) aus der napoleonischen Zeit, der beim Wiener Kongreß seine Entschädigungsansprüche geltend machen will und trotz widrigster Umstände schließlich doch noch zu Geld und Frau kommt.
1969 -
Der Weihnachtsmann heißt Willi - - 66 min - Kinderfilm - mit Karsten Lekye, Ronald Jacob, Steffi Sluka, Dieter Wien, Jiri Vrstala, Fred Delmare, Ernst-Georg Schwill, Günter Schubert, Horst Papke - So ein Pech: Mitten auf der Straße verlieren Peter und sein Bruder hans das Weihnachtsgeschenk für ihre Eltern - und ein Auto fährt es platt. Von ihrem letzten Geld kaufen sie auf dem Weihnachtsmarkt ein Los - und gewinnen tatsächlich eine Waschmaschine. Das ist natürlich ein Super-Geschenk. Ein Weihnachtsmann verspricht, Ihnen die Maschine nach Hause zu bringen. Aber der Weihnachtsmann entpuppt sich als Gelegenheitsdieb, und mit ihm verschwindet auch das zweite Weihnachtsgeschenk für die Eltern erst einmal. Nach einer wilden Verfolgungsjagd kann ihn ein Zirkusclown doch noch überreden, ein ehrlicher Weihnachtsmann zu werden und die Kinder nicht in ihrem Glauben zu erschüttern.
1969 -
Seine Hoheit, Genosse Prinz - 89 min - Drehbuch Rudi Strahl - Der Außenhandelskaufmann Kaspar Mai, ein Genosse mit „sauberer“ Kaderakte, wird plötzlich mit dem Umstand konfrontiert, daß er ein Prinz von Hohenlohe-Liebenstein ist. Doch damit nicht genug. Seine fürstliche Großmutter setzt ihn als Erben ihres großen Anwesens ein. Bei einem privaten Abstecher zu ihr während einer Dienstreise nach Westdeutschland erfährt er die Ursache. Sie will nicht, daß auf ihrem Grund ein NATO-Flugplatz gebaut wird. In diesem Punkt treffen sich die Interessen der Oma und der DDR, und ein cleverer Anwalt aus dem Osten setzt den Erbanspruch gegen die anderen Familienmitglieder durch, die ihre Schulden mit dem Verkauf des Landes begleichen wollten. Nachdem der Prinz das verhindert hat, möchte er seinen Namen wieder los werden. Er findet eine einfache Lösung. Er heiratet seine Angebetete, Angelika Engel, und nimmt deren Namen an. - mit Rolf Ludwig, Regina Beyer, Jutta Wachowiak, Ilse Voigt, Mathilde Danegger, Klaus Piontek, Wilhelm Gröhl, Gisela Bestehorn, Ursula Werner, Peter Biele, Peter Dommisch, Gerd E. Schäfer, Axel Triebel, Rudolf Ulrich
1970 -
Husaren in Berlin - 92 min - Komödie - Gastwirt Augustin aus dem Märkischen hat für seine Tochter Andrea eine „gute Partie“ ausgewählt: einen Berliner Kaufmann. Auf dem Weg zu ihm werden sie von ungarischen Husaren unter Marschall Hadik gefangengenommen. Man schreibt das Jahr 1757, es wütet der 7jährige Krieg. Andrea, die den Kaufmann ohnehin nicht wollte, verliebt sich in den schneidigen Trompeter Pali. Die Husaren ziehen nach Berlin, besetzen die nur von einer schwachen Truppe gesicherte Stadt. Als der Kommandant zur Verteidigung der preußischen Metropole schreiten will, kommt es jedoch nicht zum Kampf, sondern zu einer Verbrüderung zwischen Husaren und Bevölkerung, die von Pali und Andrea angeführt wird. Einen Tag lang dauert die Besatzung, dann müssen die Husaren vor dem nahenden preußischen Heer fliehen. - mit Manfred Krug, Evelyn Opoczynski, AgnesKraus, Istvan Iglodi, Gabor Agardy, Ursula Am-Ende, Rose Becker, Norbert Christian, Friedrich-Wilhelm Dann, Jochen Diestelmann, Peter Dommisch, Antol Farkas, Lajos Farkas, Hans Feldner, Hans Flössel, Lilo Grahn, Herwart Grosse, Lutz Jahoda, Hans Klering, Horst Kube, Franz List, Holger Mahlich, Ivan Malré, Willi Neuenhahn, Kurt Radeke, Günter Rüger, Marianne Christina Schilling, Werner Schmidt-Winkelmann, Helmut Schreiber, Günter Schubert, Kurt Sperlling, Friedrich Teitge, Herta Thiele, Axel Triebel, Frantisek Velecký, Ilse Voigt, Siegfried Weiß
1972 -
Schwarzer Zwieback  -  Koproduktion DDR/UdSSR - In Moskau verbindet sich die Feier zum ersten Jahrestag der Oktoberrevolution mit der Freude über die Nachricht von der Novemberrevolution in Deutschland. Der ehemalige Kriegsgefangene Kurt ist unter jenen, die auf der deutschen Botschaft die rote Fahne hissen. Die Moskauer haben beschlossen, trotz der eigenen Not den hungernden Klassenbrüdern Brot zu schicken. Die Komsomolzin Tanja begleitet die Solidaritätsspende, und im Zug sieht sie den heimkehrenden Kurt, der ihr schon zweimal begegnet ist, wieder. Zwischen ihnen entsteht eine starke Zuneigung. An der Grenze wird der Zug von konterrevolutionären deutschen Truppen überfallen. Es kommt zum Kampf, das wertvolle Brot wird vernichtet, Tanja schwer verwundet. Sie muß nach Moskau zurückgebracht werden. Kurt geht nach Berlin, um an der Seite der Revolutionäre zu kämpfen. mit Harald Hauser, Harry Hindemith, Rüdiger Joswig, Artjom Karapetjan, Johannes Knittel, Bruno Lorenz, Valentin Marleschki, Nikolai Merslikin, Willi Neuenhahn, Bruno O'Ya, Dietmar Obst, Jessy Rameik, Francisco Sanchez, Wiktor Uralski, Natalja Warlej
1977 - Du und icke und Berlin - Komödie - 91 min - mit Jürgen Heinrich, Susanne Linser, Micaela Kreißler, Gerhard Bienert, Ursula Braun - Liebeserklärung an Berlin: Ein junger Mann kommt in die Stadt und lernt dort eine Elfjährige, vor allem aber deren Mutter kennen, von der er sich unwiderstehlich angezogen fühlt.
1977 -
Umwege ins Glück (TV-Produktion)
1982 -
Geschichten übern Gartenzaun - Familienserie, 7 Folgen - Geschichten aus dem Alltag der Kleingartenanlage "Uhlenhorst" und deren Bewohner bei Dresden. Claudia Hoffmann bekommt den nächsten freien Platz. Obwohl sie nach der Liste noch gar nicht an der Reihe wäre, setzt Spartenchef Florian Timm sich durch. Die Tochter von Kunzes, Claudias Nachbarn, möchte Malerin werden und braucht dringend eine eigene Wohnung. Der alte Circusclown Opa Treuholz wird mit der Tatsache konfrontiert, daß Frau Dr. Müller, die neue Chefin der Poliklinik, seine rechtmäßige Enkelin ist. Und Friedhelm Kunzes Zuchtkaninchen sorgen für Aufregung, als sie über Nacht spurlos verschwinden. mit Claudia Hoffmann (Monika Woytowicz), Manfred Schubert (Manfred Richter), Dr. Müller (Dorit Gäbler), Elfriede Timm (Helga Göring), Florian Timm (Herbert Köfer), Petra Schneider (Uta Schorn), Harry Hahn (Bodo Wolf), Hilde Hahn (Katja Kuhl), Tante Kalkreuth (Gudrun Okras), Walfried Fiedler (Günter Schubert), Opa Treuholz (Adolf Peter Hoffmann), Friedrich Rieger (Johannes Wieke), Mary Kunze (Doris Abeßer), Holger Kunze (Jörg Heinrich), Friedhelm Kunze (Rolf Herricht), Siegfried Köppke (Jochen Thomas), Mutter Teichert (Ruth Kommerell), Ilona Hoffmann (Frauke Strauß)
1. Ein warmer Regen = In der ersten Folge geht es gleich zur Sache, denn ein Garten ist frei geworden, und der Vorstand tagt, um über die Vergabe zu entscheiden. Spartenchef Florian Timm setzt sich mit seinem Vorschlag durch, und so fällt die Wahl auf Claudia Hoffmann. Eigentlich wäre sie noch gar nicht an der Reihe, denn andere Kandidaten warten schon viel länger. Doch für sie spricht, dass sie allein stehend und Mutter von vier Kindern ist. Claudia hat vorerst ganz andere Probleme. Sie weiß nicht, wie sie das Geld für den Garten aufbringen soll. Ihr Freund Manfred, auf dessen finanzielle Unterstützung sie beim Kauf des Gärtchens gerechnet hat, will sich ein Boot kaufen. Als die Kinder eine Menge Geld in der Laube finden, das von der verstorbenen Vorbesitzerin stammt, steht Claudia vor einer schwierigen Frage: behalten oder zurückgeben? & 2. Die Bäume schlagen aus = Sigrid Kunze, Tochter der Gartennachbarn von Claudia, möchte Malerin werden. Ihre Mutter ist davon gar nicht begeistert und lässt sie mit ihren Problemen allein. Sigrid braucht dringend eine eigene Wohnung, um sich voll künstlerisch entfalten zu können. Bei Claudias Kindern und Manfred findet sie Verständnis und Hilfe. Nach vielem Hin und Her wird sogar eine praktische Lösung gefunden. Opa Treuholz hat einen alten Zirkuswagen in seinem Garten und der soll zu einem kleinen Atelier umgestaltet werden & 3. Maikühle = Frau Dr. Müller, Claudias ehemalige Mitschülerin, wird neue Chefin der Poliklinik und somit Claudias Vorgesetzte. Konfrontiert mit dem Erfolg und den ganz anderen Lebensvorstellungen von Dr. Müller, empfindet sich Claudia plötzlich als Versager und stellt ihr ganzes bisheriges Leben in Frage. Zum großen Unglück unterlaufen ihr auch noch Fehler bei der Arbeit, so dass sie schließlich kündigen will. In dieser schwierigen Situation sind es ihre Kinder, die Claudia die Gewissheit geben, ihr Leben doch richtig gelebt zu haben. & 4. Wochenendbesuche = Ein freudiges Ereignis bringt den alten Zirkusclown Opa Treuholz ganz aus dem Häuschen. Plötzlich steht Frau Dr. Müller, die neue Chefin der Poliklinik, vor der Gartenpforte und behauptet, seine rechtmäßige Enkelin zu sein. Doch das späte Familienglück wird bald getrübt. Das Interesse seiner Enkelin gilt offensichtlich mehr dem Garten des alten Mannes. Außerdem sorgt sie sich als Ärztin um die Gesundheit ihres Großvaters. Wäre er nicht in einem Altersheim besser aufgehoben? Unter den Gartennachbarn erhebt sich eine Welle der Empörung. Claudia Hoffmann wird vorgeschickt, um ihrer Chefin ordentlich ins Gewissen zu reden. Schließlich soll bis zum 75. Geburtstag des Jubilars alles wieder im Lot sein. & 5. Vertrauen ist gut = Ein schwerer Diebstahl versetzt die Bewohner der Kleingartensiedlung "Uhlenhorst" in helle Aufregung: Friedhelm Kunzes Zuchtkaninchen sind über Nacht aus ihrem Stall verschwunden. Der Verdacht fällt auf einen Fremden, der am Tag zuvor bei Kantinenwirtin Kalkreuth aufgetaucht war und sich von ihr mit einer größeren Summe über ein angebliches Missgeschick helfen ließ. War die Wirtin zu vertrauensselig? Oder steckt vielleicht Kunzes 15-jähriger Sohn Holger hinter der Geschichte? Er hat allen Grund, auf seinen Vater sauer zu sein. Immerhin wollte er zum ersten Mal mit Nachbarstochter Ilona eine Wochenendfahrt unternehmen. Doch dann hatte sein Vater mit einem strikten Verbot die romantischen Pläne der beiden durchkreuzt ... & 6. Hundstage = Sommerzeit ist Reisezeit. Da kommt auch Bewegung in die Kleingartenanlage "Uhlenhorst". Claudia und zwei ihrer Kinder machen mit Freund Manfred Ferien auf dem Boot. Unterdessen zieht ihre Kollegin Petra für die Urlaubszeit in die Gartenlaube, damit sich ihr zukünftiger Stiefsohn, der kleine Dirk Timm, an seine neue Mutti gewöhnen kann. Sie muss jedoch erkennen, dass nicht nur ihre zukünftige Schwiegermutter Vorbehalte gegen eine schnelle Heirat hat, sondern sie auch von Dirk abgelehnt wird. Bei Claudia und Manfred auf dem Boot gibt es ebenfalls Misstöne zwischen den Kindern und dem Freund ihrer Mutter. Entnervt kehrt Claudia vorfristig aus dem Urlaub zurück. & 7. Die Leistungsschau = Claudia Hoffmann erleidet bei der Arbeit einen Unfall, der einen Krankenhausaufenthalt notwendig macht. Als ihr Freund Manfred von der Geschichte erfährt, bricht er sofort seinen Urlaub ab, um sich um die Kinder zu kümmern. Seine Liebe zu Claudia und den Kindern wird jedoch einer harten Belastungsprobe ausgesetzt, denn Claudias Mutter ist bereits auf dem Wege zu ihren Enkeln. Auch Manfreds Konkurrent Harry Hahn bemüht sich wieder um die Gunst der Familie. So wird ihm bewusst, dass er endlich klare Verhältnisse schaffen muss. Da auch Frau Timm, die Gartennachbarin, die Meinung über ihre zukünftige Schwiegertochter geändert hat, steht einer Doppelhochzeit in der Kleingartenanlage nichts mehr entgegen.
1984 -
- Neues übern Gartenzaun

      









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