A n g e l i k a   W a l l e r

26. Oktober (Sternzeichen: Skorpion) 1944 in Bärwalde (Brandenburg)
Ihre schauspielerische Ausbildung erhält Angelika Waller 1963 bis 1966 in einem Sonderlehrgang beim Nachwuchsstudio des Deutschen Fernsehfunks, tagsüber arbeitet sie als Eisverkäuferin und Möbellackiererin. Danach gehört die Künstlerin, die ihre erste Bühnenrolle in Halle spielte, von 1966 bis 1992 zum Berliner Ensemble. Dort zeigte sie ihr Können über die Jahre in zahlreichen Stücken, u. a. verkörpert sie die Babette in "Die Tage der Commune" oder glänzt als Polly in der "Dreigroschenoper". Gelegentlich gastiert sie auch an anderen Bühnen wie dem Staatstheater Schwerin oder der Volksbühne, und führt Regie. Bereits während ihrer Lehrzeit beginnt auch Angelika Wallers Laufbahn bei DEFA und DFF. Nach einer Nebenrolle in der "Glatzkopfbande" (1963) folgt 1965 ihre wohl wichtigste Darstellung im DEFA-Film: In seinem gesellschaftskritischen Streifen "Das Kaninchen bin ich" betraut sie Regisseur Kurt Maetzig mit der Rolle der Hauptfigur. Der Film wird von der Partei als "gefährlich" eingestuft, gleich anderen Produktionen des Jahrgangs verboten, und erlebt somit erst 1990 seine Uraufführung. Vorrangig gestaltet sie Charaktere in Gegenwartsstoffen, selten in historischen Verfilmungen wie "Johann Sebastian Bach" (1985). Auch sieht man sie mehrfach in den TV-Reihen "Polizeiruf 110" und "Der Staatsanwalt hat das Wort". Seit 1993 ist Angelika Waller als Professorin an der Berliner Schauspielschule "Ernst Busch" tätig. Sie ist weiterhin dem Theater verbunden, arbeitet als Regisseurin, und ist mitunter beim Hörspiel beschäftigt. Sie erhielt 1979 den
Kunstpreis des FGDB und wurde 2 x Fernsehliebling der DDR.
  



Schwarze Panther
Der Artist Leon Carvelli plant mit seiner Tochter Martina eine große Nummer am Zahnperch hoch unter der Zirkuskuppel. Martina aber ist nicht schwindelfrei und nur mittelmäßig will sie nicht sein. Deshalb beschließt sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Sie bleibt beim Zirkus "Orion", macht sich zunächst mit kleinen Arbeiten nützlich und erheitert im Clownskostüm das Publikum. Doch ihre wahre Liebe gehört den Tieren. Vor allem die schwarzen Panther und der Dompteur Dittrich haben es ihr angetan. Dieser will aus Sorge um sie nicht zulassen, dass Martina in den Käfig mit den wilden Tieren geht. Martina hat aber ihren eigenen Kopf: sie übt nachts heimlich mit Satan, dem Jüngsten der Raubtiergruppe. Trotzdem lässt Dittrich sie nicht mit den Panthern arbeiten. So entscheidet sie sich, eine Ausbildung als Pflegerin im Tierpark zu beginnen, obwohl ihr der Abschied vom Zirkus schwer fällt. Am Abend ihrer Abreise kommt es zu einem Zwischenfall während Dittrichs Dressurnummer. Martina greift helfend ein und bändigt die Raubkatzen. Der Direktor erkennt schließlich ihr Talent und bietet ihr mit den Seelöwen eine neue Herausforderung.
1966 - Zirkusfilm - 88 min mit Angelika Waller, Hannjo Hasse, Christine Laszar, Helmut Schreiber, Horst Kube, Gerd Ehlers, Ivan Malré, Otmar Richter, Werner Dissel, Horst Jonischkan, Günter Junghans, Willi Schrade, Gisbert-Peter Terhorst, Klaus-Jürgen Kramer, Hanno Coldam, Walter E. Fuß, Klaus Bamberg, Walter Stolp, Ilse Voigt
* Es tanzt das Ballett des Friedrichstadt-Palastes.



Rotfuchs
Die hübsche Eva (Angelika Waller) träumt von der großen Liebe. Die alleinerziehende Mutter verdient sich ihre Brötchen als Postbotin. Als sie Jon (Jürgen Zartmann) kennenlernt, scheint ihr Wunsch in Erfüllung zu gehen. Sie läßt sich auf eine Affäre mit dem Binnenschiffer ein und wird schwanger. Die junge Frau glaubt fest an ihr Glück, bis der Angebetete ihr eröffnet, daß er nun heiraten will - allerdings nicht Eva. Mit der anderen hat er jahrelang auf ein schmuckes Eihgenheim gespart - und das geht nun mal vor.
1973 - Alltagskomödie - 83 min mit Jürgen Zartmann, Günter Naumann, Harald Wandel, Manfred Borges
Mitschnitte - 1992 - River-Boot-Talk-Show - Frau Waller wehrt sich vehement und erfolgreich gegen einen dümmlich fragenden westdeutschen Journalisten. Diese Szene wurde leider nie wieder wiederholt. Obwohl Frau Waller sehr charmant plaudert, nachdem sie den Journalisten schachmatt gesetzt hat.



Baby-Sitter
Eine junge Frau im Ostteil Deutschlands, die ein Kind von einem flüchtigen Bekannten erwartet, versucht nun eine Liebesbeziehung zu einem Malergesellen aufzubauen, mit dem sie vor Monaten eine gemeinsame Nacht verbracht hat. Sie läßt ihn glauben, er sei der Vater des Kindes. Doch die Beziehung scheitert, nicht nur wegen der Lüge, sondern an sozialen Problemen.
1992 - Komödie - 80 min mit Bernd Michael Lade, Eva Blum, Jaecki Schwarz, Uwe Steinbruch, Kurt Naumann



Die Glatzkopfbande
Der ehemalige Fremdenlegionär King hat im August 1961 eine Bande um sich gescharrt, die – kahlgeschoren – auf einem Zeltplatz der Insel Usedom mit Mopedgeknatter, Radiolärm und Gewalttätigkeiten Urlauber terrorisiert. King hatte zuvor auf einer Baustelle durch Schluderei den Tod von zwei Arbeitern verursacht. Leutnant Czernik stellt durch Zufall eine Verbindung zwischen dem Unfall und der "Glatzkopfbande" fest. Da die Grenze seit dem 13. August geschlossen ist, kann sich die Bande nicht mehr durch Flucht in den Westen der Verhaftung entziehen.
1962 - mit Ulrich Thein, Erik S. Klein, Paul Berndt, Brigitte Krause, Erika Dunkelmann, Jutta Wachowiak, Irene Fischer, Klaus Gendries, Hans Knötzsch, Gerhard Lau



siehe auch:

Daniel Druskat (mit AngelicaDomröse)

Unterm Birnbaum (AngelicaDomröse und AgnesKraus)




folgende Filme


1962 -
Das Film-Magazin Nr. 3 - Labyrinth der Liebe - (alternativ Stelldichein bei Huckebein) Auf einem Rummelplatz versucht der Ausrufer zum Eintreten in die Schaubude "Labyrinth der Liebe" zu animieren. Ein junges Pärchen sowie andere Besucher fahren durch die Geisterbahn. Aus dem Dunkeln tauchen die Gesangsstars und der Pianist mit ihren "Nummern" auf... - 3. von 8 Teilen - mit Rita Hempel, Willi Narloch, Ingrid Stürzelbecher, Axel Triebel - Musikinterpreten sind Christel Bach, Fanny Dahl, Kolibris, Fred Frohberg, Manfred Krug, Günter Oppenheimer, Orchester Günter Gollasch, Rundfunktanzorchester, Christel Schulze - Das Filmmagazin Nr. 1 siehe bei MarianneWünscher - Fortsetzungsprojekte waren: "Filmmagazin Nr. 2 - Achtung 8 x aufgeblendet" 1962, "Filmmagazin Nr. 3 - Stelldichein bei Huckebein" 1962/63 und wurden nicht aufgeführt.

1964/65 -
Das Kaninchen bin ich - 114 min - s/w - nach einem Roman von Bieler - Ost-Berlin nach dem Bau der Mauer: Eine junge Frau (Angelika Waller), die nach der Verurteilung ihres Bruders wegen "staatsgefährdender Hetze" keine Zulassung zum Studium erhält, muss sich als Kellnerin durchschlagen. Zufällig verliebt sie sich in den Richter (Alfred Müller), der ihren Bruder in einem dubiosen Prozeß – unter Ausschluß der Öffentlichkeit - verurteilte, und kollidiert durch ihre spontane Natürlichkeit mit einer Umwelt, die in verkrusteten sozialen Normen und "sozialistischen" Haltungen verharrt. Als der vorzeitig entlassene Bruder von dem Verhältnis erfährt, schlägt er seine Schwester zusammen. Sie zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus, entschlossen, um ihren Studienplatz zu kämpfen. - mit Alfred Müller, Ilse Voigt, Wolfgang Winkler, Irma Münch, Rudolf Ulrich, Helmut Schellhardt, Walter Lendrich, Maria Besendahl, Peter Borgelt, Christoph Engel, Annemarie Esper, Hans Hardt-Hardtloff, Walter Jupé, Willi Narloch, Willi Schrade, Dieter Wien, Carmen-Maja Antoni, Bernd Bartoszewki, Rosa Becker, Günter Drescher, Ingrid Evers, Walter E. Fuß, Anneliese Grummt, Rita Hempel, Rosemarie Herzog, Hans Klering, Max Klingberg, Ruth Kommerell, Roland Kuchenbuch, Erhard Köster, Fred Ludwig, Armin Mechsner, Rolf Mey-Dahl, Frank Michelis, Harald Moszdorf, Renate Pohl, Günther Polensen, Gerd Scheibel, Ursula Schön, Hans Sievers, Harkishan Singh, Otto Busse, Gustav Stähnisch, Friedrich Teitge, Dorothea Volk, Lothar Warneke, Werner Wieland, Else Wolz, Albert Zahn
         
Dieser Film wurde, wie fast die gesamte Jahresproduktion der DEFA 1965
nach dem 11. Plenum der SED verboten und erstmals im November 1989 gezeigt. "Kaninchenfilme" wurden fortan jene Werke genannt, die angeblich den Sozialismus untergruben und von der Zensur einkassiert wurden. - Prädikatseinstufung damals: Besonders schädlich

1966 - Geschichten jener Nacht - 109 min - s/w - Episodenfilm - Auszeichnungen Prädikat: "Wertvoll" für die Episoden "Materna" und "Der große und der kleine Willi" - mit Hans Hardt-Hardtloff, Peter Sindermann, Renate Bahn, Dieter Mann, Jenny Gröllmann, Ulrich Thein, Erwin Geschonneck, Jaecki Schwarz, Werner Dissel, Eberhard Esche, Inge Keller, Peter Reusse, Horst Schulze, Johannes Wieke - In der Nacht vom 12. zum 13. August 1961, Bau der Mauer, werden Menschen in Situationen gestellt, in denen sie sich menschlich und politisch bewähren müssen. 1. In „Phönix“ entschließt sich ein Kampfgruppenkommandeur, seinen jungen Genossen in jener Nacht zu Hause zu lassen, denn der feiert gerade Hochzeit. 1933 hatte er eine ähnliche Situation erlebt. Damals kam der Genosse dennoch – wie der junge Mann heute. 2. In „Die Prüfung“ entscheidet sich ein 18 jähriges Mädchen, ihren republikflüchtligen Eltern nicht in den Westen zu folgen. 3. Der Maurer „Materna“ hatte sich 1945 geschworen, nie wieder ein Gewehr in die Hand zu nehmen. Die Ereignisse des 17. Juni 1953 veränderten seine Haltung, und auch in dieser Nacht steht er mit dem Gewehr Posten. 4. „Der große und der kleine Will“ (siehe MarianneWünscher) - der kleine versucht, in einer geklauten Kampfgruppenuniform nach Westberlin zu kommen, der große hält ihn auf. Bei einem brutalen Angriff anderer Flüchtlinge schlägt sich der kleine Willi auf die Seite des großen, der ihm durch sein verständnisvolles Verhalten Achtung abgerungen hatte.
EP 3: Materna - mit Ulrich Thein, Johannes Wieke, Werner Dissel, Frank Reckslack, Werner Kanitz, Winfried Glatzeder
* Der Film entstand mit Unterstützung der Nationalen Volksarmee der DDR und der Kampfgruppen.
* Es tanzen Isolde Pötsch, Karin Vetter, Kriemhild Backmann-Eufe, Petra Rogge-Kühn, Bernd Schürmann, Herbert Hentschel, Hans-Dieter Scheibel, Dimiter Bolger.

1966 -
Blaulicht: Ein Mann zuviel (TV)

1967/68 -
Mord am Montag - Krimi nach einem Roman von Fritz Wysbar - 104 min - s/w - In einer westdeutschen Großstadt wird das Fotomodell Monika Stangel in ihrem Appartement ermordet aufgefunden. Die von einer anonymen Frauenstimme benachrichtigte Polizei sieht gerade noch einen Mann verschwinden. Die Krimininalisten Bentheim und Laube finden im Appartement versteckte Rohdiamanten. Die Spur führt zu einem Schieberring mit Verbindung nach Kapstadt und zu dem einflußreichen Industriellen Dr. Vogelsang. Der ist unter keinen Umständen bereit, sich in einen Mordfall verwickeln zu lassen und verweigert die Aussage. Inspektor Laube, der den Fall ohne seinen Kollegen lösen will, wird ermordet. Doch der junge Bentheim hat die Zusammenhänge inzwischen selbst ermittelt. Die Überfühung der Hauptschuldigen gelingt ihm aber nicht, er kommt gegen ihren Einfluß nicht an. - mit Eberhard Esche, Barbara Brylska, Herbert Köfer, Helga Göring, Horst Schulze, Lilo Grahn, Holger Mahlich, Otmar Richter, Rolf Ripperger, Günter Rüger, Karl-Richard Schmidt, Helmut Schreiber, Joachim Tomaschewsky, Dieter Wien

1967/68 -
12 Uhr mittags kommt der Boß - 78 min - s/w - Krimi - Auf der Autobahn Berlin-Leipzig wird in einem brennenden Unfallwagen ein Toter gefunden. Die Ermittlungen der Polizei ergeben: Mord. Fundstücke im Wagen deuten auf Goldschmuggel hin. Bei der Beerdigung des Ermordeten wird dessen Bekanntenkreis unter die Lupe genommen. Verdächtig sind alle. Die Spur führt den Kriminalisten Lindner in eine Bar. Die Fingerabdrücke des Barkeepers Lundas überführen ihn als Mörder. Lindner aber will an die Hintermänner. Unter Zuhilfenahme modernster Technik wird Lundas überwacht und eine Verbindung zu westdeutschen Mittelsmännern festgestellt. Um jedoch die Identität des Bosses zu ermitteln, stellen die Kriminialisten eine Falle, in die dieser auch tappt. Es ist ein Friseurmeister aus dem Freundeskreis des Ermordeten. - mit RolfHerricht, Peter Borgelt, Karl Sturm, Reiner Schöne, Vera Oelschlegel, Peter Herden, Barbara Dittus, Irmgard Düren, Traudel Kulikowsky, Hildegard Alex, Wolfgang Greese, Kurt Kachlicki, Werner Lierck, Joachim Tomaschewsky - Es tanzen Susan Baker und Emöke Pöstenyi.

1968 - Wir lassen uns scheiden - Lustspiel - 91 min - s/w - Regie: Ingrid Reschke - In der Ehe von Monika und Johannes haben die Auseinandersetzungen ein unerträgliches Maß erreicht. Anlaß ist zumeist der zehnjährige Sohn Manni, Ursache ihre unterschiedlichen Erziehungsauffassungen. Man beschließt die Trennung, doch da keiner auf das Kind verzichten will, soll Manni im Wechsel von vier Wochen mal beim Vater, mal bei der Mutter leben. so kann sich auch erweisen, wer der bessere Erzieher ist, meinen sie. Der Versuch gerät zum Fiasko, denn der pfiffige Junge nutzt die Wettbewerbssituation der Eltern aus und erzwingt so die Erfüllung all seiner Wünsche. Das fehlgeschlagene Experiment bringt Monika und Johannes zur Erkenntnis, daß nur gemeinsames, vernünftiges Handeln zu einem glücklichen Familienleben führen kann. - mit Dieter Wien, Monika Gabriel, Martin Grunert, Gerhard Bienert, Reiner Schöne, Brigitte Krause, Paul Arenkens, Martin Hellberg, Ulrich Jursitzka, Walter Kamenik, Werner Lierck, Carmen Pioch, Lisel Soot, Friedrich Teitge

1968 - Im Himmel ist doch Jahrmarkt - 81 min - Komödie - Musik von Gerd Natschinski - Amor spielt eine gewichtige Rolle in dieser Geschichte um fünf junge, hübsche Sportlerinnen, die vom Himmel fallen – sozusagen direkt in die Arme netter junger Männer. Dem Trainer der Fallschirmspringerinnen ist das gar nicht recht, da ein bevorstehender internationaler Leistungsvergleich die ganze Kraft seiner Schützlinge fordert. Er verlangt Enthaltsamkeit in der Liebe. Dennoch gelingt es den Männern nach allerlei Abenteuern, die Mädchen zu erobern. Am Ende ist auch der Trainer zufrieden, denn seine Mädchen erreichen im Sport ihr Ziel. - mit AgnesKraus, Berko Acker, Klaus Bamberg, Regina Beyer, Christel Bodenstein, Bruno Carstens, Hubert Hoelzke, Günter Junghans, Eva Kárpáti, György Karpati, Ingeborg Nass, Peter Pollatschek, Gesine Rosenberg, Heidrun Schwarz-Pollack

1969 -
Sankt Urban - 4 Teile - mit Wolfgang Dehler, Kaspar Eichel, Günter Naumann, Lissy Tempelhof, Jürgen Reuter, Holger Mahlich, Micaela Kreißler, Rolf Hoppe, Gunter Schoß, Peter Reusse, Harry Hindemith, Jutta Wachowiak

1970 -
Befreiung (UdSSR) - Oswboshdenije - Teil 4 – Die Schlacht um Berlin: Mitte April 1945 ist die Sowjetarmee bereits bis an die Oder-Neiße-Linie vorgedrungen, bei Küstrin wird ein Brückenkopf am Westufer der Oder gebildet. In einem Nachtangriff stürmen Sowjetische Soldaten am 16. April 1945 die Befestigungen auf den Seelower Höhen. Dieser Durchbruch durch die Verteidigungslinie der deutschen Truppen öffnet den Weg nach Berlin. Die 1. Belorussische Front unter Marshall Shukow und die 3. Belorussische Front unter Marshall Rokossowski greifen Berlin vom Osten und Norden an und vereinigen sich mit der vom Süden vorstoßenden 1. Ukrainischen Front unter Marshall Konew. Teil 5 – Der letzte Sturm: In Berlin beginnt der erbarmungslose Kampf um jede Straße und jedes Haus. Der Zoo, der Tiergarten, die Straßen auf der Fischerinsel und am Landwehrkanal, das Brandenburger Tor und die Reichskanzlei werden Kriegsschauplatz. Als russische Truppen versuchen über die U-Bahn-Tunnel die Reichskanzlei zu erreichen, lässt Hitler die Spreeschleusen öffnen um die Schächte zu fluten. Tausende Schutzsuchende ertrinken. Die Lage spitzt sich dramatisch zu: während Granaten im Hof der Reichskanzlei einschlagen, begeht Hitler Selbstmord. Nach dem letzten Sturm auf den Reichstag hissen sowjetische Soldaten die Fahne des Sieges. Angelika Waller spielt in den beiden letzten Teilen Eva Braun. - u. a. mit Fritz Diez, Horst Giese, Gerd Michael Henneberg, I. Klose, H. Krüger, Herbert Körbs, I. Pape, Boris Seidenberg, G. Steiger, Erich Thiede

1971 -
Hut ab, wenn du küßt - Lustspiel - Er (Alexander Lang) will als Testingenieur durchaus nicht akzeptieren, daß seine Freundin (Angelika Waller) als Automechanikerin arbeitet. Da gehe doch jeder weibliche Charme verloren. Bald aber muß sich der junge Mann belehren lassen, denn es gibt Männer, die Petra in jeder Lebenslage zu schätzen wissen. - mit Alexander Lang, Rolf Römer, Thomas Langhoff, Günter Junghans, Günter Grabbert, Peter Borgelt, Gerd E. Schäfer, Bruno Carstens, Ulrich Anschütz, Carola Braunbock, Heide Kipp, Johannes Maus, Günter Ott, Siegfried Pappelbaum, Rolf Ripperger, Helga Sasse, Axel Triebel

1972 -
Euch werd’ ich’s zeigen - Kinderfilm - s/w - Auszeichnungen 1973 Jugendfilmwoche Erfurt (Preis des Ministers für Kultur, Preis der Kinderjury)Prädikat "Wertvoll" - Der 13jährige Bernd Gaedke zieht mit seinen Eltern von Rostock in das kleine Städtchen Fichtenhainigen. In seiner neuen Klasse läuft nicht alles nach seinen Vorstellungen, es kommt zu Auseinandersetzungen, bei denen sich die Gruppenratsvorsitzende Doris auf seine Seite stellt. Die Rivalitäten fordern zu Mutproben heraus, und der „Neue“ blamiert sich – beim Sprung vom 10-Meter-Turm. Judotrainer Kien nimmt ihn in seine Gruppe auf, und Bernd hofft, es den anderen bald „zeigen zu können“. Seine Eltern jedoch verbieten ihm das Training, zu oft hat er schon etwas begonnen und nicht zu Ende geführt. Er geht heimlich, verstrickt sich in Lügen. Das Vertrauen des Trainers und der Kameraden bringt ihn in Gewissenskonflikte, und so beschließt er, Mut zu zeigen und seine Fehler einzugestehen. - mit Friedhelm Barck, Frank Wuttig, Carmen Pioch, Manfred Karge, Heinz Behrens, Helga Labudda, Holger Teupel, Bruno Carstens, Frank Baumann, Norbert Eliasch, Una Henning, Bernd Lehmann, Ulrike Mehnert, Sylvia Straube, Falk Urzyniok

1972 -
Polizeiruf 110: Der Tote im Fliess - 1972 - mit Peter Borgelt, Sigrid Göhler, Gerd Ehlers, Klaus Manchen, Norbert Christian, Ursula Staack, Ursula Braun

1974 -
Die Frauen der Wardins - 3 Teile - 288 min - mit Mathis Schrader, Eberhard Mellies, Margit Schaumäker, Elke Brosch, Bruno Carstens, Ursula Braun, Peter Aust, Renate Reinecke, Wolfgang Greese, Renate Geißler, Johanna Clas, Erik S. Klein, Ostara Körner, Joachim Siebenschuh, Dorit Gäbler, Gerd Blahuschek, Katharina Thalbach, Günter Wolf, Brigitte Lindenberg, Martin Trettau, Dieter Wien, Berko Acker, Monika Woytowicz, Helga Sasse - Die Chronik einer märkischen Bauernfamilie aus dem Dorf Barnekow wird über drei Generationen hinweg erzählt. 1. Teil: "Der Kanal", 2. Teil: "Das Rosenbaumfest", 3. Teil: "Der Schafsberg"

1976/77 –
Abschied vom Frieden - 275 min - 3 Teile - nach dem gleichnamigen Roman von F.C. Weiskopf - mit AngelicaDomröse, Horst Schulze, Norbert Christian, Erwin Geschonneck, Jutta Hoffmann, Ezard Haußmann, Irma Münch, Madeleine Lierck, Erika Pelikowsky, Lutz Jahoda, Manfred Krug, Marta Raffael, Wolfgang Penz, Friedericke Aust - Familiengeschichte vor dem historischen Hintergrund des Jahres 1913. Im Strudel zeitgeschichtlicher Ereignisse bewegen sich die individuellen Schicksale in der Familie eines Prager Zeitungsverlegers. Dreiteilige, ambitionierte Romanverfilmung des DDR-Fernsehens, die aufgrund der Ausreise Manfred Krugs aus der DDR zwei Jahre auf ihre Erstausstrahlung warten musste.

1977 -
Polizeiruf 110: Holzwege - mit Peter Borgelt, Erik S. Klein, Michael Narloch, Werner Tietze, Jürgen Zartmann

1978 -
Ein April hat 30 Tage - Liebesfilm - 89 min - Auszeichnungen Das Kollektiv - Carlos Cerda, Jurie Darie, Günter Haubold, Thea Richter, Gunther Scholz, Angelika Waller - erhielt 1979 den Kunstpreis des FGDB. - Maria, (Angelika Waller), einer selbstbewußten Frau aus der DDR, alleinstehend mit einem zehnjährigen Sohn, bezieht am 1. April ihre neue Wohnung in Berlin-Marzahn. Von ihrem Nachbarn Alvaro (Jurie Darie) wird sie für den Abend eingeladen, Sie erfährt, daß er politischer Emigrant aus Uruguay ist und weiter für die dort illegale Kommunistische Partei seines Heimatlandes arbeitet. Die beiden schönen, starken Menschen im besten Alter, mit mancherlei Lebenserfahrung verlieben sich ineinander, Maria lernt seine Tätigkeit und seine Freunde kennen, stellt ihn auch ihren Eltern vor. Sohn Micha freundet sich nach anfänglichem Zögern mit ihm an. Doch Maria weiß, daß es eine Liebe auf Zeit ist, denn Alvaro wird eines Tages von seinen Genossen einen neuen Auftrag erhalten und weggehen. Der Tag kommt eher als geglaubt. Am 30. April begleitet sie ihn zum Flugplatz. Es ist ein Abschied für immer. - mit Juri Darie, Petar Slabakow, Roland Kubenz, Sieglinde Aoulong, Carmen Araya, Jürgen Hentsch, Hernes Baison, Trude Bechmann, Christine Bergmann, Gisela Bestehorn, Lydia Billiet, Eva-Maria Eisenhardt, Sina Fiedler, Birgit Frohriep, Gianina Gilge, Roswitha Hirsch, Martina Klebe, Andrea Schulze, Erika Westphal

1979 -
Marta, Marta - 95 min - Mirijam Aigischewa, Jürgen Heinrich, Walter Plathe, Otto Mellies, Hildegard Alex, Helga Piur, Marga Legal, Helga Göring - Mit 16 hat man noch Träume. Auch Marta (Mirijam Aigischewa). Sie ist sicher, glücklich zu werden. Unbekümmert geht sie das Leben an: ihren Berufsstart als Krankenschwester, ihre erste feste Beziehung. Eine harte Bewährungsprobe erwartet Marta jedoch, als sie erfährt, daß ihr Vater fremdgeht.

1979 -
Herbstzeit - mit Gerhard Bienert, Günter Wolf, Marga Legal, Ellen Rappus, Peter Borgelt, Sigrid Göhler, Günter Schubert, Fred Mahr, Sören Biedermann, Beate Schade

1980 -
Dornröschen - Märchenfilm

1980 -
Ungewöhnliche Entscheidung - Fernsehfilm - mit Klaus-Peter Pleßow, Friedericke Aust, Klais Gehrke, Peter Reusse, Helmut Müller-Lankow, Erika Pelikowsky - In den Nachkriegswirren macht sich das 13-jährige Mädchen Gudrun auf den Weg, um Zuflucht bei Verwandten im Rheinland zu finden. Von der Tante wird sie als Küchenmädchen in einem Kloster der "Armen Dienstmägde Jesu Christi" untergebracht. Mit 14 Jahren nimmt sie den katholischen Glauben an, wird Novizin, legt schließlich ihr erstes Gelübbde ab und bekommt den Namen Schwester Olafa (Angelika Waller). Als sie 26 ist, erreicht sie bei den Ordensfrauen eine Nachricht: Ihre leibliche Schwester lebt und wünscht nichts sehnlicher als ein Wiedersehen. Die Konfrontation mit dem glücklichen Familienleben der Schwester in Guben, mit den Kindern und vollends die Begegnung mit einem jungen Vater, der allein für sein Baby sorgen muß, bringen sie aus dem Gleichgewicht.

1980/81 -
Der ungebetene Gast - nach dem Roman "Wenn sie morgen kommen" von Arthur Honegger - 2 Teile - 180 min - mit Karol Strasburger, Werner Dissel, Annekathrin Bürger, Alfred Struwe - Unterschiedliche Erfahrungen deutscher Emigranten nach ihrer Flucht in die Schweiz.

1981 -
Der Mann aus Jena - Berühmte Ärzte der Charité - mit Friederike Aust, Erwin Berner, Fred Düren, Ezard Haussmann, Wolf Kaiser, Otto Mellies, Hans Teuscher, Joachim Tomaschewsky

1981/82 -
Wilhelm Meisters theatralische Sendung  - nach dem gleichnamigen Roman von Johann Wolfgang von Goethe - 190 min - mit Daniel Minetti, Sabine Ehlen, Arno Wyzniewski, Till Kretzschmar - Wilhelm Meister verlässt aus Liebe zu einer Schauspielerin sein bürgerliches Elternhaus. Der empörten Familie gelingt es zwar, die Beziehung zu zerstören, doch bald findet Wilhelm erneut Kontakt zu fahrenden Komödianten, denen er wiederholt aus finanziellen Schwierigkeiten hilft.

1983 -
Angelikas Rache - Fernsehfilm - mit Helga Raumer, Erik Veldre, Norbert Büchner - Eine junge Frau (Angelika Waller) ist mit dem Gesetz in Konflikt geraten und muß zur Verantwortung gezogen werden. Sie hat bei zwei Männern die Vaterschaft für ihr Kind in Anspruch genommen und jahrelang doppelt kassiert. Aber das Eingeständnis ihrer Schuld oder Reue sind ihr nicht abzuzwingen.

1984 -
Staatsanwalt, Folge 91: Das Kartenhaus - Der Architekt Olaf Mühlau hat ein Verhältnis mit seiner Arbeitskollegin Marion Wilke. Während eines heimlichen Treffens auf Olafs Boot werden die Beiden von Robert, dem Lebensgefährten Marions, überrascht. Zwischen den Männern entfacht sich eine Rangelei, bei der Robert ins Wasser gestoßen wird. Olafs Suche nach Robert bleibt erfolglos. Am nächsten Tag suchen Rettungsmannschaften der Polizei nach den beiden verschwundenen Männern. Sie finden aber nur die Leiche von Robert, Olaf bleibt vermisst. Olaf, der auch seinen Sohn und seine Frau, von der er sich scheiden lassen wollte, in Unwissenheit lässt, ist in der Wohnung von Marion untergetaucht. Anfänglich genießen Olaf und Marion ihr Zusammensein. Marion geht arbeiten und Olaf beschäftigt sich in der Wohnung. Doch über einen langen Zeitraum wird die Abgeschlossenheit für Olaf unerträglich. Beide durchleben eine Extremsituation, in der sie sich immer mehr voneinander entfernen. Zuerst streiten Olaf und Marion immer öfter, dann schweigen sie und gehen sich aus dem Weg. Die Wohnung von Marion wandelt sich mehr und mehr vom sicheren Zufluchtsort zum Gefängnis für Olaf. Die Situation scheint ausweglos. Als Marion Olafs Mutter zufällig am Grab von Robert trifft, lädt sie die alte Dame nach Hause ein. Marion sieht darin eine Chance, selbst unbehelligt aus der Sache heraus zu kommen. Olaf, der sich der Polizei stellen will, soll vorgeben, bei seiner Mutter die Zeit seit dem Unfall verbracht zu haben. Doch das Vorhaben scheitert. - mit Olafs Mutter (Lotte Löbinger), Olafs Frau (Evelyn Opoczynski), Robert (Alfred Struwe), Herr Schenk (Andreas Schmidt-Schaller), Kollegin von Marion (Christine Harbort), Leutnant der Mordkommission (Jörg Panknin)

1985 -
Johann Sebastian Bach - mehrteilige TV-Coproduktion DDR/Ungarn - mit Ulrich Thein, Berenec Bàcs, Rosemarie Bärhold, Wolfgang Dehler, György Dörner, Vlastimil Fisar, Zoltan Gera, Michael Gerber, Wolf Goette, Wolfgang Greese, Hans-Joachim Hegewald, Martin Hellberg, Gunnar Helm, Ivette Kornová, András Kozák, Ralf Lehm, Klaus Mertens, Hans-Peter Minetti, Jenö Pataki, Tibor Potassy, Peter Reusse, Gabor Sarosi, Jaroslav Satoransky, Klaus Schleiff, Horst Schulze, Christian Steyer, Franziska Troegner, Dorottya Udvaros, Dana Vavrová, Hanns-Jörn Weber, Martina Wilke, Uwe Zerbe - Episoden aus dem Leben des großen Musikers. Die Reihe beginnt mit einer Geschichte aus dem Jahr 1717, die recht unterschiedlich überliefert ist. Am Hofe August des Starken in Dresden gab damals der französische Orgelvirtuose Louis Marchand den Tod an. Von seinen "einmaligen" Fähigkeiten überzeugt, ließ er - so der Film - einen Musikwettbewerb ausschreiben. Als einziger Konkurrent meldete sich Bach...

1985 -
Staatsanwalt, Folge 98: Hubertusjagd - Ein Zufall führte die junge Eva Schenk in die fröhlich ausgelassene Runde im Forsthaus. Clemens Gerlach feierte im Kreise seiner Angehörigen und Freunde seinen 50. Geburtstag. Was dann geschieht, verändert alles und ist der Anfang einer tödlichen Tragödie. Für Clemens Gerlach sind plötzlich 25 Jahre Ehe mit seiner Frau Marianne nichts mehr. Eine neue leidenschaftliche Begegnung reißt Clemens Gerlach aus seiner Bahn. Ist es Leere, Neugier, Selbstbestätigung, Lebenshunger oder Liebe, was dem neuen Gefühl allen Raum gibt? Ein glückliches Paar und eine in ihrem Stolz verletzte Ehefrau. Ohnmächtig steht Marianne Gerlach daneben und muss erleben, wie ihre Ehe zerbricht. Ein uralter Dreieckskonflikt voller menschlicher Leidenschaft, der die Gemüter bewegt ... - mit Clemens Gerlach (Rolf Hoppe), Eva Schenk (Angelika Waller), Marianne Gerlach (Marion van de Kamp), Wilhelmine Gerlach (Marga Legal), Jana Gerlach (Claudia Wenzel), Gustav Rimbach (Wolfgang Winkler), Quitte (Fred Delmare)

1986/87 -
Staatsanwalt, Folge 116: Für Elise - Eine Gemeindeschwester Rut kann sich zwischen zwei Männern nicht entscheiden. Sie lebt mit dem Taxifahrer Robert zusammen, aber ihr Chef Dr. Breit ist das eigentliche Ziel ihrer Wünsche. - mit Robert (Gert-Hartmut Schreier), Dr. Breit (Gunter Schoss), Opa Schütz (Werner Dissel), Ehepaar Peters (Helga Göring und Bruno Carstens), Frau Vogel (Ilse Voigt), Herr Olsen (Peter Sodann), Birgit (Christine Harbort), Erich (Dietmar Richter-Reinick), Elise (Beatrice Oberhof)

1987 -
Polizeiruf 110: Zwei Schwestern

1988 -
Staatsanwalt, Folge 124: Alles umsonst - Der Sog - Franziska Bennewitz will mehr vom Leben. Sie ist unzufrieden mit dem, was ihr Mann bisher erreicht hat. Die zufällige Begegnung mit Paul Röbel, einem seiner Studienfreunde, nutzt sie geschickt, um für ihn eine neue Arbeit zu finden. Durch Pauls Unterstützung hat Karl Bennewitz auch bald Erfolg als Bauleiter in seiner neuen Firma und bringt mehr Geld nach Hause. Von ihm lässt er sich nach anfänglichem Zögern auch zu betrügerischen Manipulationen überreden. Sie fälschen Abrechnungen, bestechen Kontrolleure und verdienen gut durch fingierte Bauleistungen. Und endlich können sich Karl und Franziska Bennewitz leisten, worauf sie bisher verzichten mussten. Doch das erhoffte Glück bleibt aus. Die Konflikte in der Ehe nehmen zu. Karl Bennewitz wendet sich seiner Kollegin Karin Möller zu, woraufhin ihm Franziska droht, auszupacken. Inzwischen kontrolliert der neue Kollege Beutel die Abrechnungsbücher ... - mit Karl Bennewitz (Jaecki Schwarz) und Franziska Bennewitz (Angelika Waller), Paul Röbel (Peter Reusse), Karin Möller (Andrea Solter), Ralf Pittwein (Heinz Behrens), Marion Pittwein (Heike Ludwig), Direktor Pfaff (Hans-Peter Reinecke), Kollege Beutel (Joachim Nimtz)

1988/89 -
Der Bruch - Auszeichnungen Kunstpreis des FDGB 1989 an Wolfgang Kohlhaase für das Drehbuch. 1989 Staatliches Prädikat "Wertvoll". 1989 Prädikat "Besonders wertvoll" der Filmbewertungsstelle Wiesbaden/BRD. "Ernst-Lubitsch-Preis" des Clubs der Filmjournalisten Berlin (West) 1990 an Wolfgang Kohlhaase und Frank Beyer. - Berlin 1946. Drei Männer – ein Profi-Ganove, ein zwielichtiger Kellner und ein Tresor-Spezialist – planen, die Lohngelder aus dem Reichsbahntresor zu rauben. Dafür brauchen sie einen Helfer, der die Decke aufstemmt. Der Maurerlehrling Bubi, der Geld braucht, um seiner Freundin zu imponieren, ist dazu bereit. Die Aktion verläuft erfolgreich, aber sofort ist die Polizei auf dem Plan: Neu-Kommissar Lotz weiß wenig, er ist Kommunist und saß im Nazi-Zuchthaus. Sein 1933 abgehalfterter SPD-Kollege hat wenigstens Ahnung. Als die Einbrecher dingfest gemacht sind, gibt es ein unerwartetes Wiedersehen zwischen Tresor-Profi Bruno und Kommissar Lotz, die beide im gleichen Nazi-Knast saßen. - mit Götz George, Rolf Hoppe, Otto Sander, Ulrike Krumbiegel, Jens-Uwe Bogadtke, Volker Ranisch, Thomas Rudnick, Gerhard Hähndel, Hermann Beyer, Reiner Heise, Hildegard Alex, Heinz Dieter Knaup, Franziska Troegner, Jürgen Walter - Musik von Günther Fischer - gesungen von Jürgen Walter

19?? -
Die Urlauber - Fernsehfilm - mit Erik S. Klein, Dieter Mann, Jürgen Reuter - Die Urlauber einer Reisegruppe haben eigentlich vor, sich zu erholen, sich allen Ärger vom Hals zu halten. Sie wollen die eigenen Probleme möglichst für die Zeit des Urlaubs ausklammern und sich mit denen anderer schon gar nicht befassen. Ausgelöst durch Anni (Angelika Waller), die nicht länger in einer Ehe leben will, die auf vielen kleinen Lügen und bequemen Kompromissen aufgebaut ist, brechen Konflikte auf, in die alle einbezogen werden.

1991 -
Farssmann oder zu Fuß in die Sackgasse - Komödie nach Erzählungen von Hermann Kant - Deutschland - 99 min - mit Michael Gwisdek, Käthe Reichel, Peter Sodann, Horst Schulze, Chris Howland - Ein unscheinbarer Buchhalter wird wider Willen zum Lustobjekt dreier Frauen und muß darüber hinaus noch einen heiklen Geheimauftrag übernehmen, der ihn nicht nur an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit bringt, sondern auch in seinem volkseigenen Betrieb für einige Unruhe sorgt.

1994 -
Das schafft die nie - Deutschland - Biografie - 94 min - mit Claudia Michelsen, Andreas Herder, Jürgen Elbers, Dieter Pfaff, Sophie Charlotte Mulla, Nadja Engel, Marc Lubosch, Claudia Michelsen, Doris Otto - authentische Biografie einer Berlinerin, die nach schwieriger Kindheit und Jugend eine kriminelle Karriere als Drogenkonsumentin und -händlerin sowie als Prostituierte zur Beschaffung des Geldes für das Rauschgift durchläuft. Dank ihres eisernen Willens gelingt ihr im Alter von 25 Jahren trotz widriger Umstände und fortdauernder Entmutigung durch ihre Umgebung ein grundlegender Wandel: sie stellt sich der Polizei, schafft Entzug und Bewährung, macht das Abitur und beginnt ein Biologie-Studium.

1996 -
Tote sterben niemals aus - mit Götz George, Amadeus Gollner, Jürgen Goslar, Luise Helm, Horst Krause, Ulrike Kriener, Walter Schmidinger, Georg Tryphon

2001 -
Happiness is a Warm Gun - Schweiz/Deutschland - 92 min - Experimenteller Film mit Linda Olsansky, Herbert Fritsch, Sir Henry, Ingrid Sattes, Stefan-Hyun Wanner, Serge Assongmo Tessa, Yiusef Konneh, Gilbert Kouam Tamo, Sylvain Ngouana Tchio - der die Charaktere der Politikerpersönlichkeiten Petra Kelly und Gert Bastian nachzuzeichnen versucht, die im Oktober 1992 erschossen aufgefunden wurden. Die impulsive Petra Kelly will, trotz Schusswunde im Kopf, nicht an ihren Tod glauben und irrt mit dem eher ruhigen Bastian durch einen Flughafen. Ihre Leidenschaft für Liebe und Politik sowie ihre gegenseitigen Anfeindungen schildert der Film mit rauschhaft-exzessiven, mitunter traumartigen Bildsequenzen und einer darstellerischen Tour de force, während die offizielle Chronologie nur am Rande auftaucht.(vgl. auch "Happy Too")

2002 -
Happy Too - Schweiz - 60 min - Videofilm, mit dem der Regisseur Thomas Imbach hinter die Kulissen seines experimentellen Spielfilms "Happiness is a Warm Gun" blicken lassen will, um den schmalen Grat aufzuzeigen, der die Wirklichkeit vom exponierten Spiel trennt. Der seelische Stress, der für Darsteller und Team mit der Erarbeitung der Figuren Petra Kelly und Gert Bastian einhergeht, entlädt sich in Konflikten und Aggressionen, wobei unklar bleibt, ob die Ausbrüche vor permanent anwesender Videokamera glaubhaftes Dokument oder lediglich kokette Selbstdarstellung sind.

     

     








DDR-Filme, die ich habe



Eine kleine subjektive Sammlung von Erinnerungen!



Alle DEFA-Kinofilme auf einen Blick!




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