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A n g e l i k a W
a l l e r

26. Oktober (Sternzeichen: Skorpion) 1944 in Bärwalde (Brandenburg)
Ihre schauspielerische Ausbildung erhält Angelika Waller 1963 bis 1966
in einem Sonderlehrgang beim Nachwuchsstudio des Deutschen Fernsehfunks, tagsüber
arbeitet sie als Eisverkäuferin und Möbellackiererin. Danach gehört
die Künstlerin, die ihre erste Bühnenrolle in Halle spielte, von 1966
bis 1992 zum Berliner Ensemble. Dort zeigte sie ihr Können über die
Jahre in zahlreichen Stücken, u. a. verkörpert sie die Babette in
"Die Tage der Commune" oder glänzt als Polly in der "Dreigroschenoper".
Gelegentlich gastiert sie auch an anderen Bühnen wie dem Staatstheater
Schwerin oder der Volksbühne, und führt Regie. Bereits während
ihrer Lehrzeit beginnt auch Angelika Wallers Laufbahn bei DEFA und DFF. Nach
einer Nebenrolle in der "Glatzkopfbande" (1963) folgt 1965 ihre wohl
wichtigste Darstellung im DEFA-Film: In seinem gesellschaftskritischen Streifen
"Das Kaninchen bin ich" betraut sie Regisseur Kurt Maetzig mit der
Rolle der Hauptfigur. Der Film wird von der Partei als "gefährlich"
eingestuft, gleich anderen Produktionen des Jahrgangs verboten, und erlebt somit
erst 1990 seine Uraufführung. Vorrangig gestaltet sie Charaktere in Gegenwartsstoffen,
selten in historischen Verfilmungen wie "Johann Sebastian Bach" (1985).
Auch sieht man sie mehrfach in den TV-Reihen "Polizeiruf 110" und
"Der Staatsanwalt hat das Wort". Seit 1993 ist Angelika Waller als
Professorin an der Berliner Schauspielschule "Ernst Busch" tätig.
Sie ist weiterhin dem Theater verbunden, arbeitet als Regisseurin, und ist mitunter
beim Hörspiel beschäftigt. Sie erhielt 1979 den Kunstpreis des FGDB und wurde 2 x Fernsehliebling der
DDR.

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Schwarze Panther 
Der Artist Leon Carvelli plant mit seiner Tochter Martina eine große Nummer
am Zahnperch hoch unter der Zirkuskuppel. Martina aber ist nicht schwindelfrei
und nur mittelmäßig will sie nicht sein. Deshalb beschließt
sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Sie bleibt beim Zirkus "Orion", macht
sich zunächst mit kleinen Arbeiten nützlich und erheitert im Clownskostüm
das Publikum. Doch ihre wahre Liebe gehört den Tieren. Vor allem die schwarzen
Panther und der Dompteur Dittrich haben es ihr angetan. Dieser will aus Sorge
um sie nicht zulassen, dass Martina in den Käfig mit den wilden Tieren
geht. Martina hat aber ihren eigenen Kopf: sie übt nachts heimlich mit
Satan, dem Jüngsten der Raubtiergruppe. Trotzdem lässt Dittrich sie
nicht mit den Panthern arbeiten. So entscheidet sie sich, eine Ausbildung als
Pflegerin im Tierpark zu beginnen, obwohl ihr der Abschied vom Zirkus schwer
fällt. Am Abend ihrer Abreise kommt es zu einem Zwischenfall während
Dittrichs Dressurnummer. Martina greift helfend ein und bändigt die Raubkatzen.
Der Direktor erkennt schließlich ihr Talent und bietet ihr mit den Seelöwen
eine neue Herausforderung.
1966 - Zirkusfilm - 88 min mit Angelika Waller, Hannjo Hasse, Christine Laszar,
Helmut Schreiber, Horst Kube, Gerd Ehlers, Ivan Malré, Otmar Richter,
Werner Dissel, Horst Jonischkan, Günter Junghans, Willi Schrade, Gisbert-Peter
Terhorst, Klaus-Jürgen Kramer, Hanno Coldam, Walter E. Fuß, Klaus
Bamberg, Walter Stolp, Ilse Voigt
* Es tanzt das Ballett des Friedrichstadt-Palastes.
Rotfuchs
Die hübsche Eva (Angelika Waller) träumt von der großen Liebe.
Die alleinerziehende Mutter verdient sich ihre Brötchen als Postbotin.
Als sie Jon (Jürgen Zartmann) kennenlernt, scheint ihr Wunsch in Erfüllung
zu gehen. Sie läßt sich auf eine Affäre mit dem Binnenschiffer
ein und wird schwanger. Die junge Frau glaubt fest an ihr Glück, bis der
Angebetete ihr eröffnet, daß er nun heiraten will - allerdings nicht
Eva. Mit der anderen hat er jahrelang auf ein schmuckes Eihgenheim gespart -
und das geht nun mal vor.
1973
- Alltagskomödie - 83 min
mit Jürgen Zartmann, Günter Naumann, Harald Wandel, Manfred Borges
Mitschnitte - 1992 - River-Boot-Talk-Show - Frau Waller wehrt sich vehement
und erfolgreich gegen einen dümmlich fragenden westdeutschen Journalisten.
Diese Szene wurde leider nie wieder wiederholt. Obwohl Frau Waller sehr charmant
plaudert, nachdem sie den Journalisten schachmatt gesetzt hat.
Baby-Sitter
Eine
junge Frau im Ostteil Deutschlands, die ein Kind von einem flüchtigen Bekannten
erwartet, versucht nun eine Liebesbeziehung zu einem Malergesellen aufzubauen,
mit dem sie vor Monaten eine gemeinsame Nacht verbracht hat. Sie läßt
ihn glauben, er sei der Vater des Kindes. Doch die Beziehung scheitert, nicht
nur wegen der Lüge, sondern an sozialen Problemen.
1992
- Komödie - 80 min
mit Bernd
Michael Lade, Eva Blum, Jaecki Schwarz, Uwe Steinbruch, Kurt Naumann
Die Glatzkopfbande
Der ehemalige Fremdenlegionär King hat im August 1961 eine Bande um sich
gescharrt, die – kahlgeschoren – auf einem Zeltplatz der Insel Usedom mit Mopedgeknatter,
Radiolärm und Gewalttätigkeiten Urlauber terrorisiert. King hatte
zuvor auf einer Baustelle durch Schluderei den Tod von zwei Arbeitern verursacht.
Leutnant Czernik stellt durch Zufall eine Verbindung zwischen dem Unfall und
der "Glatzkopfbande" fest. Da die Grenze seit dem 13. August geschlossen
ist, kann sich die Bande nicht mehr durch Flucht in den Westen der Verhaftung
entziehen.
1962 - mit Ulrich Thein, Erik S. Klein, Paul Berndt, Brigitte Krause, Erika
Dunkelmann, Jutta Wachowiak, Irene Fischer, Klaus Gendries, Hans Knötzsch,
Gerhard Lau
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siehe auch:
Daniel Druskat (mit Angelica
Domröse)
Unterm Birnbaum (Angelica
Domröse
und Agnes
Kraus)
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folgende
Filme ![]()
1962 - Das Film-Magazin Nr.
3 - Labyrinth der Liebe
- (alternativ Stelldichein bei Huckebein) Auf einem Rummelplatz versucht der
Ausrufer zum Eintreten in die Schaubude "Labyrinth der Liebe" zu animieren.
Ein junges Pärchen sowie andere Besucher fahren durch die Geisterbahn.
Aus dem Dunkeln tauchen die Gesangsstars und der Pianist mit ihren "Nummern"
auf... - 3. von 8 Teilen - mit Rita Hempel, Willi Narloch, Ingrid Stürzelbecher,
Axel Triebel - Musikinterpreten sind Christel Bach, Fanny Dahl, Kolibris, Fred
Frohberg, Manfred Krug, Günter Oppenheimer, Orchester Günter Gollasch,
Rundfunktanzorchester, Christel Schulze - Das Filmmagazin Nr. 1 siehe bei Marianne
Wünscher - Fortsetzungsprojekte waren: "Filmmagazin
Nr. 2 - Achtung 8 x aufgeblendet" 1962, "Filmmagazin Nr. 3 - Stelldichein
bei Huckebein" 1962/63 und wurden nicht aufgeführt.
1964/65 - Das Kaninchen bin
ich - 114 min - s/w - nach einem
Roman von Bieler - Ost-Berlin nach dem Bau der Mauer: Eine junge Frau (Angelika
Waller), die nach der Verurteilung ihres Bruders wegen "staatsgefährdender
Hetze" keine Zulassung zum Studium erhält, muss sich als Kellnerin
durchschlagen. Zufällig verliebt sie sich in den Richter (Alfred Müller), der ihren Bruder in einem dubiosen Prozeß – unter Ausschluß
der Öffentlichkeit - verurteilte, und kollidiert durch ihre spontane Natürlichkeit
mit einer Umwelt, die in verkrusteten sozialen Normen und "sozialistischen"
Haltungen verharrt. Als
der vorzeitig entlassene Bruder von dem Verhältnis erfährt, schlägt
er seine Schwester zusammen. Sie zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus, entschlossen,
um ihren Studienplatz zu kämpfen. - mit Alfred Müller, Ilse Voigt,
Wolfgang Winkler, Irma Münch, Rudolf Ulrich, Helmut Schellhardt, Walter
Lendrich, Maria Besendahl,
Peter Borgelt, Christoph Engel, Annemarie Esper, Hans Hardt-Hardtloff, Walter
Jupé, Willi Narloch, Willi Schrade, Dieter Wien, Carmen-Maja Antoni,
Bernd Bartoszewki, Rosa Becker, Günter Drescher, Ingrid Evers, Walter E.
Fuß, Anneliese Grummt, Rita Hempel, Rosemarie Herzog, Hans Klering, Max
Klingberg, Ruth Kommerell, Roland Kuchenbuch, Erhard Köster, Fred Ludwig,
Armin Mechsner, Rolf Mey-Dahl, Frank Michelis, Harald Moszdorf, Renate Pohl,
Günther Polensen, Gerd Scheibel, Ursula Schön, Hans Sievers, Harkishan
Singh, Otto Busse, Gustav Stähnisch, Friedrich Teitge, Dorothea Volk, Lothar
Warneke, Werner Wieland, Else Wolz, Albert Zahn

Dieser Film wurde, wie fast die gesamte Jahresproduktion der DEFA 1965 nach dem
11. Plenum der SED verboten
und erstmals im November 1989 gezeigt. "Kaninchenfilme" wurden fortan
jene Werke genannt, die angeblich den Sozialismus untergruben und von der Zensur
einkassiert wurden. - Prädikatseinstufung damals: Besonders schädlich
1966
- Geschichten
jener Nacht - 109 min - s/w
- Episodenfilm - Auszeichnungen Prädikat: "Wertvoll" für
die Episoden "Materna" und "Der große und der kleine Willi"
- mit
Hans Hardt-Hardtloff, Peter Sindermann, Renate Bahn, Dieter Mann, Jenny Gröllmann,
Ulrich Thein, Erwin Geschonneck, Jaecki Schwarz, Werner Dissel, Eberhard Esche, Inge Keller, Peter Reusse,
Horst Schulze, Johannes Wieke - In der Nacht vom 12. zum 13. August 1961, Bau der Mauer,
werden Menschen in Situationen gestellt, in denen sie sich menschlich und politisch
bewähren müssen. 1.
In „Phönix“ entschließt sich ein Kampfgruppenkommandeur,
seinen jungen Genossen in jener Nacht zu Hause zu lassen, denn der feiert gerade
Hochzeit. 1933 hatte er eine ähnliche Situation erlebt. Damals kam der
Genosse dennoch – wie der junge Mann heute. 2. In „Die Prüfung“
entscheidet sich ein 18 jähriges Mädchen, ihren republikflüchtligen
Eltern nicht in den Westen zu folgen. 3. Der Maurer „Materna“
hatte sich 1945 geschworen, nie wieder ein Gewehr in die Hand zu nehmen. Die
Ereignisse des 17. Juni 1953 veränderten seine Haltung, und auch in dieser
Nacht steht er mit dem Gewehr Posten. 4. „Der
große und der kleine Will“
(siehe Marianne
Wünscher) - der kleine versucht, in einer geklauten
Kampfgruppenuniform nach Westberlin zu kommen, der große hält ihn
auf. Bei einem brutalen Angriff anderer Flüchtlinge schlägt sich der
kleine Willi auf die Seite des großen, der ihm durch sein verständnisvolles
Verhalten Achtung abgerungen hatte.
EP 3: Materna - mit Ulrich Thein, Johannes Wieke, Werner
Dissel, Frank Reckslack, Werner Kanitz, Winfried Glatzeder
* Der Film entstand
mit Unterstützung der Nationalen Volksarmee der DDR und der Kampfgruppen.
* Es tanzen Isolde Pötsch, Karin Vetter, Kriemhild Backmann-Eufe, Petra
Rogge-Kühn, Bernd Schürmann, Herbert Hentschel, Hans-Dieter Scheibel,
Dimiter Bolger.
1966 - Blaulicht: Ein Mann
zuviel (TV)
1967/68 - Mord
am Montag - Krimi nach einem Roman von Fritz Wysbar - 104 min - s/w - In einer westdeutschen Großstadt wird
das Fotomodell Monika Stangel in ihrem Appartement ermordet aufgefunden. Die
von einer anonymen Frauenstimme benachrichtigte Polizei sieht gerade noch einen
Mann verschwinden. Die Krimininalisten Bentheim und Laube finden im Appartement
versteckte Rohdiamanten. Die Spur führt zu einem Schieberring mit Verbindung
nach Kapstadt und zu dem einflußreichen Industriellen Dr. Vogelsang. Der
ist unter keinen Umständen bereit, sich in einen Mordfall verwickeln zu
lassen und verweigert die Aussage. Inspektor Laube, der den Fall ohne seinen
Kollegen lösen will, wird ermordet. Doch der junge Bentheim hat die Zusammenhänge
inzwischen selbst ermittelt. Die Überfühung der Hauptschuldigen gelingt
ihm aber nicht, er kommt gegen ihren Einfluß nicht an. - mit Eberhard Esche, Barbara Brylska, Herbert
Köfer, Helga Göring, Horst Schulze, Lilo Grahn, Holger Mahlich, Otmar Richter, Rolf Ripperger, Günter
Rüger, Karl-Richard Schmidt, Helmut Schreiber, Joachim Tomaschewsky, Dieter
Wien
1967/68 -
12 Uhr mittags kommt der Boß - 78 min - s/w - Krimi - Auf der Autobahn
Berlin-Leipzig wird in einem brennenden Unfallwagen ein Toter gefunden. Die
Ermittlungen der Polizei ergeben: Mord. Fundstücke im Wagen deuten auf
Goldschmuggel hin. Bei der Beerdigung des Ermordeten wird dessen Bekanntenkreis
unter die Lupe genommen. Verdächtig sind alle. Die Spur führt den
Kriminalisten Lindner in eine Bar. Die Fingerabdrücke des Barkeepers Lundas
überführen ihn als Mörder. Lindner aber will an die Hintermänner.
Unter Zuhilfenahme modernster Technik wird Lundas überwacht und eine Verbindung
zu westdeutschen Mittelsmännern festgestellt. Um jedoch die Identität
des Bosses zu ermitteln, stellen die Kriminialisten eine Falle, in die dieser
auch tappt. Es ist ein Friseurmeister aus dem Freundeskreis des Ermordeten.
- mit Rolf
Herricht, Peter Borgelt, Karl Sturm, Reiner Schöne,
Vera
Oelschlegel, Peter Herden,
Barbara Dittus, Irmgard Düren, Traudel Kulikowsky, Hildegard Alex, Wolfgang
Greese, Kurt Kachlicki, Werner Lierck, Joachim Tomaschewsky - Es tanzen Susan
Baker und Emöke Pöstenyi.
1968
- Wir
lassen uns scheiden - Lustspiel - 91 min - s/w - Regie: Ingrid Reschke - In der Ehe von Monika und
Johannes haben die Auseinandersetzungen ein unerträgliches Maß erreicht.
Anlaß ist zumeist der zehnjährige Sohn Manni, Ursache ihre unterschiedlichen
Erziehungsauffassungen. Man beschließt die Trennung, doch da keiner auf
das Kind verzichten will, soll Manni im Wechsel von vier Wochen mal beim Vater,
mal bei der Mutter leben. so kann sich auch erweisen, wer der bessere Erzieher
ist, meinen sie. Der Versuch gerät zum Fiasko, denn der pfiffige Junge
nutzt die Wettbewerbssituation der Eltern aus und erzwingt so die Erfüllung
all seiner Wünsche. Das fehlgeschlagene Experiment bringt Monika und Johannes
zur Erkenntnis, daß nur gemeinsames, vernünftiges Handeln zu einem
glücklichen Familienleben führen kann. - mit Dieter Wien, Monika Gabriel, Martin
Grunert, Gerhard Bienert, Reiner Schöne, Brigitte Krause, Paul Arenkens, Martin Hellberg, Ulrich
Jursitzka, Walter Kamenik, Werner Lierck, Carmen Pioch, Lisel Soot, Friedrich
Teitge
1968 - Im
Himmel ist doch Jahrmarkt
- 81 min - Komödie - Musik von Gerd Natschinski - Amor spielt eine gewichtige
Rolle in dieser Geschichte um fünf junge, hübsche Sportlerinnen, die
vom Himmel fallen – sozusagen direkt in die Arme netter junger Männer.
Dem Trainer der Fallschirmspringerinnen ist das gar nicht recht, da ein bevorstehender
internationaler Leistungsvergleich die ganze Kraft seiner Schützlinge fordert.
Er verlangt Enthaltsamkeit in der Liebe. Dennoch gelingt es den Männern
nach allerlei Abenteuern, die Mädchen zu erobern. Am Ende ist auch der
Trainer zufrieden, denn seine Mädchen erreichen im Sport ihr Ziel. - mit
Agnes
Kraus, Berko Acker, Klaus Bamberg, Regina Beyer, Christel Bodenstein,
Bruno Carstens, Hubert Hoelzke, Günter Junghans, Eva Kárpáti,
György Karpati, Ingeborg Nass, Peter Pollatschek, Gesine Rosenberg, Heidrun
Schwarz-Pollack
1969 - Sankt Urban - 4 Teile - mit Wolfgang Dehler, Kaspar
Eichel, Günter Naumann, Lissy Tempelhof, Jürgen Reuter, Holger Mahlich,
Micaela Kreißler, Rolf Hoppe, Gunter Schoß, Peter Reusse, Harry
Hindemith, Jutta Wachowiak
1970 -
Befreiung
(UdSSR) - Oswboshdenije
- Teil 4 – Die Schlacht um
Berlin: Mitte April 1945
ist die Sowjetarmee bereits bis an die Oder-Neiße-Linie vorgedrungen,
bei Küstrin wird ein Brückenkopf am Westufer der Oder gebildet. In
einem Nachtangriff stürmen Sowjetische Soldaten am 16. April 1945 die Befestigungen
auf den Seelower Höhen. Dieser Durchbruch durch die Verteidigungslinie
der deutschen Truppen öffnet den Weg nach Berlin. Die 1. Belorussische
Front unter Marshall Shukow und die 3. Belorussische Front unter Marshall Rokossowski
greifen Berlin vom Osten und Norden an und vereinigen sich mit der vom Süden
vorstoßenden 1. Ukrainischen Front unter Marshall Konew. Teil 5 – Der letzte Sturm: In Berlin beginnt der erbarmungslose Kampf um jede
Straße und jedes Haus. Der Zoo, der Tiergarten, die Straßen auf
der Fischerinsel und am Landwehrkanal, das Brandenburger Tor und die Reichskanzlei
werden Kriegsschauplatz. Als russische Truppen versuchen über die U-Bahn-Tunnel
die Reichskanzlei zu erreichen, lässt Hitler die Spreeschleusen öffnen
um die Schächte zu fluten. Tausende Schutzsuchende ertrinken. Die Lage
spitzt sich dramatisch zu: während Granaten im Hof der Reichskanzlei einschlagen,
begeht Hitler Selbstmord. Nach dem letzten Sturm auf den Reichstag hissen sowjetische
Soldaten die Fahne des Sieges. Angelika Waller spielt in den beiden letzten
Teilen Eva Braun. - u. a. mit Fritz Diez, Horst Giese, Gerd Michael Henneberg,
I. Klose, H. Krüger, Herbert Körbs, I. Pape, Boris Seidenberg, G.
Steiger, Erich Thiede
1971 - Hut ab, wenn du küßt - Lustspiel - Er (Alexander Lang) will
als Testingenieur durchaus nicht akzeptieren, daß seine Freundin (Angelika
Waller) als Automechanikerin arbeitet. Da gehe doch jeder weibliche Charme verloren.
Bald aber muß sich der junge Mann belehren lassen, denn es gibt Männer,
die Petra in jeder Lebenslage zu schätzen wissen. - mit Alexander Lang,
Rolf Römer, Thomas Langhoff, Günter Junghans, Günter Grabbert,
Peter Borgelt, Gerd E. Schäfer, Bruno Carstens, Ulrich Anschütz, Carola
Braunbock, Heide Kipp, Johannes Maus, Günter Ott, Siegfried Pappelbaum,
Rolf Ripperger, Helga Sasse, Axel Triebel
1972 -
Euch werd’ ich’s zeigen - Kinderfilm - s/w - Auszeichnungen 1973
Jugendfilmwoche Erfurt (Preis des Ministers für Kultur, Preis der Kinderjury)Prädikat
"Wertvoll" - Der 13jährige Bernd Gaedke zieht mit seinen Eltern
von Rostock in das kleine Städtchen Fichtenhainigen. In seiner neuen Klasse
läuft nicht alles nach seinen Vorstellungen, es kommt zu Auseinandersetzungen,
bei denen sich die Gruppenratsvorsitzende Doris auf seine Seite stellt. Die
Rivalitäten fordern zu Mutproben heraus, und der „Neue“ blamiert sich –
beim Sprung vom 10-Meter-Turm. Judotrainer Kien nimmt ihn in seine Gruppe auf,
und Bernd hofft, es den anderen bald „zeigen zu können“. Seine Eltern jedoch
verbieten ihm das Training, zu oft hat er schon etwas begonnen und nicht zu
Ende geführt. Er geht heimlich, verstrickt sich in Lügen. Das Vertrauen
des Trainers und der Kameraden bringt ihn in Gewissenskonflikte, und so beschließt
er, Mut zu zeigen und seine Fehler einzugestehen. - mit Friedhelm Barck, Frank
Wuttig, Carmen Pioch, Manfred Karge, Heinz Behrens, Helga Labudda, Holger Teupel,
Bruno Carstens, Frank Baumann, Norbert Eliasch, Una Henning, Bernd Lehmann,
Ulrike Mehnert, Sylvia Straube, Falk Urzyniok
1972 - Polizeiruf 110: Der
Tote im Fliess - 1972 -
mit Peter Borgelt, Sigrid Göhler, Gerd Ehlers, Klaus Manchen, Norbert Christian,
Ursula Staack, Ursula Braun
1974 - Die Frauen der Wardins - 3 Teile - 288 min - mit Mathis Schrader,
Eberhard Mellies, Margit Schaumäker, Elke Brosch, Bruno Carstens, Ursula
Braun, Peter Aust, Renate Reinecke, Wolfgang Greese, Renate Geißler, Johanna
Clas, Erik S. Klein, Ostara Körner, Joachim Siebenschuh, Dorit Gäbler,
Gerd Blahuschek, Katharina Thalbach, Günter Wolf, Brigitte Lindenberg,
Martin Trettau, Dieter Wien, Berko Acker, Monika Woytowicz, Helga Sasse - Die Chronik
einer märkischen Bauernfamilie aus dem Dorf Barnekow wird über drei
Generationen hinweg erzählt. 1. Teil: "Der Kanal", 2. Teil: "Das
Rosenbaumfest", 3. Teil: "Der Schafsberg"
1976/77 – Abschied vom Frieden - 275 min - 3 Teile - nach dem gleichnamigen Roman von F.C. Weiskopf - mit Angelica
Domröse, Horst Schulze, Norbert Christian, Erwin Geschonneck,
Jutta Hoffmann, Ezard Haußmann, Irma Münch, Madeleine Lierck, Erika
Pelikowsky, Lutz Jahoda, Manfred Krug, Marta Raffael, Wolfgang Penz, Friedericke
Aust - Familiengeschichte
vor dem historischen Hintergrund des Jahres 1913. Im Strudel zeitgeschichtlicher
Ereignisse bewegen sich die individuellen Schicksale in der Familie eines Prager
Zeitungsverlegers. Dreiteilige, ambitionierte Romanverfilmung des DDR-Fernsehens,
die aufgrund der Ausreise Manfred Krugs aus der DDR zwei Jahre auf ihre Erstausstrahlung
warten musste.
1977 - Polizeiruf 110: Holzwege - mit Peter Borgelt, Erik S. Klein, Michael
Narloch, Werner Tietze, Jürgen Zartmann
1978 -
Ein April hat 30 Tage - Liebesfilm - 89 min - Auszeichnungen
Das Kollektiv - Carlos Cerda, Jurie Darie, Günter Haubold, Thea Richter,
Gunther Scholz, Angelika Waller - erhielt 1979 den Kunstpreis des FGDB. - Maria,
(Angelika Waller), einer selbstbewußten Frau aus der DDR, alleinstehend
mit einem zehnjährigen Sohn, bezieht am 1. April ihre neue Wohnung in Berlin-Marzahn.
Von ihrem Nachbarn Alvaro (Jurie Darie) wird sie für den Abend eingeladen,
Sie erfährt, daß er politischer Emigrant aus Uruguay ist und weiter
für die dort illegale Kommunistische Partei seines Heimatlandes arbeitet.
Die beiden schönen, starken Menschen im besten Alter, mit mancherlei Lebenserfahrung
verlieben sich ineinander, Maria lernt seine Tätigkeit und seine Freunde
kennen, stellt ihn auch ihren Eltern vor. Sohn Micha freundet sich nach anfänglichem
Zögern mit ihm an. Doch Maria weiß, daß es eine Liebe auf Zeit
ist, denn Alvaro wird eines Tages von seinen Genossen einen neuen Auftrag erhalten
und weggehen. Der Tag kommt eher als geglaubt. Am 30. April begleitet sie ihn
zum Flugplatz. Es ist ein Abschied für immer. - mit Juri Darie, Petar Slabakow,
Roland Kubenz, Sieglinde Aoulong, Carmen Araya, Jürgen Hentsch, Hernes Baison, Trude Bechmann, Christine
Bergmann, Gisela Bestehorn, Lydia Billiet, Eva-Maria Eisenhardt, Sina Fiedler,
Birgit Frohriep, Gianina Gilge, Roswitha Hirsch, Martina Klebe, Andrea Schulze,
Erika Westphal
1979 - Marta, Marta - 95 min - Mirijam Aigischewa, Jürgen
Heinrich, Walter Plathe, Otto Mellies, Hildegard Alex, Helga Piur, Marga Legal,
Helga Göring - Mit 16 hat man noch Träume. Auch Marta (Mirijam Aigischewa).
Sie ist sicher, glücklich zu werden. Unbekümmert geht sie das Leben
an: ihren Berufsstart als Krankenschwester, ihre erste feste Beziehung. Eine
harte Bewährungsprobe erwartet Marta jedoch, als sie erfährt, daß
ihr Vater fremdgeht.
1979 - Herbstzeit - mit Gerhard Bienert, Günter Wolf,
Marga Legal, Ellen Rappus, Peter Borgelt, Sigrid Göhler, Günter Schubert,
Fred Mahr, Sören Biedermann, Beate Schade
1980 - Dornröschen - Märchenfilm
1980 - Ungewöhnliche
Entscheidung - Fernsehfilm
- mit Klaus-Peter Pleßow, Friedericke Aust, Klais Gehrke, Peter Reusse,
Helmut Müller-Lankow, Erika Pelikowsky - In den Nachkriegswirren macht
sich das 13-jährige Mädchen Gudrun auf den Weg, um Zuflucht bei Verwandten
im Rheinland zu finden. Von der Tante wird sie als Küchenmädchen in
einem Kloster der "Armen Dienstmägde Jesu Christi" untergebracht.
Mit 14 Jahren nimmt sie den katholischen Glauben an, wird Novizin, legt schließlich
ihr erstes Gelübbde ab und bekommt den Namen Schwester Olafa (Angelika
Waller). Als sie 26 ist, erreicht sie bei den Ordensfrauen eine Nachricht: Ihre
leibliche Schwester lebt und wünscht nichts sehnlicher als ein Wiedersehen.
Die Konfrontation mit dem glücklichen Familienleben der Schwester in Guben,
mit den Kindern und vollends die Begegnung mit einem jungen Vater, der allein
für sein Baby sorgen muß, bringen sie aus dem Gleichgewicht.
1980/81 - Der ungebetene
Gast
- nach dem Roman "Wenn sie morgen kommen" von Arthur Honegger - 2
Teile - 180 min - mit Karol Strasburger, Werner Dissel, Annekathrin Bürger,
Alfred Struwe - Unterschiedliche Erfahrungen deutscher Emigranten nach
ihrer Flucht in die Schweiz.
1981 - Der Mann aus Jena - Berühmte Ärzte der Charité
- mit Friederike Aust, Erwin Berner, Fred Düren, Ezard Haussmann, Wolf
Kaiser, Otto Mellies, Hans Teuscher, Joachim Tomaschewsky
1981/82 - Wilhelm Meisters theatralische Sendung -
nach dem gleichnamigen Roman von Johann Wolfgang von Goethe - 190 min - mit
Daniel Minetti, Sabine Ehlen, Arno Wyzniewski, Till Kretzschmar - Wilhelm Meister
verlässt aus Liebe zu einer Schauspielerin sein bürgerliches Elternhaus.
Der empörten Familie gelingt es zwar, die Beziehung zu zerstören,
doch bald findet Wilhelm erneut Kontakt zu fahrenden Komödianten, denen
er wiederholt aus finanziellen Schwierigkeiten hilft.
1983 - Angelikas Rache - Fernsehfilm - mit Helga Raumer, Erik
Veldre, Norbert Büchner - Eine junge Frau (Angelika Waller) ist mit dem
Gesetz in Konflikt geraten und muß zur Verantwortung gezogen werden. Sie
hat bei zwei Männern die Vaterschaft für ihr Kind in Anspruch genommen
und jahrelang doppelt kassiert. Aber das Eingeständnis ihrer Schuld oder
Reue sind ihr nicht abzuzwingen.
1984 -
Staatsanwalt,
Folge 91: Das Kartenhaus
- Der Architekt Olaf Mühlau hat ein Verhältnis mit seiner Arbeitskollegin
Marion Wilke. Während eines heimlichen Treffens auf Olafs Boot werden die
Beiden von Robert, dem Lebensgefährten Marions, überrascht. Zwischen
den Männern entfacht sich eine Rangelei, bei der Robert ins Wasser gestoßen
wird. Olafs Suche nach Robert bleibt erfolglos. Am nächsten Tag suchen
Rettungsmannschaften der Polizei nach den beiden verschwundenen Männern.
Sie finden aber nur die Leiche von Robert, Olaf bleibt vermisst. Olaf, der auch
seinen Sohn und seine Frau, von der er sich scheiden lassen wollte, in Unwissenheit
lässt, ist in der Wohnung von Marion untergetaucht. Anfänglich genießen
Olaf und Marion ihr Zusammensein. Marion geht arbeiten und Olaf beschäftigt
sich in der Wohnung. Doch über einen langen Zeitraum wird die Abgeschlossenheit
für Olaf unerträglich. Beide durchleben eine Extremsituation, in der
sie sich immer mehr voneinander entfernen. Zuerst streiten Olaf und Marion immer
öfter, dann schweigen sie und gehen sich aus dem Weg. Die Wohnung von Marion
wandelt sich mehr und mehr vom sicheren Zufluchtsort zum Gefängnis für
Olaf. Die Situation scheint ausweglos. Als Marion Olafs Mutter zufällig
am Grab von Robert trifft, lädt sie die alte Dame nach Hause ein. Marion
sieht darin eine Chance, selbst unbehelligt aus der Sache heraus zu kommen.
Olaf, der sich der Polizei stellen will, soll vorgeben, bei seiner Mutter die
Zeit seit dem Unfall verbracht zu haben. Doch das Vorhaben scheitert. - mit
Olafs Mutter (Lotte Löbinger), Olafs Frau (Evelyn Opoczynski), Robert (Alfred
Struwe), Herr Schenk (Andreas Schmidt-Schaller), Kollegin von Marion (Christine
Harbort), Leutnant der Mordkommission (Jörg Panknin)
1985 - Johann Sebastian Bach - mehrteilige TV-Coproduktion DDR/Ungarn
- mit Ulrich Thein, Berenec Bàcs, Rosemarie Bärhold, Wolfgang Dehler,
György Dörner, Vlastimil Fisar, Zoltan Gera, Michael Gerber, Wolf
Goette, Wolfgang Greese, Hans-Joachim Hegewald, Martin Hellberg, Gunnar Helm,
Ivette Kornová, András Kozák, Ralf Lehm, Klaus Mertens,
Hans-Peter Minetti, Jenö Pataki, Tibor Potassy, Peter Reusse, Gabor Sarosi,
Jaroslav Satoransky, Klaus Schleiff, Horst Schulze, Christian Steyer, Franziska
Troegner, Dorottya Udvaros, Dana Vavrová, Hanns-Jörn Weber, Martina
Wilke, Uwe Zerbe - Episoden aus dem Leben des großen Musikers. Die Reihe
beginnt mit einer Geschichte aus dem Jahr 1717, die recht unterschiedlich überliefert
ist. Am Hofe August des Starken in Dresden gab damals der französische
Orgelvirtuose Louis Marchand den Tod an. Von seinen "einmaligen" Fähigkeiten
überzeugt, ließ er - so der Film - einen Musikwettbewerb ausschreiben.
Als einziger Konkurrent meldete sich Bach...
1985 - Staatsanwalt, Folge
98: Hubertusjagd - Ein Zufall
führte die junge Eva Schenk in die fröhlich ausgelassene Runde im
Forsthaus. Clemens Gerlach feierte im Kreise seiner Angehörigen und Freunde
seinen 50. Geburtstag. Was dann geschieht, verändert alles und ist der
Anfang einer tödlichen Tragödie. Für Clemens Gerlach sind plötzlich
25 Jahre Ehe mit seiner Frau Marianne nichts mehr. Eine neue leidenschaftliche
Begegnung reißt Clemens Gerlach aus seiner Bahn. Ist es Leere, Neugier,
Selbstbestätigung, Lebenshunger oder Liebe, was dem neuen Gefühl allen
Raum gibt? Ein glückliches Paar und eine in ihrem Stolz verletzte Ehefrau.
Ohnmächtig steht Marianne Gerlach daneben und muss erleben, wie ihre Ehe
zerbricht. Ein uralter Dreieckskonflikt voller menschlicher Leidenschaft, der
die Gemüter bewegt ... - mit Clemens Gerlach (Rolf Hoppe), Eva Schenk (Angelika
Waller), Marianne Gerlach (Marion van de Kamp), Wilhelmine Gerlach (Marga Legal),
Jana Gerlach (Claudia Wenzel), Gustav Rimbach (Wolfgang Winkler), Quitte (Fred
Delmare)
1986/87 -
Staatsanwalt,
Folge 116: Für Elise - Eine Gemeindeschwester Rut kann sich zwischen zwei Männern
nicht entscheiden. Sie lebt mit dem Taxifahrer Robert zusammen, aber ihr Chef
Dr. Breit ist das eigentliche Ziel ihrer Wünsche. - mit Robert (Gert-Hartmut
Schreier), Dr. Breit (Gunter Schoss), Opa Schütz (Werner Dissel), Ehepaar
Peters (Helga Göring und Bruno Carstens), Frau Vogel (Ilse Voigt), Herr
Olsen (Peter Sodann), Birgit (Christine Harbort), Erich (Dietmar Richter-Reinick),
Elise (Beatrice Oberhof)
1987 - Polizeiruf 110: Zwei
Schwestern
1988 -
Staatsanwalt,
Folge 124: Alles umsonst
- Der Sog - Franziska Bennewitz will mehr vom Leben. Sie ist unzufrieden mit
dem, was ihr Mann bisher erreicht hat. Die zufällige Begegnung mit Paul
Röbel, einem seiner Studienfreunde, nutzt sie geschickt, um für ihn
eine neue Arbeit zu finden. Durch Pauls Unterstützung hat Karl Bennewitz
auch bald Erfolg als Bauleiter in seiner neuen Firma und bringt mehr Geld nach
Hause. Von ihm lässt er sich nach anfänglichem Zögern auch zu
betrügerischen Manipulationen überreden. Sie fälschen Abrechnungen,
bestechen Kontrolleure und verdienen gut durch fingierte Bauleistungen. Und
endlich können sich Karl und Franziska Bennewitz leisten, worauf sie bisher
verzichten mussten. Doch das erhoffte Glück bleibt aus. Die Konflikte in
der Ehe nehmen zu. Karl Bennewitz wendet sich seiner Kollegin Karin Möller
zu, woraufhin ihm Franziska droht, auszupacken. Inzwischen kontrolliert der
neue Kollege Beutel die Abrechnungsbücher ... - mit Karl Bennewitz (Jaecki
Schwarz) und Franziska Bennewitz (Angelika Waller), Paul Röbel (Peter Reusse),
Karin Möller (Andrea Solter), Ralf Pittwein (Heinz Behrens), Marion Pittwein
(Heike Ludwig), Direktor Pfaff (Hans-Peter Reinecke), Kollege Beutel (Joachim
Nimtz)
1988/89 - Der Bruch - Auszeichnungen Kunstpreis des FDGB 1989
an Wolfgang Kohlhaase für das Drehbuch. 1989 Staatliches Prädikat
"Wertvoll". 1989 Prädikat "Besonders wertvoll" der
Filmbewertungsstelle Wiesbaden/BRD. "Ernst-Lubitsch-Preis" des Clubs
der Filmjournalisten Berlin (West) 1990 an Wolfgang Kohlhaase und Frank Beyer.
- Berlin 1946. Drei Männer – ein Profi-Ganove, ein zwielichtiger Kellner
und ein Tresor-Spezialist – planen, die Lohngelder aus dem Reichsbahntresor
zu rauben. Dafür brauchen sie einen Helfer, der die Decke aufstemmt. Der
Maurerlehrling Bubi, der Geld braucht, um seiner Freundin zu imponieren, ist
dazu bereit. Die Aktion verläuft erfolgreich, aber sofort ist die Polizei
auf dem Plan: Neu-Kommissar Lotz weiß wenig, er ist Kommunist und saß
im Nazi-Zuchthaus. Sein 1933 abgehalfterter SPD-Kollege hat wenigstens Ahnung.
Als die Einbrecher dingfest gemacht sind, gibt es ein unerwartetes Wiedersehen
zwischen Tresor-Profi Bruno und Kommissar Lotz, die beide im gleichen Nazi-Knast
saßen. - mit Götz George, Rolf Hoppe, Otto Sander, Ulrike Krumbiegel,
Jens-Uwe Bogadtke, Volker Ranisch, Thomas Rudnick, Gerhard Hähndel, Hermann
Beyer, Reiner Heise, Hildegard Alex, Heinz Dieter Knaup, Franziska Troegner,
Jürgen Walter - Musik von Günther Fischer - gesungen von Jürgen
Walter
19?? - Die Urlauber - Fernsehfilm - mit Erik S. Klein, Dieter
Mann, Jürgen Reuter - Die Urlauber einer Reisegruppe haben eigentlich vor,
sich zu erholen, sich allen Ärger vom Hals zu halten. Sie wollen die eigenen
Probleme möglichst für die Zeit des Urlaubs ausklammern und sich mit
denen anderer schon gar nicht befassen. Ausgelöst durch Anni (Angelika
Waller), die nicht länger in einer Ehe leben will, die auf vielen kleinen
Lügen und bequemen Kompromissen aufgebaut ist, brechen Konflikte auf, in
die alle einbezogen werden.
1991 - Farssmann
oder zu Fuß in die Sackgasse - Komödie nach Erzählungen von
Hermann Kant - Deutschland - 99 min - mit Michael Gwisdek, Käthe Reichel,
Peter Sodann, Horst Schulze, Chris Howland - Ein unscheinbarer Buchhalter wird
wider Willen zum Lustobjekt dreier Frauen und muß darüber hinaus
noch einen heiklen Geheimauftrag übernehmen, der ihn nicht nur an die Grenzen
seiner Leistungsfähigkeit bringt, sondern auch in seinem volkseigenen Betrieb
für einige Unruhe sorgt.
1994 - Das
schafft die nie - Deutschland - Biografie - 94 min - mit Claudia Michelsen,
Andreas Herder, Jürgen Elbers, Dieter Pfaff, Sophie Charlotte Mulla, Nadja Engel, Marc Lubosch, Claudia Michelsen,
Doris Otto - authentische Biografie einer Berlinerin, die nach schwieriger
Kindheit und Jugend eine kriminelle Karriere als Drogenkonsumentin und -händlerin
sowie als Prostituierte zur Beschaffung des Geldes für das Rauschgift durchläuft.
Dank ihres eisernen Willens gelingt ihr im Alter von 25 Jahren trotz widriger
Umstände und fortdauernder Entmutigung durch ihre Umgebung ein grundlegender
Wandel: sie stellt sich der Polizei, schafft Entzug und Bewährung, macht
das Abitur und beginnt ein Biologie-Studium.
1996 - Tote sterben niemals
aus - mit Götz George,
Amadeus Gollner, Jürgen Goslar, Luise Helm, Horst Krause, Ulrike Kriener,
Walter Schmidinger, Georg Tryphon
2001 - Happiness
is a Warm Gun - Schweiz/Deutschland - 92 min - Experimenteller Film mit Linda
Olsansky, Herbert Fritsch, Sir Henry, Ingrid Sattes, Stefan-Hyun Wanner, Serge Assongmo Tessa, Yiusef Konneh,
Gilbert Kouam Tamo, Sylvain Ngouana Tchio - der die Charaktere der Politikerpersönlichkeiten
Petra Kelly und Gert Bastian nachzuzeichnen versucht, die im Oktober 1992 erschossen
aufgefunden wurden. Die impulsive Petra Kelly will, trotz Schusswunde im Kopf,
nicht an ihren Tod glauben und irrt mit dem eher ruhigen Bastian durch einen
Flughafen. Ihre Leidenschaft für Liebe und Politik sowie ihre gegenseitigen
Anfeindungen schildert der Film mit rauschhaft-exzessiven, mitunter traumartigen
Bildsequenzen und einer darstellerischen Tour de force, während die offizielle
Chronologie nur am Rande auftaucht.(vgl. auch "Happy Too")
2002 - Happy
Too
- Schweiz - 60 min - Videofilm, mit dem der Regisseur Thomas Imbach hinter
die Kulissen seines experimentellen Spielfilms "Happiness is a Warm Gun"
blicken lassen will, um den schmalen Grat aufzuzeigen, der die Wirklichkeit
vom exponierten Spiel trennt. Der seelische Stress, der für Darsteller
und Team mit der Erarbeitung der Figuren Petra Kelly und Gert Bastian einhergeht,
entlädt sich in Konflikten und Aggressionen, wobei unklar bleibt, ob die
Ausbrüche vor permanent anwesender Videokamera glaubhaftes Dokument oder
lediglich kokette Selbstdarstellung sind.
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DDR-Filme, die ich habe
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Eine kleine subjektive Sammlung von Erinnerungen!
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Alle DEFA-Kinofilme auf einen Blick!
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Logisch freue ich mich über
Kommentare, Ergänzungen etc.