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letzte Änderung
im August 2009![]()
Da
ich meine riesige private Film-Sammlung irgendwie sortieren mußte; habe
ich hier diese kleine Filmecke eingerichtet.
Also kein Filmlexikon - nur meine persönliche Filmsammlung!
Achja - noch etwas - hier auf diesen Seiten lohnt es sich absolut, die Lautsprecher
mal wieder anzuschalten - ich habe mich bemüht, auch tonmäßig
alles zu untermalen.... - wenn schon, dann richtig.
Als Kino-Fernseh-Film-Serien-Junkie bin ich heutzutage sehr frustriert übers
Live-TV (habe zu Hause auch gar keinen Fernseher mehr - muß mich ja auf
Arbeit von Dutzenden Kanälen belästigen lassen = beim Deutschen Fernsehpreis
2008 hat das ja Reich-Ranitzki treffend formuliert: So ein Mist!) und mache
mit einer solchen Sammlung mein eigenes Programm - grins - habt also viel Spaß
und es freut mich, wenn Ihr was findet! ![]()
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Funny Girl |
Blau ist der Himmel (Blue skies) |
Sleepers |
Ein Gänseblümchen
wird entblättert |
Basinger, Kim
Elvis (siehe Filmsampler)
Bergman, Ingrid
Leidenschaftliche Begegnung
(A man in love) |
Der rosarote Panther (The pink
panther) |
Der Graf von Monte Christo |
Cruise, Tom
Curtis, Jamie Lee
Forever young (siehe Filmsampler)
Freaky Friday (siehe Filmsampler)
Loveletters (siehe Filmsampler)
Davis, Bette
Mord in den Wolken (Julie) |
Dietrich, Marlene
Daniel Druskat - Teil 1 bis 5 |
Der letzte Fußgänger |
Fonda, Jane
Das Schwiegermonster (siehe Filmsampler)
Alles tanzt nach meiner Pfeife |
Heimweh nach St. Louis (Meet me in St. Louis) |
Gere, Richard
Chicago (siehe Filmsampler bzw. Filmmusical)
Girardot, Annie
Rocco und seine Brüder (siehe Filmsampler)
Goldberg, Whoopi
Ferien ohne Ende |
Hepburn, Audrey
Hepburn, Katherine
Meine Freundin Sibylle |
Marlene Jaschke in Paris |
Fünf Pennies machen Musik
(The Five Pennies) |
Urlaub in Hollywood (Anchors Aweigh) |
Viechereien |
Liebe, Brot und Eifersucht |
Gestern, heute, morgen (Hieri,
oggi, domani) |
Loriot’s Ödipussy |
Mac Laine, Shirley
Wo die Liebe hinfällt (siehe Filmsampler)
In den Schuhen meiner Schwester (siehe Filmsampler)
Orphée |
Martin, Steve
Im Dutzend billiger (siehe Filmsampler)
Der kleine Horrorladen (Little Shop of Horror) (siehe Filmsampler bzw. Filmmusical)
Midler, Bette
New York, New York |
Monroe, Marilyn
Otto I - Der Film |
Palmer, Lilli
Brubaker |
Rökk, Marika
Roberts, Julia
Notting Hill (siehe Filmsampler)
American Sweathearts (siehe Filmsampler)
Erin Brokovich (siehe Filmsampler)
Rutherford, Margret
Schneider, Romy
Sissi 1 und 2 und 3 und Making Of (siehe Filmsampler)
Mitschnitte-Sampler |
Dirty Dancing |
Taylor, Elizabeth
Turner, Kathleen
Valente, Caterina
Van Damme, Jean-Claude
Weiser, Grethe
Familie Rechlin |
Abenteuerfilme
Titanic (siehe Filmsampler)
Buffalo Soldiers (siehe Filmsampler)
Die Jagd nach dem Juwel vom Nil (siehe Filmsampler)
Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten (siehe Filmsampler)
In 80 Tagen um die Welt mit Pierce
Brosnan (siehe Filmsampler)
In 80 Tagen um die Welt mit Jackie
Chan (siehe Filmsampler)
Actionfilme
Leon, der Profi (siehe Filmsampler)
Big Trouble in Little China (siehe Filmsampler)
James Bond jagt Dr. No |
Ferienheim Bergkristall |
Fantasyfilme &
Star Wars
Nessie (siehe Filmsampler)
Monkeybone (siehe Filmsampler)
Gremlins 1 und 2 (siehe Filmsampler)
Men in Black 1 und 2 (siehe Filmsampler)
Jurassic Park (siehe Filmsampler)
Die vergessene Welt: Jurassic Park (siehe Filmsampler)
Jurassic Park III (siehe Filmsampler)
So ein Satansbraten (Problem
child 1) |
Drei Haselnüsse für
Aschenbrödel |
Harry Potter und der Stein der
Weisen |
Komödien
Dad (siehe Filmsampler)
Der Schuh des Manitu (siehe Filmsampler)
Drei lahme Enten (siehe Filmsampler)
Tau mich auf, Liebling (siehe Filmsampler)
Leslie Nielsen: Sehr verdächtig (siehe Filmsampler)
Mickey Blue Eyes (siehe Filmsampler)
Was Frauen wollen (siehe Filmsampler)
Lebe lieber ungewöhnlich (siehe Filmsampler)
Teuflisch (siehe Filmsampler)
Trouble Hollywood (siehe Filmsampler)
Der Kindergartencop (siehe Filmsampler)
Kevin's Cousin (siehe Filmsampler)
Bandidas (siehe Filmsampler)
MarsAttack (siehe Filmsampler)
Miss Undercover 1 & Miss Undercover
2 (siehe Filmsampler)
Enterprise - Periode 1 (siehe Filmsampler)
Der WiXXer (siehe Filmsampler)
Scary Movie 1 und 2 und 3 und 4 (siehe Filmsampler)
Kriminalfilme
Agatha Christie
& Alfred Hitchcock & Edgar Wallace
Hi-Hi-Hilfe (Help!) - Beatles |
Die oberen Zehntausend (High
Society) |
Lambada - Der verbotene Tanz |
Meine Frau macht Musik |
Cinderella 1987 |
Special-Bollywood-Clips 1 und 2 = 2 Std. |
Superman |
George, der aus dem Dschungel kam |
Thriller & Animal-Thriller
& Stephen King
Feuervogel |
Asterix der Gallier (Astérix
le Gaulois) |
Die tollkühne Hexe in ihrem fliegendem Bett |
Spielfime
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Das Kuckucksei (Torch Song Trilogy)
Mein wunderbarer Waschsalon
Die Summe der Gefühle (The sum of us)
Longtime Companion (Freundschaft fürs
Leben)
Abschiedsblicke (Parting Glances)
Das Hochzeitsbankett (Hsi Yen / Wedding
Banquet)
Tales of San Francisco
Liebe und andere Grausamkeiten
Wilde Nächte (Les nuits fauves)
Closing numbers - und das Leben geht weiter...
Diese vitale Wut (In una notte di chiaro
Luna)
Unsichtbare Mauern
Laß mich nicht allein, Mutter (Our
sons)
Sprung ins Ungewisse (Breaking the surface)
Philadelphia
Schwul (The lost language of Cranes)
Schrei nach Liebe
Sunday, bloody Sunday
Der junge Törless (Les desarrois de
L’élève Toerless)
Another Country (Verbotene Liebe)
Fruit Machine - Rendevouz mit einem Killer
My private Idaho - Das Ende der Unschuld
Prick up your Ears
Trilogie eines Lebens
Looking for Langston
Der Himmel über Paris (Le ciel de Paris)
Warum auch nicht! (Pourquoi pas!)
Flesh
Der verführte Mann (L’homme blessè)
Backyard Movie
Die blaue Stunde
Un chant d’amour
Querelle
Jean Genet - Der Vagabund
Fellinis Satyricon (Satyricon)
Die 120 Tage von Sodom
Blickfang (Caught looking)
Männer machen Männer an
Hustler White
Brille mit Goldrand (Gli occiali d’oro)
Maurice
Gefangen in der Traumfabrik (The Celluloid
Closet)
The Versace murder
Erdbeer und Schokolade (Fresa y chocolate)
Der Kuß der Spinnenfrau (Beijo da
a mulher aranha)
Zerbrochene Zweige (Broken branches)
Die flambierte Frau
Der vierte Mann (De vierde Man)
Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern...
Ein Virus kennt keine Moral
Schwuler Mut
Echte Kerle
Der bewegte Mann
Kondom des Grauens
Coming In
Silvias Bauch - Zwei Männer und (k)ein
Baby
Stadtgespräch
Westler
Coming Out
Der Sprinter
Außerirdische
Unter der Treppe (Staircase)
Abendanzug (Tenue de soireé)
Patient Null (Zero Patience)
Edward II.
Salomes letzter Tanz (Der Biß der
Schlangenfrau)
Wir zusammen allein mit dir
Das Bildnis des Dorian Gray (Il ritratto di Dorian Gray)
Beziehungsweise andersrum (A different story)
Ich bin meine eigene Frau
Wohnsitz : Heimatlos
Ein Käfig voller Narren (La cage aux
folles)
Noch ein Käfig voller Narren
Ein 3. Käfig voller Narren
The Birdcage - Ein Paradies für schrille
Vögel
Priscilla - Königin der Wüste
To wong foo
Before Stonewall
Pink Narziß
Polyester
Hairspray
Female Trouble - Man, bist du häßlich
Die Rocky Horror Picture Show
Victor & Victoria
Ein Mann wie E. V. A.
Eine Tunte zum Dessert
Cruising
Letzte Ausfahrt Brooklyn
Furyo - Merry Christmas, Mr. Lawrence
Ein Vater sieht rot
Waterland
Auch Männer mögen’s heiß
(Pèdale douce)
Jeffrey - It’s just sex!
Zorro mit heißen Klinge (Zorro, the
gay blade)
Total eclipse
Lautlose Schreie (Hollow Reed)
Die Opfer von St. Vincent (The boys of St.
Vincent)
Gossenkind
Der Mann meines Herzens (L' homme que j'
aime)
Ferne Ufer
Rock Hudson
In & Out
Einsam, zweisam, dreisam (Threesome)
Ein Freund zum Verlieben (The next best
thing)
Mein Vater, die Tunte
Taxi zum Klo
Twisted
siehe auch:
Plötzlich im letzten Sommer
Cabaret (mit Liza
Minelli)
Manche mögen’s heiß (Some like it hot)
Tschaikowski - Genie und Wahnsinn
Ludwig II.
... und das Leben geht weiter
Die Hochzeit meines besten Freundes
Spiegelbild im goldenen Auge
Die Katze auf dem heißen Blechdach
A chorus line
Der Name der Rose
Der Schuh des Manitu
Periode 1 - (T)Raumschiff Surprise
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viele DVD's + VRC's
aber noch unsortiert

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Logisch freue
ich mich über Kommentare, Ergänzungen etc.![]()
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Auflösung des FilmQuiz!![]()
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Mitschnittserviceeinrichtungen
von Fernsehanstalten:
RBB Media GmbH - Programmvertrieb - Kaiserdamm 80/81 - 14057 Berlin
rbb Mitschnittservice Hotline 030 - 979 93 849 56 (09.00 - 17.30
Uhr) 14 ct/min
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Telefon: 030 - 979 93 849 44, Fax: 030 - 979 93 849 49
rbb-Shop
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- 14057 Berlin - Telefon: 030 - 97993 84999
Montag bis Freitag: 09.00 - 18.00 Uhr und Samstag: 09.00 - 14.00 Uhr
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Norddeutscher Rundfunk (NDR), Tel.: 0 18 05 / 11 77 71 (0,12 €/Min.), E-Mail:
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Westdeutscher Rundfunk (WDR), FAX: 02 21 / 2 20 80 41, E-Mail: mitschnittservice@wdr.de
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Geschichte der Filmkunst
Bis zur Erfindung des Tonfilmverfahrens
und dessen praktischer Durchsetzung (erste Tonfilme 1926-29) wurden alle Filme stumm vorgeführt (Stummfilm),
die meist von Klavier-, Orgel- oder Orchestermusik begleitet wurden.
In den 30’er Jahren kam zuerst in den USA,
dann in Europa der Farbfilm auf, zunächst in ›Technicolor‹, später
auch in anderen Farbverfahren.
Die Zeit zwischen 1895 und 1929:
1895 gilt als das offizielle Geburtsjahr
der Kinematographie. Im November 1895 zeigten die Brüder
M. und E. Skladanowsky im Berliner ›Wintergarten‹ ein Programm kurzer Filme,
im Dezember folgten die Brüder L. und A. Lumière mit Filmvorführungen
im Pariser ›Grand Café‹. L. Lumière setzte in Frankreich eine
umfangreiche Produktion meist dokumentarischer Streifen in Gang (u. a. ›L'arrivée
d'un train en gare de La Ciotat‹), während G. Méliès als
Urvater des Fiktions-Films gilt (›Le voyage dans la lune‹, 1902). Nach 1905 entwickelte sich eine florierende
Filmindustrie. Vorherrschende Genres waren Melodramen, sozialkritische Filme
und Komödien. Zur Generation nach 1920 gehörten Abel
Gance (1889 - 1981; ›La roue‹, 1923; ›Napoléon‹, 1927) sowie Jean Epstein
(1897 - 1953; ›Coeur fidèle‹, 1923). R. Clair drehte die experimentellen
Spiel-Filme ›Un chapeau de paille d'Italie‹ (1927) und ›Le million‹ (1931).
L. Buñuel drehte (mit S. Dalí) die surrealistischen Filme ›Un
chien andalou‹ (1928) und ›L'âge d'or‹ (1930). In Dänemark arbeitete die Produktionsfirma
Nordisk schon vor dem 1. Weltkrieg. Mit ›Afgrunden‹ (1911) wurde Asta Nielsen
zum Star des dänischen Films. Bedeutendster dänischer Regisseur war
Carl Theodor Dreyer (1889 - 1968; ›La passion de Jeanne d'Arc, 1928; ›Dies irae‹,
1943). In Schweden drehte V. Sjöström
mythische Landschafts-Filme (›Terje Vigen‹, 1916; ›Körkarlen‹, 1920). M.
Stiller spezialisierte sich auf Gesellschaftskomödien (›Erotikon‹, 1920)
und begründete (1924) die Karriere von Greta Garbo. USA: Edwin S. Porter (1870 - 1941) schuf mit
›The great train robbery‹ (1903) das Urbild des Western. Pionier des amerikanischen
Stumm-Films war D. W. Griffith (›Geburt einer Nation‹, 1915). 1912 begründete
M. Sennett die spezifische amerikanische Schule der Slapstick-comedy. Dieser
Schule entstammte auch C. Chaplin, der 1915-17 mit Kurz-Filmen, später
mit ›Goldrausch‹ (1925) und ›Der Zirkus‹ (1928) hervortrat. Andere Vertreter
der Komikerschule waren B. Keaton, H. Lloyd sowie S. Laurel und O. Hardy (Dick
und Doof). In den 20’er Jahren exponierten sich auch E. Lubitsch, E. von Stroheim,
K. Vidor und R. Flaherty. 1926-28 begann die Umstellung auf das Tonfilmverfahren.
Deutschland: Auf Kurz-Filme folgte 1913 u. a. ›Der Student
von Prag‹ des Dänen Stellan Rye (1880 - 1914) mit P. Wegener in der Hauptrolle.
1917 begründete E. Ludendorff den Filmgroßkonzern
›Ufa‹. Der Film nach dem 1. Weltkrieg zeigte eine
Vorliebe für irreale Sujets, u. a. ›Das Kabinett des Dr. Caligari‹ (1920)
von R. Wiene und ›Dr. Mabuse der Spieler‹ (1922) von F. Lang. Eine Tendenzwende kündigte sich in
den Filmen von F. W. Murnau an (z. B. ›Nosferatu...‹, 1922) an. Dem Realismus waren besonders ›Die freudlose
Gasse‹ (1925) von C. W. Pabst, ›Menschen am Sonntag‹ (1928) von B. Wilder (mit
Eugen Ulmer [1904 - 1972 ] und R. Siodmak [1900 - 1973]) sowie ›Mutter Krausens
Fahrt ins Glück‹ (1929) von Piel Jutzi (1894 - 1945) verpflichtet. Sowjetunion (bis 1940): Eine eigenständige Filmproduktion
entwickelte sich schon in zaristischer Zeit. 1919 wurde das Filmwesen verstaatlicht.
Zunächst wurden nur Agitations-Filme und Wochenschauen produziert, u. a.
die ›Kinoprawdas‹ des Dokumentarfilmpioniers D. Wertow. S. M. Eisenstein drehte
1924 ›Streik‹ und 1925 ›Panzerkreuzer Potemkin‹, der durch den meisterhaften
Gebrauch der Montage Filmgeschichte gemacht hat. Eisensteins letzte Werke waren
z. T. mit politischen Schwierigkeiten verbunden (›Iwan der Schreckliche‹, 2
Teile., 1944-46). Bedeutende Exponenten des Stumm-Films waren auch W. I. Pudowkin (›Die Mutter‹,
1926; ›Sturm über Asien‹, 1928) sowie A. P. Dowschenko (›Erde‹, 1930).
Die Zeit zwischen 1930 und 1960:
In den USA bewirkte die neue Ästhetik
des Ton-Filmes tiefgreifende Veränderungen. Kennzeichnend war die Ausprägung fester
Genres: Die Gangster-Filme mit ihrem Pessimismus (›Scarface‹ von H. Hawks, 1932;
›Der Kleine Caesar‹, 1930, von Mervyn LeRoy [1900 - 1987]) waren eine Art Antwort
auf die Krisenhaftigkeit der sozialen Verhältnisse. E. Lubitsch (›Ninotschka‹,
1939) und Ruben Mamoulian (* 1898, 1987) brillierten mit Komödien. J. Ford
spezialisierte sich auf den Western (›Höllenfahrt nach Santa Fé‹,
1939; ›Rio Grande‹, 1950). Charlie Chaplin setzte die Linie seiner gesellschaftskritischen
Komik mit ›Lichter der Großstadt‹ (1931) und ›Moderne Zeiten‹ (1936) fort,
in ›Der große Diktator‹ (1940) attackierte er Hitler und den Nationalsozialismus.
W. Disney begründete in den 30’er Jahren eine umfangreiche Produktion von
Zeichentrick-Filmen, u. a. mit Mickey Mouse und Donald Duck. Vertreter des Horror-Filmes
war u. a. James Whale (1896 - 1957) mit ›Frankenstein‹ (1931). Den Dokumentar-Film
der Kriegsjahre (die Serie ›Why we fight‹ von F. Capra) folgten nach 1945 realitätsnahe
Spiel-Filme (›Die besten Jahre unseres Lebens‹ von W. Wyler, 1946; ›Stadt ohne
Maske‹ von J. Dassin, 1948). O. Welles revolutionierte die Filmsprache
durch neuartigen Gebrauch von Tiefenschärfe und Kamerabewegung in ›Citizen
Kane‹ (1941). In den 50’er Jahren exponierten sich J.
Huston (›African Queen‹, 1951), E. Kazan (›Faust im Nacken‹, 1954), B. Wilder
(›Manche mögen's heiß‹, 1959) und F. Zinnemann (›Verdammt in alle
Ewigkeit‹ 1953). In Italien leitet L. Viscontis Erstlings-Film
›Von Liebe besessen‹ (1942) den Neorealismus ein, ihm folgten R. Rossellini (›Rom, offene Stadt‹, 1945; ›Paisà‹,
1946) und V. De Sica (›Fahrraddiebe‹, 1948; ›Umberto D.‹, 1952). - Bedeutende
Filmautoren nach 1950 waren u. a. F. Fellini (›La Strada‹, 1954) und M. Antonioni
(›Der Schrei‹, 1957; ›Das Abenteuer‹, 1960). Frankreich: Der poetische Realismus der 30’er Jahre
spiegelt den Gegensatz zwischen Individuum und Gesellschaft. R. Clair drehte
›Unter den Dächern von Paris‹ (1930) und ›Es lebe die Freiheit‹ (1931),
M. Carné ›Hafen im Nebel‹ (1938). J. Renoir ließ Literaturvorlagen
wirken (›Die große Illusion‹, 1937; ›Bestie Mensch‹, 1938; ›Die Spielregel‹,
1939). Unter illegalen Bedingungen der deutschen
Okkupation drehte M. Carné (mit J. Prévert) 1943-45 den legendären
Film ›Kinder des Olymp‹. Nach 1945 dokumentierte der Film ›Die Schienenschlacht‹
(1945) von René Clément (geboren 1913) Zeitgeschichte; Yves Allégret
(1907 - 1987), R. Clair (›Die Mausefalle‹, 1957), L. Malle (›Fahrstuhl zum Schafott‹,
1957) und J. Renoir (›Frühstück im Grünen‹, 1959) orientierten
sich im wesentlichen am Vorkriegs-Film. Einzelgänger waren J. Tati (›Die Ferien
des Herrn Hulot‹, 1953) und R. Bresson (›Tagebuch eines Landpfarrers‹, 1950).
In Deutschland konnten sich bis 1933 gesellschaftskritische
Filme durchsetzen, u. a. G. W. Pabst (›Westfront 1918‹, 1930; ›Die Dreigroschenoper‹,
1931), P. Jutzi (›Berlin-Alexanderplatz‹, 1931) und Slatan Dudow (1903 - 1963
; ›Kuhle Wampe‹, 1932). Nach 1933 lenkte Goebbels den deutschen
Film auf den Kurs angeblich unpolitischer Unterhaltung, indirekt dienten jedoch
die meisten Filme der faschistischen Ideologie. V. Harlan unterstützte den Antisemitismus
(›Jud Süß‹, 1940) und drehte 1945 den Durchhalte-Film ›Kolberg‹.
Nach 1945 schufen H. Käutner (›In jenen
Tagen‹, 1947), W. Staudte (›Die Mörder sind unter uns‹, 1946), K. Meisel
(›Das Kriegsgericht‹, 1959) und B. Wicki (›Die Brücke‹, 1959) Filme, die
sich unmittelbar mit der Vergangenheit auseinandersetzten; ansonsten stand der
bundesrepublikanische Film der 50’er Jahre im Zeichen kommerzieller Unterhaltung
und des Heimat-Films. In der DDR geriet der offizielle Film bald
auf propagandistischen Kurs. In Großbritannien entwickelte sich
in den 30’er Jahren die ›Britische Dokumentarfilmschule‹ u. a. mit John Grierson
(1898 - 1972). Vertreter des Kriegsdokumentar-Films war Humphrey Jennings (1907
- 1950; ›Listen to Britain‹, 1941; ›A diary for Timothy‹, 1945). Erfolgreich
waren u. a. C. Reed (›Ausgestoßen‹, 1947) sowie die Komödien ›Adel
verpflichtet‹ (1949, von Robert Hamer, [1911 - 1963]) und ›Ladykillers‹ (1955,
von Alexander Mackendrick [geboren 1912]). Prägend für den schwedischen Film
waren nach 1940 A. Sjöberg (›Fräulein Julie‹, 1950) und I. Bergman
(›Abend der Gaukler‹, 1953; ›Wilde Erdbeeren‹, 1957; ›Das Schweigen‹, 1962).
Der polnische Film qualifizierte sich durch
A. Wajda (›Asche und Diamant‹, 1958).
Die Zeit nach 1960:
In den USA drehte A. Hitchcock einige seiner
besten Filme (›Psycho‹, 1960 ; ›Die Vögel‹, 1962). Von S. Kubrick kam 1968
der Science-fiction-Film ›2001 - Odyssee im Weltraum‹ heraus; Jerry Lewis (geboren
1926; ›Wo bitte geht's zur Front‹, 1970), Woody Allen und Mel Brooks (geboren
1926; ›Frühling für Hitler‹, 1967) etablierten in den 60’er und 70’er
Jahren eine Komödienschule. Nach 1960 formierte sich das ›New American
Cinema‹ als eine dem Hollywood-Kommerzialismus entgegengesetzte Richtung, die
sich dem Dokumentar-Film und dem Experimental-Film verbunden fühlte. Ende
der 60’er Jahre entstand die ›New Hollywood‹-Bewegung, die größere
gestalterische Freiheiten beanspruchte. Wichtige Regisseure des ›New Cinema‹
sind Denis Hopper (geboren 1936; ›Easy Rider‹, 1969), J. Cassavetes (›Schatten‹,
1960; ›Rosemaries Baby‹, 1967), A. Penn (›Bonnie und Clyde‹, 1967), R. Altman
(›Nashville‹, 1975), F. F. Coppola (›Der Pate‹, 1972; ›Apocalypse now‹, 1979),
P. Bogdanovich (›Die letzte Vorstellung‹, 1971; ›Paper Moon‹, 1972), M. Scorsese
(›Taxi Driver‹, 1975; ›Die letzte Versuchung Christi‹, 1988), M. Forman (›Einer
flog übers Kuckucksnest‹, 1975; ›Amadeus‹, 1984), S. Pollack (›Tootsie‹,
1982), W. Allen (›Der Stadtneurotiker‹, 1977; ›Zelig‹, 1983; ›Hannah und ihre
Schwestern‹, 1985). Italien: Die wesentlichen Filme schufen neben L.
Visconti (›Rocco und seine Brüder‹, 1960; ›Der Leopard‹, 1962; ›Tod in
Venedig‹, 1970), F. Fellini (›8 1/2‹, 1963; ›Roma‹ 1972; ›Amarcord‹, 1973) und
M. Antonioni (›Die rote Wüste‹, 1964; ›Blow up‹, 1966) P. P. Pasolini (›Accatone‹,
1961; ›Das 1. Evangelium - Matthäus‹, 1964; ›Die 120 Tage von Sodom‹, 1975),
B. Bertolucci (›Der letzte Tango in Paris‹, 1972; › 1900‹, 1974/75; ›Der letzte
Kaiser‹, 1987), F. Rosi (›Wer erschoß Salvatore Giuliano‹, 1962; ›Christus
kam nur bis Eboli‹, 1979), die Brüder P. und V. Taviani (›Padre padrone‹,
1977; ›Kaos‹, 1984), E. Scola (›Le Bal‹, 1983) und Lina Wertmüller (* 1928;
›Liebe und Anarchie‹, 1973). - Mit dem Italowestern sind die Namen S. Leone
(›Spiel mir das Lied vom Tod‹, 1968) und Sergio Corbucci (* 1927, 1990; ›Leichen
pflastern seinen Weg‹, 1968) verknüpft. Frankreich: Abgesehen von R. Bresson (›Zum Beispiel
Balthasar‹, 1966; ›Das Geld‹, 1984) und L. Buñuel (›Viridiana‹, 1961;
›Der diskrete Charme der Bourgeoisie‹, 1972) prägen die Regisseure, die
1959 mit der ›Neuen Welle‹ angetreten sind, bis heute den französischen
Film: F. Truffaut (›Sie küßten und sie schlugen ihn‹, 1959; ›Die
letzte Metro‹, 1980), C. Chabrol (›Schrei, wenn du kannst‹, 1959; ›Die Fantome
des Hutmachers‹, 1982; ›Dr. M.‹, 1990), J.-L. Godard (›Außer Atem‹, 1959;
›King Lear‹, 1987), A. Resnais (›Hiroshima mon amour‹, 1959; ›Letztes Jahr in
Marienbad‹, 1961; ›Mélo‹, 1986), L. Malle (›Zazie‹, 1960; ›Viva Maria‹,
1965; ›Auf Wiedersehen Kinder‹, 1987). Wesentlich sind auch E. Rohmer (›Die
Marquise von O.‹, 1975; ›Das grüne Leuchten‹, 1985), J. Rivette (›Die Nonne‹,
1965), C. Lelouch (›Voyou - Der Gauner‹, 1970), A. Mnouchkine (›Molière,
1978), Agnes Varda (›Vogelfrei‹, 1985). Constantin Costa- Gavras (* 1933) drehte
die weltbekannten Kriminal- und Politthriller ›Mord im Fahrpreis inbegriffen‹
(1965), ›Z‹ (1968), ›Vermißt‹ (1982). BR Deutschland: Unter dem Motto ›Papas Kino ist tot‹ präsentierte
die Oberhausener Gruppe (1966, u. a. A. Kluge, ›Abschied von gestern‹; V. Schlöndorff,
›Der Junge Törless‹; U. Schamoni, ›Es‹) den ›Jungen deutschen Film‹. Internationale
Anerkennung fanden außer A. Kluge (›Die Artisten in der Zirkuskuppel:
ratlos‹, 1967) u. a. R. W. Fassbinder, W. Herzog (›Nosferatu‹, 1979; ›Fitzcarraldo‹,
1982; ›Cobra Verde‹, 1987), M. von Trotta, R. von Praunheim, H. Achternbusch,
R. van Ackeren (›Die flambierte Frau‹, 1983), W. Wen- ders (›Paris, Texas‹,
1984; ›Der Himmel über Berlin‹, 1987), E. Reitz (›Heimat‹, 1984), D. Dörrie
(›Männer‹, 1985), D. Graf (›Die Katze‹, 1987), P. Adlon (›Out of Rosenheim‹,
1987) und Hark Bohm (* 1939; ›Der Fall Bachmeier: Keine Zeit für Tränen‹,
1984; ›Yasemine‹, 1988). In der DDR entstanden bemerkenswerte (von
der Zensur unterdrückte) Filme, u. a. von Konrad Wolf (geboren 1925; ›Der
geteilte Himmel‹, 1964; ›Solo Sunny‹, 1980), Egon Günther (geboren 1927;
›Der Dritte‹, 1972), Jürgen Böttcher (geboren 1931; ›Jahrgang 45‹,
1966), Heiner Carow (geboren 1929; ›Die Russen kommen‹, 1987); K. Maetzig und
F. Beyer. In Großbritannien war 1959-63 die
Zeit des ›Free Cinema‹; Hauptwerke wurden ›Samstagnacht bis Montagmorgen‹ (1960)
von K. Reisz, ›Die Einsamkeit des Langstreckenläufers‹ (1962) von T. Richardson
und ›Lockender Lorbeer‹ (1962) von Lindsay Anderson (geboren 1923). Filme von
internationaler Bedeutung drehten u. a. J. Losey (›Accident...‹, 1967), S. Kubrick
(›Uhrwerk Orange‹, 1971), K. Russell (›Lisztomania‹, 1975), R. Attenborough
(›Gandhi‹, 1982; ›Schrei nach Freiheit‹, 1987), J. Ivory (›Zimmer mit Aussicht‹,
1986), P. Greenaway (›Der Kontrakt des Zeichners‹, 1982). Überragende Gestalt in Schweden ist
weiterhin I. Bergman, von besonderer Bed. auch Mai Zetterling (geboren 1925;
›Amorosa‹, 1986), daneben sind B. Widerberg und Jan Troell (geboren 1931 ; ›Das
Märchenland‹, 1988) getreten. Bes. Aufschwung nahm in den 70’er Jahren
der schweizerische Film durch A. Tanner (›Der Salamander‹, 1971; ›Jonas‹, 1976),
Michel Soutter (* 1932; ›James ou pas‹, 1970), Claude Goretta (* 1929; ›Die
Spitzenklöpplerin‹, 1977; ›Die Verweigerung‹, 1981) und Daniel Schmid (*
1944; ›Jenatsch‹, 1987). In Spanien haben v. a. C. Saura (›Carmen‹,
1983) und Mario Camus (›Der Bienenkorb‹, 1982) internat. Ruf. In der UdSSR sind nach langer Zeit der Unterdrückung
der Film-Kunst seit etwa 1986 Filme von Weltrang wieder zugelassen; zahlreiche
Filmer wurden rehabilitiert, die Zahl der in den letzten Jahrzehnten beschlagnahmten
Filme, die heute nach und nach die Archive verlassen, ist noch unübersehbar.
Als Exponenten des russischen Films sind v. a. A. Tarkowskij (1984 Emigration;
›Der Stalker‹, 1979; ›Nostalghia‹, 1983; ›Opfer‹, 1985), Elem Klimow (geboren
1933; ›Agonia - Rasputin‹, 1981 veröffentlicht; ›Abschied von Matjora‹,
1983), Tengis J. Abuladse (geboren 1924; ›Reue‹, 1984) sowie Aleksandr Askoldow
(geboren 1937; ›Die Kommissarin‹, 1987 freigegeben) international bekannt geworden.
In Polen vollzieht sich eine ähnliche
Entwicklung. R. Polanski arbeitet seit dem Film ›Das Messer im Wasser‹ (1962)
im Ausland. International gegenwärtig sind A. Wajda (›Der Mann aus Eisen‹,
1981; ›Dantons Tod‹, 1983; ›Die Dämonen‹, 1987), K. Zanussi (›Illumination‹,
1973; ›Blaubart‹, 1984), und K. Kieslowski (›Ein kurzer Film über das Töten‹,
1987). In Ungarn stehen neben Zoltan Fábri
(geboren 1917; ›Zwanzig Stunden‹, 1965) v. a. I. Szabó (›Vater‹, 1966;
›Mephisto‹, 1980; ›Oberst Redl‹, 1985; ›Hanussen‹, 1988) und Márta Mészáros
(geboren 1931; ›Tagebuch für meine Lieben‹, 1986) für den internationalen
Film. In Lateinamerika setzte 1968 der Film ›Die
Stunde der Hochöfen‹ des Argentiniers Fernando Ezequiel Solanas (geboren
1936) ein Fanal des politischen Kampfes. Das brasilianische ›Cinema nóvo‹
der 60’er Jahre war vertreten durch Glauber Rocha (geboren 1938; ›Gott und Teufel
im Land der Sonne‹, 1964); in den 1970er Jahren erschien als wichtigster Film
›São Bernardo‹ (1972) von Leon Hirszman (geboren 1937). Die großen Regisseure Japans sind
Ozu Yasujiro (›Spätherbst‹, 1960), Akira Kurosawa (›Rashomon‹, 1950; ›Sieben
Samurai‹, 1954; ›Kagemusha‹, 1980) und Kenji Misoguji (1898 - 1956; ›Ugetsu
- Erzählungen unter dem Regenmond‹, 1953).


Logisch freue ich mich über
Kommentare, Ergänzungen etc.
Ach ja - Aktualisierung erfolgt wirklich sporadisch nach Lust & Laune und
Zeit
- möchte es halt beim privaten Vergnügen belassen und keinen
Stress daraus erwachsen lassen ;-)
Freue mich über jegliche Hilfestellung per Internet oder Date!
Aber ihr könnt ja nun auch ohne mich und ganz interaktiv - smile!
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