Preise für Film- und Fernsehstars gab es auch in der DDR
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Goldene Henne
Der Medien-Preis wurde von unwissenden Menschen geschaffen und wird genauso unwissend an Menschen verschleudert, die es in meinen Augen meistens nicht verdient haben. Im Unterschied zu den damaligen Fernsehlieblingen (1 Fernsehzeitschrift = Millionen Leser hatten die Chance zur Teilnahme) werden nun die Leser  einer kleinen von zig Zeitschriften auf dem Markt aufgefordert, zu wählen - ein paar Hundert beteiligen sich wohl auch - ansonsten bemüht sich der Verlag als angebliche Jury viele (meist besonders unbeliebte, aber kommerzielle Unterstützung versprechende) Politiker zu küren. Ich persönlich glaube nicht, daß diese (oftmals auch unfähigen Präsentationen = niemals sah man in Europas bestem ShowTheater, dem Friedrichstadtpalast, unfähigere Showmoderatoren) tatsächlich von Belang sind. Mich trauert nur um unsere "Big Helga", deren Namen mißbraucht wird.
Sie hätte sich garantiert "verschröderten Kohl gemerkelt" und nicht jedem Kanzler ein goldenes Huhn in die Hand gedrückt.


Fernsehlieblinge der DDR 
gewählt ab 1962 in der Berliner Zeitung & ab 1969 auch in der FF-Dabei bis 1989
(Leider ist die Liste nicht wirklich vollständig und auch nicht wirklich verbürgt - seufz - niemand will helfen)
1962 = Rolf Herricht, Willi Schwabe, Heinz Quermann, Margot Ebert, Heinz-Florian Oertel, Eberhard Cohrs, Das Sandmännchen, Inge Keller
1963 = wurde nicht gewählt
1964 = Eckhart Friedrichson (Meister Nadelöhr), Margot Ebert (2), Erwin Geschoneck, Gerhard Scheumann (Prisma), Günter Prodöhl (Autor Blaulicht), Willi Schwabe (2), Heinz-Florian Oertel
1965 = Kollektiv MeisterNadelöhr (2), Annemarie Brodhagen, Otto Mellies, Karl-Eduard von Schnitzler, Gerhard Scheumann (Prisma) (2), Prof. Dr. Wolfgang Ullrich, Heinz-Florian Oertel
1966 = Das Sandmännchen, Otto Mellies, Hans-Peter Minetti, Hans Jacobus, Heinz-Florian Oertel, Hans-Georg Ponesky, Karl-Eduard von Schnitzler, Annemarie Brodhagen, Klaus Feldmann (AK), Prof. Dr. Heinrich Dathe (Tierpark)
1967 = Das Sandmännchen, Hans Jacobus, Karl-Eduard von Schnitzler, Larissa Lushina, Otto Mellies, Karl-Georg Egel, Prof. Dr. Wolfgang Ullrich, Heinz-Florian Oertel (4), Hans-Georg Ponesky, Erika Radtke, Klaus Feldmann (AK), Irmgard Düren
1968 = Kollektiv Professor Flimmrich, Ursula Karrusseit, Erika Radtke, Klaus Feldmann (AK), Günter Herlt, Hans Jacobus (3), Manfred Krug, Otto Mellies (4), Heinz-Florian Oertel (5), Hans-Georg Ponesky, Helmut Sakowski, Karl-Eduard von Schnitzler
1969 = Kollektiv Sandmännchen (4), Lissy Tempelhof, Günter Herlt (2), Karl-Eduard von Schnitzler (5), Hans-Georg Ponesky, Benito Wogatzki, Klaus Feldmann (AK), Annemarie Brodhagen (3), Karl-Heinz Gerstner, Heinz-Florian Oertel (6), Manfred Krug
1970 = Herr Fuchs & Frau Elster, Lissy Tempelhof (2), Karl-Heinz Gerstner, Hans-Georg Ponesky (5), Heinz-Florian Oertel, Erika Radtke
1971 = Angelica Domröse, Frank Schöbel, Herr Fuchs & Frau Elster (2), Heinz-Florian Oertel, Erika Radtke, Karl-Heinz Gerstner (3)
1972 = wurde nicht gewählt
1973 = Angelica Domröse, Rolf Herricht, Agnes Kraus, Chris Doerk & Frank Schöbel, Rica Deus, Dagmar Frederic, Sigrid Göhler & Peter Borgelt (Polizeiruf 110), Monika Hauff & Klaus-Dieter Henkler, Jutta Hoffmann, Gisela May, Erika Radtke, Eberhard Cohrs (2), Manfred Krug (3), Klaus Piontek, Horst Schulze, Rainer Süß, Hans-Joachim Wolfram (Außenseiter-Spitzenreiter)
1974 = Helga Labudda & Erik S. Klein & Marianne Wünscher (Aber Vati), Angelika Waller, Rolf Herricht, Agnes Kraus, Chris Doerk & Frank Schöbel, Monika Hauff & Klaus-Dieter Henkler, Erika Radtke (6), Maria Moese(?), Friedel Nowak, Gisela May, Hans-Jürgen Beyer, Ingolf Gorges, Andreas Holm, Walter Richter-Reinick, Jürgen Zartmann, Peter Borgelt (Polizeiruf 110) (2)
1975 = Marianne Wünscher (2), Angelica Domröse (3), Agnes Kraus, Rolf Herricht, Frank Schöbel, Armin Müller-Stahl, Nina Hagen, Heinz Fülfe - Puppenspieler Sandmännchen), Monika Hauff & Klaus-Dieter Henkler (3), Susan & Emöke (Ballettsolistinnen im FSP&DFF), Helga Göring, Gisela May (3), Ingeborg Krabbe, Maria Moese(?) (2), Regina Thoss, Walter Richter-Reinick (2), Rainer Süß (2), Hans-Joachim Wolfram (Außenseiter-Spitzenreiter), Herbert Köfer, Heinz Schröder, Andreas Holm (2), Hans-Jürgen Beyer (2)
1976 & 1977 & 1978 & 1979 Es durften keine Fernsehlieblinge gewählt werden!
1980 = Helga Hahnemann, Rolf Herricht (5), Frank Schöbel, Angelika Waller (2), Horst Drinda, Klaus Feldmann (AK), Petra Kusch-Lück, Gerd E. Schäfer, Heinz-Florian Oertel, Heinz Rennhack
1981 = Helga Hahnemann, Frank Schöbel, Helga Göring, Herbert Köfer, Dieter Mann, Klaus Feldmann (AK) (6), Heinz-Florian Oertel, O. F. Weidling, Petra Kusch-Lück
1982 = Helga Hahnemann, Agnes Kraus, Frank Schöbel, Horst Drinda (2), Helga Göring, Heinz Rennhack,Klaus Feldmann (AK), Petra Kusch-Lück, Herbert Köfer, Heinz-Florian Oertel
1983 = Helga Hahnemann, Hartmut Schulze Gerlach "Muck", Klaus Feldmann (AK), Herbert Köfer, Petra Kusch-Lück, Heinz-Florian Oertel, Helga Göring, Walter Plathe, Lutz Jahoda, Heinz Rennhack
1984 = Helga Hahnemann, Agnes Kraus (5), Helga Göring, Petra Kusch-Lück (5), Heinz-Florian Oertel, Klaus Feldmann (AK), Heinz Rennhack, Jürgen Karney, Walter Plathe
1985 = Helga Göring, Petra Kusch-Lück, Herbert Köfer, Heinz Rennhack, Jürgen Karney (2), Walter Plathe, Alfred Müller, Hartmut Schulze Gerlach "Muck", Angelika Unterlauf (AK)
1986 = Helga Hahnemann, Frank Schöbel (8), Helga Göring (7), Petra Kusch-Lück, Helga Piur, Marjiam Aigischewa, Hartmut Schulze Gerlach "Muck" (3), Herbert Köfer (6), Heinz Rennhack (6), Walter Plathe (4)
1987 = Helga Hahnemann (7), Klaus Feldmann (AK), Heinz-Florian Oertel, Petra Kusch-Lück (8), Helga Piur (2), Hans-Joachim Wolfram (Außenseiter-Spitzenreiter) (3), Ellen Tiedtke alias Ellentie, Erika Krause
1988 = Uta Schorn, Klaus Feldmann (AK) (11), Heinz-Florian Oertel (16), Ellen Tiedtke alias Ellentie (2), Erika Krause (2), Carmen Nebel, Gunther Emmerlich, Wolfgang Lippert = am 25. 02. 1989 in Gera fand diese letzte Verleihung statt!



Der Kunstpreis der DDR wurde am 22. Januar 1959 von der Regierung der DDR gestiftet und jährlich im Oktober vom Minister für Kultur vergeben. Er war eine hohe staatliche Auszeichnung für künstlerische Einzelleistungen, die als richtungweisend für die Entwicklung der Kultur eingeschätzt wurden. Man verlieh ihn jährlich insbesondere an Persönlichkeiten, die sich auf den Gebieten Musik, Bildende Kunst, Angewandte Kunst, Film, Fernsehen, Rundfunk und Unterhaltungskunst Verdienste erworben hatten. Der Preis wurde an Einzelpersonen und an Kollektive bis zu 6 Personen verliehen. Er konnte an die Einzelperson oder dasselbe Kollektiv nur einmal verliehen werden. Zur Verleihung gehörte eine Medaille, eine Urkunde und eine Geldzuwendung für Einzelpersonen von 6.000 Mark und für Kollektive bis zu 20.000 Mark.
Preisträger des Kunstpreises der DDR waren u. a. Rolf-Dieter Arens, Theo Balden, Hannelore Bey,
Thomas Billhardt, Manfred Bofinger, Kurt Böwe, Peter Damm, Angelica Domröse, Dietrich Dorfstecher, Gunther Erdmann, Veronika Fischer, Horst Fliegel (Ralf Petersen), Erwin Geschonneck, Hartmut Haenchen, Barbara Henniger, Klaus Hugo, Karat, Herbert Kegel, Peter Konwitschny, Reinhard Lakomy, Wolfgang Mattheuer, Alfred Müller, Armin Müller-Stahl, Dagmar Frederic und Siegfried Uhlenbrock, die Puhdys, Hans-Joachim Rotzsch, Dieter Schneider, Elizabeth Shaw, die Stern-Combo Meißen, Willi Neubert, Hilmar Thate und Marianne Wünscher.

Außerdem gab es jährliche Kunst-/Kulturpreise von anderen Massenorganisationen,
wie FDJ, FDGB, DTSB bis hin zu Kunstpreisen auf Bezirksebene.




Dann gab es den Heinrich-Greif-Preis. Um hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Films auszuzeichnen, wurde zum Gedenken an den antifaschistischen Filmkünstler Heinrich Greif am 17.Mai 1951 der Heinrich-Greif-Preis geschaffen. Am 25. 05. 1951 wurde er zum ersten Mal vom Stellvertretenden Ministerpräsidenten Dr. Hans Loch auf der Festveranstaltung zum DEFA-Jubiläum in der Staatsoper Berlin verliehen. Er wurde für hervorragende kollektive Leistungen in der Filmkunst der DDR, seit 1959 auch für hervorragende Einzelleistungen in 3 Klassen verliehen. Die Preise betrugen in den einzelnen Klassen: I. Klasse bis zu 20.000 Mark bei Kollektivauszeichnungen und 7.500 Mark bei Einzelauszeichnungen, II. Klasse bis zu 15.000 Mark bei Kollektivauszeichnungen und 5.000 Mark bei Einzelauszeichnungen, III. Klasse bis zu 10.000 Mark bei Kollektivauszeichnungen und 3.500 Mark bei Einzelauszeichnungen:
- auch hier beschränke ich mich auf die Auswahl einiger Namen stellvertretend für viele -
1951 - I. Klasse: Kollektiv „Der Augenzeuge”
             II. Klasse: Karl Eduard von Schnitzler
1954 - III. Klasse: Kollektiv der satirischen Kurzfilme „Das Stacheltier"
1955 - I. Klasse: Kollektiv der DEFA - Wochenschau „Der Augenzeuge”
1957 - II. Klasse: Produktionsgruppe Stacheltier für die Mitarbeit an den Filmen
                             „Schraubenschreck“, „So'n Theater“, „Moritat vom Kies“, „Neuerer dringend gesucht“
1959 - I. Klasse: Wera und Claus Küchenmeister, Heiner Carow
1960 - I. Klasse: Kollektiv „Kabale und Liebe”, Otto Mellies
1961 - I. Klasse: Filmkollektiv „Fünf Patronenhülsen”
1962 - I. Klasse: Kollektiv des „Auf der Sonnenseite”, Heinz Kahlau, Gisela Steineckert,
             II. Klasse: Kollektiv der Fernsehsendereihe „Blaulicht”
1963 - I. Klasse: Filmkollektiv „...und Deine Liebe auch”, Kollektiv der „Aktuellen Kamera” des Deutschen Fernsehfunks
1964 - I. Klasse: Schauspieler des DEFA-Films „Nackt unter Wölfen”, Erik S. Klein, Herbert Köfer, Wolfram Handel, Gerry Wolf
1965 - I. Klasse: Fernsehpublizist Gerhard Scheumann, speziell für die von ihm geleitete Sendereihe „Prisma”
             III. Klasse: Kollektiv „Der Augenzeuge“
1966 - II. Klasse: Karl Eduard von Schnitzler
             III. Klasse: Günter Hauk, Komponist Filmmusik „For eyes only - Streng geheim"
1967 - I. Klasse: Filmkollektiv „Die Reise nach Sundevit”, Heiner Carow
1968 - I. Klasse: Kollektiv der Fernseh-Sendereihe „Schlager einer kleinen Stadt”, Heinz Florian Oertel
             III. Klasse: Werner Lierck
1970 - I. Klasse: „Das siebente Jahr”
             II. Klasse: Schöpferkollektiv des Fernsehfilms „Sankt Urban”.
             III. Klasse: Schöpferkollektiv der Fernseh-Sendereihe „Schlager einer großen Stadt”
1971 - I. Klasse: Ulrich Plenzdorf, Ingrid Reschke, Eberhard Panitz
1972 - II. Klasse: Filmkollektiv „Zeit der Störche”
1973 - I. Klasse: Filmkollektiv „Leichensache Zernik”
             II. Klasse: Schöpferkollektiv „Der Mann, der nach der Oma kam”, Renate Holland - Moritz, Lothar Kusche
1974 - II. Klasse: Schöpferkollektiv „Susanne und der Zauberring”
1975 - I. Klasse: Kollektiv der Fernseh-Serie „Außenseiter-Spitzenreiter”
1976 - II. Klasse: Schöpferkollektiv „Verdammt ich bin erwachsen”, Schöpferkollektiv „Die unheilige Sophia”, Renate Richter
1977 - I. Klasse: Joachim Kunert, Regisseur, für seine publikumswirksamen Literaturverfilmungen „Die Toten bleiben jung”,
                            „Die große Reise der Agathe Schweigert” und „Schilfrohr”
             II. Klasse: Lotte Loebinger
1978 - I. Klasse: Schöpferkollektiv „Die Flucht”
1979 - I. Klasse: Schöpferkollektiv „Anton der Zauberer”, Ulrich Thein
             II. Klasse: Kollektiv der „Aktuellen Kamera”
1980 - I. Klasse: Schöpferkollektiv „Lachtauben weinen nicht”, Uwe Kockisch
1981 - I. Klasse: Kollektiv des Fernsehfilms „Eine Anzeige in der Zeitung”, Alexander Lang, Kurt Böwe
1982 - I. Klasse: Schöpferkollektiv „Als Unku Edes Freundin war”
1983 - I. Klasse: Schöpferkollektiv „Die Beunruhigung”, Christine Schorn
1984 - Schöpferkollektiv „Der Aufenthalt”, Frank Beyer, Wolfgang Kohlhaase, Sylvester Groth
1985 - Schöpferkollektiv „Willi Schwabes Rumpelkammer”, Willi Schwabe
1986 - Hans-Joachim Kasprzik, Regisseur  des TV-Mehrteilers „Sachsens Glanz und Preußen Gloria”
Am
10. März 1989 wurde der Heinrich-Greif-Preis zum letzten Mal verliehen!



Der Nationalpreis wurde verliehen für "hervorragende schöpferische Arbeiten auf den gebieten der Wissenschaft und Technik, bedeutende mathematisch-naturwissenschaftliche Entdeckungen und technische Erfindungen, die Einführung neuer Arbeits- und Produktionsmethoden" sowie für "hervorragende Werke und Leistungen auf den Gebieten der Kunst und Literatur". Der Nationalpreis wurde in drei Klassen verliehen. Er wurde am 31.März 1949 unter der Bezeichnung Nationalpreis gestiftet und am 25. August 1949 anläßlich der Goethe-Festtage in Weimar erstmals verliehen. 1950 wurden im Gesetz über die Verleihung von Nationalpreisen frühere Bestimmungen ergänzt und konkretisiert. Vorgesehen wurde, den Preis in den zwei Abteilungen Wissenschaft und Technik sowie Kunst und Literatur in jeweils 3 Klassen zu verleihen. Die Anzahl und die Höhe der Preise wurden mehrfach verändert. 1968 wurde die Bezeichnung Nationalpreis der Deutschen Demokratischen Republik eingeführt. Die Verleihung erfolgt nun vorrangig an Kollektive, in der Regel bis zu 6 Personen. Für den Nationalpreis 1. Klasse bekommt man bei Kollektivauszeichnungen 120.000 Mark, bei Einzelauszeichnungen 60.000 Mark, 2. Klasse bekommt man bei Kollektivauszeichnungen 80.000 Mark, bei Einzelauszeichnungen 40.000 Mark, 3. Klasse bekommt man bei Kollektivauszeichnungen 40.000 Mark, bei Einzelauszeichnungen 20.000 Mark. Jährlich dürfen maximal verliehen werden für Wissenschaft und Technik 1. Klasse = 3x, 2. Klasse 8x, 3. Klasse = 15x und für Kunst und Literatur 1. Klasse = 2x, 2. Klasse = 5 x und 3. Klasse = 9x. Zum Nationalpreis der DDR gehören eine Medaille und eine Urkunde, die bei der Auszeichnung von Kollektiven jedes Mitglied erhält. Die Medaille wird auf der rechten oberen Brustseite getragen. 25. 08. 1949 Erstmalige Verleihung des Nationalpreises für Kunst und Literatur durch Wilhelm Pieck auf einer Festsitzung zu den Goethe-Festtagen in Weimar.
- auch hier beschränke ich mich auf die Auswahl einiger Namen stellvertretend für viele -
- wenn in irgendeinem Filmabspann NPT sowieso steht, dann ist dieser Nationalpreis gemeint -
1949 - II. Klasse: Camilla Spira, Dr. Kurt Maetzig, Dr. Friedrich Wolf
1950 - I. Klasse: Filmkollektiv „Rat der Götter“,  Dr. Friedrich Wolf, Johannes R. Becher,
             III. Klasse: Filmkollektiv „Unser täglich Brot“, Slatan Dudow, Eduard von Winterstein
1951 - II. Klasse: Wolfgang Staudte, Regisseur „Der Untertan”
             III. Klasse: Werner Peters, Hauptrolle des Dr. Diedrich Heßling in „Der Untertan”
1952 - I. Klasse: Kollektiv „Das verurteilte Dorf“, Eduard von Winterstein
1953 - II. Klasse: Filmkollektiv „Die Unbesiegbaren“
1954 - I. Klasse: Filmkollektiv „Ernst Thälmann - Sohn seiner Klasse“, Dr. Willi Bredel, Dr. Kurt Maetzig, Günther Simon
             III. Klasse: Kollektiv „Alarm im Zirkus“
1955 - II. Klasse: Filmkollektiv „Stärker als die Nacht", Slatan Dudow
             ???. Klasse: Erwin Strittmatter
1956 - II. Klasse: Filmkollektiv „Du und mancher Kamerad“, Karl Eduard von Schnitzler, Paul Dessau
1957 - II. Klasse: Filmkollektiv „Der Hauptmann von Köln“, Slatan Dudow
             III. Klasse: Franz Fühmann, für den Film „Betrogen bis zum jüngsten Tag”
1959 - I. Klasse: Eduard von Winterstein.
             II. Klasse: Kollektiv „Sterne“, Konrad Wolf
             III: Klasse: Wolfgang Heinz, Karl Paryla
1960 - II. Klasse: Erwin Geschonneck für seine schauspielerischen Leistungen in „Leute mit Flügeln”
1961 - I. Klasse: Kollektiv „Gewissen in Aufruhr”, Erwin Geschonneck, Inge Keller
             III. Klasse: Kollektiv des Kinderfernsehens der DDR - Heinz und Ingeburg Fülfe, Wolfgang Richter
1963 - I. Klasse: Filmkollektiv „Nackt unter Wölfen“, Bruno Apitz, Frank Beyer
             II. Klasse: Dieter Noll, Schriftsteller, für seinen Roman „Die Abenteuer des Werner Holt”
             III. Klasse: Gisela May für ihre schauspielerischen Leistungen auf der Bühne, im Film, Funk und Fernsehen
1964 - III. Klasse: Filmkollektiv „For eyes only (Streng geheim)”, Harry Thürk
1965 - II. Klasse: Filmkollektiv „Die Abenteuer des Werner Holt”, Claus Küchenmeister
1966 - I. Klasse: Ernst Busch, Schauspieler u. Volkssänger
             II. Klasse: Kollektiv „Dr.Schlüter”, Larissa Lushina, Otto Mellies, Hans-Peter Minetti
1968 - I. Klasse: Filmkollektiv „Ich war neunzehn”, Konrad Wolf,
                            Filmkollektiv „Die Fahne von Kriwoj Rog”, Prof. Dr. Kurt Maetzig, Erwin Geschonneck, Marga Legal,
                            Kollektiv des Fernsehfilms „Wege übers Land”, Ursula Karusseit, Helmut Sakowski
                            Kollektiv des Fernsehfilms „Zeit ist Glück”, Wolf Kaiser, Christine Schorn, Benito Wogatzki
1969 - I. Klasse: Kollektiv des Fernsehfilms „Krupp und Krause”, Günther Simon, Helga Göring, Herbert Köfer
             III. Klasse: Kollektiv „Abendgruß des Kinderfernsehens” Gerhard Behrendt, Heinz Fülfe, Mathilde Danegger,
                             Alfred Müller für „Mohr und die Raben von London”
1970 - II. Klasse: Hans-Joachim Kasprzik, Regisseur, für seine Inszenierungen der Fallada - Romane.
             III. Klasse: Kollektiv des Fernsehfilms „Ich - Axel Cäsar Springer”, Horst Drinda
1971 - I. Klasse: Filmkollektiv „Goya”, Konrad Wolf, Filmkollektiv „KLK an PTX - Die Rote Kapelle”, Wera & Claus Küchenmeister
1972 - II. Klasse: Armin-Müller Stahl
             III. Klasse: Egon Günther für seine Leistung als Regisseur in Film und Fernsehen
1975 - II. Klasse: Schöpferkollektiv „Jakob der Lügner”, Jurek Becker, Frank Beyer, Erwin Geschonneck
1976 - II. Klasse: Norbert Christian, Angelika Domröse, Erika Pelikowsky, Hilmar Thate
1977 - II. Klasse: Celino Bleiweiß, Wolfgang Kohlhaase, Marianne Wünscher
1979 - I. Klasse: Ernst Busch, Konrad Wolf
1980 - I. Klasse: Kollektiv des Studios Heynowski & Scheumann, Schöpferkollektiv „Die Verlobte”, Jutta Wachowiak
1982 - II. Klasse: Helga Göring, Benito Wogatzki
1983 - I. Klasse: Dr. Hermann Kant
1984 - II. Klasse: Gruppe Karat
1985 - I. Klasse: Ulrich Thein
1986 - I. Klasse: Erwin Geschonneck
             II. Klasse: Christine Schorn, Peter Sodann, Arno Wyzniewski
1987 - I. Klasse: Horst Drinda, Christa Wolf
             II. Klasse: Gerhard Holtz-Baumert, Otto Mellies
1988 - I. Klasse: Helga Göring
1989 - I. Klasse: Kurt Böwe, Rolf Hoppe, Walter Heynowski & Prof. Gerhard Scheumann
             Rückgabe der Nationalpreise: Gerhard Scheumann spendet zu gleichen Teilen den Preis an das Centrum Judaicum und einer
             zu gründenden Gedenkstätte für die Opfer des Stalinismus und Walter Heynowski spendet den Preis für den Aufbau Nikaraguas.



Am
20. Oktober 1986 erstmalige Verleihung des Konrad-Wolf- Preises der Akademie der Künste
1986 - Filmdokumentaristen Walter Heynowski und Gerhard Scheumann
1987 - Rainer Simon, Regisseur im DEFA-Studio für Spielfilme
1989 - Helke Misselwitz, Dokumentarfilmregisseurin
1990 - Heiner Carow  und Wolfram Witt für den Film „Coming out”






Logisch freue ich mich über Kommentare, Ergänzungen etc.